Sitten, Bräuche und Traditionen des Osterfestes

Drei Ostereier (zwei rote, ein gelbes) auf einer Wiese mit roten Blüten

Osterbräuche rund um den Globus - Warum wir Ostern feiern und welche Symbole des Osterfestes es gibt

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  • von Paradisi-Redaktion

Zu Ostern wird die Auferstehung Christi gefeiert; es handelt sich somit um das wichtigste christliche Fest. Das Osterfest erstreckt sich über mehrere Tage; der Karfreitag sowie der Ostermontag sind gesetzliche Feiertage. Wissen Sie, warum wir Ostern feiern oder warum der Osterhase die Ostereier versteckt? Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Traditionen des Osterfestes.

Die Herkunft des Namens Ostern ist immer noch ungeklärt. Die Theorie, der Begriff sei von der Frühlingsgöttin Ostara abgeleitet, ist heutzutage umstritten.

Es wird spekuliert, die Ableitung komme von dem Wort "Ostarum", was so viel bedeutet wie "Morgenröte". So heißt es auch in der Bibel: "Niemand soll in dieser Nacht schlafen, sondern wach bleiben bis zur Morgenröte."

Eine andere These besagt, dass der Name von der angelsächsischen Frühlingsgöttin Eostre stammt. Um es den Heiden zu erleichtern, das christliche Fest zu feiern, verwendete man einen Namen, der aus ihren alten Traditionen stammte. Mit der Zeit vermischten sich christliche und heidnische Traditionen miteinander und wurden zu dem Osterfest, das wir heute kennen.

Warum feiern wir Ostern?

Für das Christentum ist Ostern das bedeutendste und zugleich das älteste Fest. So wird seit dem 2. Jahrhundert die Wiederauferstehung Jesu Christi von den Toten gefeiert. Aber auch Einflüsse von heidnischen Religionen spielen eine Rolle.

Wann wird gefeiert?

325 n.Chr. wurde festgelegt, dass Ostern immer an dem Sonntag des ersten Frühlingsvollmonds, d.h. dem ersten Vollmond nach dem 20. März stattfindet. So liegt Ostern immer zwischen dem 22.März und dem 25. April.

Der Zeitpunkt anderer kirchlicher Feiertage wie Christi Himmelfahrt, Pfingsten oder Fronleichnam ist abhängig vom Ostersonntag. Im Gegensatz zu Weihnachten ist das Osterfest somit nicht auf ein bestimmtes Datum festgelegt.

Ostern - nur noch ein Familienfest?

Schwester und Bruder (Geschwister) schauen sich Ostereier (Osterdeko) an
Rodzinna Wielkanoc- dzieci ozdabiaja galazki jajkami © Robert Przybysz - www.fotolia.de

Für 42 Prozent der Deutschen ist Ostern ein Familienfest, während nur noch 41 Prozent in Ostern ein religiöses Fest sehen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage von Infratest dimap, das vom ARD-Morgenmagazin in Auftrag gegeben wurde.

Weitere 15 Prozent der Befragten sehen Ostern lediglich als ein verlängertes Wochenende an. Das Fest der Auferstehung Christi wird vor allem im Westen stärker gefeiert als im Osten der Republik.

Ostern wandelt sich vom religiösen zum Familienfest

Paar liegt mit einem Kaninchen auf Kunstrasen, umgeben von vielen bunten Ostereiern
osterpaar © drubig-photo - www.fotolia.de

Das statistische Institut Ipsos hat eine repräsentative Umfrage zum Thema Ostern durchgeführt. Es wurden 500 Teilnehmer gefragt, wie es die Deutschen mit Ostern halten. Es zeigte sich, dass rund 70 Prozent an Ostern die Familie oder andere Angehörige sehen. Etwa für ein Drittel der Interviewten gehört ein Kirchgang zum Fest. Allerdings unterscheiden sich da die alten und die neuen Bundesländer. Zum Gottesdienst finden sich im Osten nur 13 Prozent ein.

Für mehr als 60 Prozent ist klar, dass ein kleines Ostergeschenk wichtig ist. 50 Prozent der Befragten betätigen sich als Hobby-Osterhasen und verstecken bunte Eier. Dennoch empfinden weit mehr als die Hälfte, Ostern als zu konsumträchtig. 24 Prozent sehen in Ostern nichts anderes, als ein paar freie Tage. Ihnen ist der Sinn von Ostern komplett egal.

Ostern verliert an Bedeutung

Geschenke an Ostern sind wenig beliebt. Das fand das Statistische Institut YouGov heraus. Veranlasst von der Nachrichtenagentur dpa interviewten die Kölner Meinungsforscher in einer repräsentativen Umfrage, was die Deutschen über Ostern denken.

62 Prozent haben demnach nicht vor, einen Ostergottesdienst zu besuchen. An die 50 Prozent hält nichts vom Osterbrauch des Eierversteckens und wird darum auch selbst keine verstecken. Geschenke finden mehr als 50 Prozent völlig unpassend und nicht angemessen.

Die wichtigsten Fakten zum Osterfest

Aufschrift "Frohe Ostern" umrandet von Ostereiern und Tulpen
Frohe Ostern4 © ChristArt - www.fotolia.de

Schon bald ist es wieder soweit: Der Osterhase steht vor der Tür! Zumindest bringt er ein paar nette Leckereien vorbei - und sorgt dafür, dass unsere Behausung in diesen Tagen besonders liebevoll dekoriert wird. Bunt bemalte Eier, frühlingshafte Accessoires und die typischen Osterblumen gehören zum Fest einfach dazu. Doch Moment, war da nicht noch etwas anderes...?

Ja, da war noch etwas! Etwas ganz Entscheidendes nämlich: Am Osterfest feiern die Christen dieser Welt die Auferstehung von Jesus Christus. Traditionell ist der Ostersonntag sogar wichtiger als das Weihnachtsfest - denn mit der Auferstehung verbunden ist das Versprechen an das ewige Leben, das somit auch den Menschen zuteil werden konnte. Im Gegensatz zum Heiligabend übrigens hat Ostern kein festes Datum, sondern wird jeweils am ersten Sonntag gefeiert, der auf den ersten Vollmond nach offiziellem Frühjahrsbeginn folgt.

Neben dem Ostersonntag sollte man zumindest auch den Aschermittwoch (Beginn der Fastenzeit), den Gründonnerstag sowie den Karfreitag kennen. Heute vermischen sich christliche Traditionen und heidnische Brauchtümer häufig. Das allseits beliebte Osterfeuer beispielsweise hat mit dem Fest von Jesu Auferstehung nur wenig zu tun. Trotzdem kommen auch viele gläubige Christen gern hierher, um die frohe Botschaft nicht nur in der Kirche, sondern auch unter freiem Himmel einmal auf andere Weise zu feiern.

Die besten Outfits für´s Osterfest

Deko Korb mit bunten Ostereiern auf weißem Hintergrund
osterkörbchen (3) © Mellimage - www.fotolia.de

Die Osterfeiertage bieten wieder einmal die Möglichkeit, sich fein herauszuputzen. Festlich soll unser Outfit sein, aber auch bequem genug - schließlich muss man hierin im Idealfall den gesamten Tag stilsicher glänzen. Von der Heiligen Ostermesse über das Festessen mit der ganzen Familie bis hin zur Ostereier-Suche in Wald und Wiesen: Wir zeigen, welches Styling wann am besten wirkt!

Feierliches Osterfest

Beginnen wir mit der edlen Variante: Wenn Sie garantiert weder spazieren noch mit den Kindern herumtollen müssen, dann darf´s gern ein bisschen mehr sein.

Tipp: Mittelhohe Absätze, sogenannte Kitten Heels, zaubern einen schönen Gang, sind aber weniger verrucht als "echte" High Heels - und somit auch im Familienkreise bestens aufgehoben.

Tragen Sie dazu ein Lieblingskleid oder Pencil Skirt plus Bluse, gern noch einen Blazer und fertig ist das österliche Outfit! Weil es um die Feiertage recht kühl werden soll: Strumpfhose drunter und Regenschirm nicht vergessen.

Actionreiches Osterfest mit Eiersuche

Ganz anders hingegen sieht die Sache schon aus, wenn wir vollen Körpereinsatz zeigen müssen - ob als "Osterhase", der die süßen Kleinigkeiten unter freiem Himmel versteckt, oder als liebste Patentante, die natürlich ordentlich mitspielen und - suchen soll.

Unser Tipp: Machen Sie sich keinen unnötigen Stress und greifen Sie im Zweifel zur Jeans, die mit Shirt und Bluse sowie gepflegten (!) Sneakers kombiniert völlig ausreicht. Festlicher Schmuck zaubert hier die nötigen Akzente.

Die Osterfeiertage und ihre Bedeutung

Die Osterereignisse bilden die Basis des christlichen Glaubens. An diesen Tagen gedenken Gläubige der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi.

Sowohl der Karfreitag als auch der Ostermontag zählen zu den gesetzlichen Feiertagen, die bundeseinheitlich arbeitsfrei sind. Für viele Christen beginnt die stille Gedenkzeit aber bereits in der Karwoche vor Ostern.

Palmsonntag

Der letzte Sonntag vor den Osterfeiertagen wird als Palmsonntag bezeichnet und leitet die Karwoche ein. An diesem Tag wird dem Einzug Jesu in Jerusalem gedacht. Der Name rührt daher, dass das Volk Palmzweige streute, um Jesus zu begrüßen.

Stille Tage und Gründonnerstag

Der Montag, Dienstag und Mittwoch nach dem Palmsonntag werden vielerorts auch heute noch als stille Tage bezeichnet, an denen dem Leiden und dem Verrat Jesu gedacht wird. Die eigentlichen Kartage beginnen jedoch erst einen Tag später, am Gründonnerstag.

Sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche wird mit Abendmahlsgottesdiensten an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen zwölf Jüngern erinnert. Noch am selben Tag soll Jesus von seinem Jünger Judas verraten worden sein, woraufhin er verhaftet und vor Gericht gestellt wurde.

Karfreitag

Auf den Gründonnerstag folgt der Karfreitag. An diesem "stillen" oder "hohen" Feiertag gilt allgemein ein striktes Tanzverbot; in der katholischen Kirche ist dieser Tag ein Fast- und Abstinenztag.

Der Karfreitag ist der Tag, an dem Jesus von den Römern gekreuzigt wurde, nachdem ihn der römische Statthalter Pontius Pilatus zum Tode verurteilt hatte. Die christliche Gemeinde gedenkt somit dem Kreuzestod Jesu sowie daran, dass dieser die Schuld und Sünden aller Menschen auf sich nahm. Zugleich erwarten die Gläubigen seine Auferstehung.

Karsamstag

Mit dem Karsamstag schließt die heilige Karwoche ab. Dieser Tag steht im Zeichen der Grabesruhe Jesu Christi. Obwohl der Karsamstag kein gesetzlich festgelegter, arbeitsfreier Feiertag ist, gilt er dennoch als stiller Tag.

Die Kirchen bleiben ungeschmückt und es wird gebetet und gefastet. Zugleich finden an diesem Tag aber auch die Vorbereitungen auf den Sonntag statt. Das Osteressen wird vorbereitet und Eier werden bemalt.

Ostersonntag

Der Ostersonntag ist der ranghöchste Feiertag im Christentum, der Tag der Auferstehung Jesu. Mit diesem Tag enden die Fastenzeit und die stillen Tage. Zum Ausdruck von Freude und Feierlaune ist es Brauch, sich zu beschenken und Kinder mit Ostereiern und Süßigkeiten zu überraschen.

Ostermontag

Am Ostermontag spielt die Geschichte der Emmaus-Jünger. Diese treffen während ihrer Abreise aus Jerusalem auf einen Mann, in dem sie, während er am Tisch das Brot bricht, Jesus wiedererkennen. Die Erscheinung des Auferstanden vor den Emmaus-Jüngern feiern Christen bis heute am Montag nach Ostern.

Symbole und Bräuche zu Ostern – wo sie herkommen und was sie bedeuten

Traditionelle und moderne Varianten der Osterbräuche

Grafik zu Ostern - Weißer Hase neben rosa Osterei auf Blumenwiese und Schmetterlinge am blauen Himmel
das häschen und sein ei © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

Ob Lamm oder Palmzweige - viele österliche Symbole haben einen christlichen Ursprung. Das Osterfeuer stammt sogar aus vorchristlicher Zeit. Dass der Hase die Ostereier bringt, ist dagegen ein rein volkstümlicher Brauch. Wir geben einen Überblick.

Woher stammt Ostern?

Der Begriff Ostern leitet sich vermutlich vom altgriechischen "Eos" ab, was Sonnenaufgang oder Morgenröte bedeutet. Über das althochdeutsche "eostere" entwickelte sich daraus das heutige Ostern.

Es gibt aber auch die Vermutung, dass die heidnische Frühlingsgöttin Ostara dem Fest ihren Namen gegeben hat.

Das Datum für das Osterfest richtet sich nach dem ersten Frühjahrsvollmond, so wie das jüdische Pessach-Fest. Die Christen wählten für ihr Fest den Sonntag nach dem ersten Vollmond. Ostern fällt damit jedes Jahr auf ein anderes Datum, frühestens der 22. März, spätestens der 25. April.

Das Osterlamm und der Palmzweige

Dem Neuen Testament zufolge, wurde Jesus beim Einzug in Jerusalem von Menschen mit grünen Palmwedeln begleitet. Diese Tradition hat sich bis heute bewahrt, in Deutschland bindet man allerdings Buchsbaumzweige mit Palmkätzchen zu kleinen Sträußen und lässt sie am Palmsonntag im Gottesdienst weihen. Zu Hause sollen diese Palmbuschen Unheil abwenden.

Die Tradition des Osterlamms geht auf das Johannesevangelium zurück. Demzufolge starb Jesus zu genau der Zeit, als die Lämmer für die Pessach-Feiern geschlachtet wurden.

Lammfleisch gilt bei Christen deshalb als Symbol für das Opfer Jesu. Früher wurde es am Altar geweiht - heute verwendet man jedoch kein Fleisch mehr, sondern ein gebackenes Osterlamm.

Der Osterhase und seine bunte Eier

Warum ausgerechnet der Osterhase die Eier bringt, ist strittig. Früher galten auch andere Tiere als Osterbote. Vermutlich spielt hier die hohe Fruchtbarkeit des Hase eine Rolle. So wie auch Eier ein jahrtausendealtes Symbol für Fruchtbarkeit sind.

Die frühen Christen färbten ihre Eier zur Ostermette rot ein, um das vergossene Blut zu symbolisieren.

Neben Lammfleisch durften auch Eier während der Fastenzeit nicht gegessen werden. Traditionell kommen sie erst am Auferstehungstag wieder auf den Tisch.

Die Osterkerze und das Osterfeuer

Mit Feuern vertrieben schon die Germanen den Winter. Das Osterfeuer steht in derselben Tradition. Meist wird es während der Osterwache am Karsamstag entfacht.

Kurz vor der Morgendämmerung entzündet der Pfarrer daran die Osterkerze und trägt sie in die noch dunkle Kirche, wo die Gemeindemitglieder reihum ihre Kerzen daran anzünden.

Ostersonntag ist "nur" ein kirchlicher Feiertag, so dass kein Feiertagszuschlag bezahlt wird

Wer sonntags arbeiten muss, so beispielsweise Angestellte in einer Bäckerei, der hat Anspruch auf einen Lohnzuschlag, der laut Tarifvertrag bei 75 Prozent liegt. Bei einem Feiertag ist dieser Zuschlag aber noch deutlich mit 175 Prozent höher.

Nun haben Angestellte einer Großbäckerei in Niedersachsen in früheren Jahren auch am Ostersonntag diesen Feiertagszuschlag von 175 Prozent erhalten, doch ab dem Jahr 2007 bekamen sie nur noch den normalen Sonntagszuschlag von 75 Prozent und gingen deshalb vor Gericht. Doch das Bundesarbeitsgericht entschied letztendlich, dass der Ostersonntag wie auch der Pfingstsonntag kein gesetzlicher, sondern "nur" ein kirchlicher Feiertag ist, so dass also nur der normale Sonntagszuschlag zu zahlen ist.

Viele Juden und Christen feiern diese Woche ihre größten Feiertage in Jerusalem

Dieses Jahr fallen Ostern und Pessachfest auf die gleiche Woche, Jerusalem erwartet viele Gläubige

Palmenblatt unter blauem Himmel mit Sonnenlicht
Palm leaf against a sunny blue sky © Sandra Cunningham - www.fotolia.de

In Jerusalem werden diese Woche viele Touristen, besonders christlichen Glaubens, erwartet, denn die Karwoche hat begonnen und das Osterfest steht bevor. Doch zusätzlich fällt dieses Jahr auch das jüdische Pessachfest oder auch Passahfest in diese Woche.

Während die Christen in der Karwoche an den Leidensweg Jesus und seiner Auferstehung gedenken, erinnert das Pessachfest an den Auszug der Israeliten aus Ägypten, wo Moses sie dann in das gelobte Land führte. Damals hatten die Israeliten am Abend vor dem Aufbruch, den die Juden heute als Sederabend begehen, Brot und bittere Kräuter gegessen, so dass man das Fest auch "Fest der ungesäuerten Brote" nennt. Die bitteren Kräuter sollten an die jahrelange Gefangenschaft erinnern.

Tausende Gläubige und erhöhte Sicherheitsvorkehrungen

Wie die Tourismusverbände mitteilen, werden über 250.000 Besucher erwartet. Am vergangenen Palmsonntag wurden in vielen Prozessionen und Gottesdiensten an den Einzug Jesus nach Jerusalem gedacht, so zogen wieder Tausende mit Palmwedeln vom Ölberg hinunter in die Altstadt von Jerusalem zur Kirche St. Anna.

Die Regierung in Israel wird in den nächsten Tagen verstärkte Sicherheitsvorkehrungen treffen, denn im Jahr 2002 hatte zum Pessachfest ein palästinensischer Selbstmordattentäter sich und 30 weitere Personen getötet.

Fand das letzte Abendmahl einen Tag früher statt?

Forscher sind sich uneinig, an welchem Tag das letzte Abendmahl nun tatsächlich stattfand

Weizen(körner) und frisch gebackenes Brot auf weißem Hintergrund
golden wheat and studio isolated © dinostock - www.fotolia.de

Wie der Wissenschaftler Colin Humphreys behauptet, fand das letzte Abendmahl einen Tag früher statt, so dass auch die Gefangennahme und das Verhör Jesus sich länger hinzog, als man glaubt. Der Wissenschaftler stützt sich dabei auf die Schriften der vier Evangelisten, Markus, Mätthäus, Lukas und Johannes, wobei die ersten drei schreiben, dass das Abendmahl zum Beginn des jüdischen Pessachfest oder Passahfest stattfand.

Mondkalender oder jüdischer Kalender?

Johannes dagegen schreibt, dass sich die Jünger schon vor dem Passahfest versammelt hätten, also einen Tag früher. So haben die Schreiber wahrscheinlich unterschiedliche Kalender benutzt, wie der Wissenschaftler Humphreys vermutet, denn seinerzeit gab es einmal den alten jüdischen Kalender aber auch den offiziellen Mondkalender.

Das Passahfest findet im jüdischen Frühlingsmonat statt und beginnt nach dem Jüdischen Kalender mit dem Abend des 15. Nisan, wo der sogenannte Sederabend gefeiert wird, das ist die Erinnerung an den Auszug der Israeliten aus Ägypten unter Moses. Der 14. Nisan wird als "erev pessach" oder "Rüsttag" bezeichnet, wo das Fest vorbereitet wird.

Die beliebtesten Ostergeschenke 2012

Kleinkind in grauer Jacke und blauer Mütze beim Suchen der Ostereier auf blühender Wiese
Kleinkind, Ostereier © ferkelraggae - www.fotolia.de

Nicht nur zu Geburtstagen und Weihnachten beschenken die Deutschen ihre Lieben, auch zu Ostern werden traditionell kleine Aufmerksamkeiten verschenkt.

Was in diesem Jahr besonders häufig ins Osternest gelegt wurde, hat das Produktvergleichsportal "preisvergleich.de" anhand von mehr als einer Millionen Suchanfragen ermittelt. Am beliebtesten waren demnach Inlineskates und Rollschuhe, auf die 21% der Suchanfragen entfielen. Platz zwei belegten Backformen in Ostermotiven mit 15% der Anfragen, Platz drei ging an spezielle, aufziehbare Kreisel, auch als Beyblades bekannt (13%), gefolgt von Mini-Gewächshäusern (12%), eBook-Readern (9%), Ice-Watch-Uhren (8%), Gesellschaftsspielen (7%), Puppen (6%), Dampfgarern (5%) und Spielzelten (4%).

Auffällig war, dass im Vergleich zu den Vorjahren weniger technische Spielereien verschenkt wurden. Der Trend scheint demnach wieder mehr zu traditionellen Spielsachen zu gehen.

Woher kommt der Osterhase? Osterbräuche erklärt

Grafik zu Ostern - Weißer Hase neben rosa Osterei auf Blumenwiese und Schmetterlinge am blauen Himmel
das häschen und sein ei © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

Wer weiß eigentlich, woher das Wort "Ostern" stammt, mit dem die christliche Kirche heute das Fest der Wiederaufstehung Jesus feiert?

Tatsächlich haben es die frühen Christen im Mittelalter bei den Germanen abgeschaut, denn diese feierten zur Tag-und-Nacht-Gleiche im Frühling das Fest der Göttin Ostara. Diese heidnischen Feiern wurden nach und nach zum heutigen Osterfest, das für viele noch immer eher ein Frühlingsfest als ein religiöses Fest ist.

Traditionen des Osterfestes

Symbole wie das Osterei und der Osterhase stehen dabei ebenfalls für die Wiedergeburt und den Neubeginn des Lebens nach dem langen Winter. Kaum kein Kind, das nicht gerne mit Feuereifer im Garten oder in der Wohnung nach bunt bemalten versteckten Ostereiern sucht.

Wer die Eier selbst färbt, sollte nur darauf achten, spezielle ungiftige Farben zu verwenden. Damit die Eier schön glänzen, werden sie nach dem Färben mit Öl oder Speck eingerieben.

Auch das Festmahl am Ostersonntag darf zum Ende der Fastenzeit nicht fehlen. Der Klassiker ist natürlich das Osterlamm, das geschmort oder gebacken auf den Tisch kommt. Auf Kaninchen sollte dagegen lieber verzichtet werden, wenn kleine Kinder im Haushalt leben - das Trauma, den Osterhasen auf dem Tisch zu sehen, sollte ihnen erspart bleiben.

Wenn zu Ostern der Einzelhandel brummt - Eine künstlich erzeugte Tradition?

Deko Korb mit bunten Ostereiern auf weißem Hintergrund
osterkörbchen (3) © Mellimage - www.fotolia.de

Nicht nur Kinder freuen sich, wenn der Osterhase vorbeikommt und viele bunte Geschenke im Gepäck hat. Auch der Einzelhandel brummt: Aktuelle Studien belegen, dass viele Familien zu Ostern inzwischen kräftig in die Tasche greifen. So addieren sich goldene Häschen, kunterbunte Leckereien, aber auch Spielzeug und Bücher schnell zu einer hübschen Summe.

Und die Hersteller haben den Bedarf natürlich längst erkannt und liefern ein kunterbuntes Angebot - manch einer sagt auch, der Bedarf für die Osterschenkerei wurde eigentlich erst künstlich erzeugt.

Doch wie man es auch dreht und wendet: Die Zeiten, in denen man allenfalls ein paar bunte Ostereier im Garten versteckte, sind endgültig vorbei. Was uns aber die Freude am Suchen, Schenken und Verschenken nicht trüben sollte - manchmal ist auch hier weniger eben doch mehr. Und mit ein bisschen Phantasie lässt sich auch aus gekauften Osterleckereien etwas ganz Persönliches zaubern.

Trotzdem: Selbst bemalte Eier sind natürlich noch immer unschlagbar. Und schmecken noch zudem köstlich!

Typische Bräuche und Ostersymbole

Ostern ist das älteste und wichtigste Fest der Christen, die die Auferstehung Jesu Christi von den Toten feiern. Zu den bekanntesten Symbolen des Osterfestes gehört jedoch auch der Osterhase, der am Ostersonntag die bunten Ostereier versteckt, die die Kinder dann suchen.

Ostereier

Ein altes Brauchtum zu Ostern ist das Färben und Verstecken von gekochten Eiern. Früher wurden rote Eier als Symbol für das Grab Christi verschenkt. Doch hinter dem Kochen und Färben der Eier steht auch ein praktischer Gedanke.

Zur Fastenzeit durften keine Eier gegessen werden, da sie als flüssiges Fleisch angesehen wurden. Weil es früher noch keinen Kühlschrank gab und die Hühner während der Fastenzeit weiter fleißig ihre Eier legten, mussten die Eier haltbar gemacht werden. So wurden sie gekocht und mit Pflanzenteilen eingefärbt, um sie von den ungekochten Eiern unterscheiden zu können.

Das Ei ist ein Symbol der Göttin Holda. Ob der Ursprung des Osterhasen wirklich darin liegt, lässt sich jedoch nicht mit Sicherheit feststellen.

Das Ostereier färben macht besonders mit Kindern großen Spass
Das Ostereier färben macht besonders mit Kindern großen Spass

Erstmalig erwähnt wurde der Osterhase im 17. Jahrhundert. Gesteigert wurde die Popularität des geschäftigen Hasen jedoch erst im 19. Jahrhundert, als die Industrie Schokoladen-Osterhasen, Spielzeugfiguren und Osterhasen-Bilderbücher herstellte. Dabei ist in Vergessenheit geraten, dass vor dem Osterhasen auch andere Tiere die Ostereier brachten. Je nach Region handelte es sich dabei um unterschiedliche Tierarten wie zum Beispiel

  • den Osterfuchs in Westfalen
  • den Storch in Thüringen
  • den Hahn in Böhmen oder
  • den Kuckuck in der Schweiz.

Osterhase

Am Ostersonntag dürfen dann die Kinder die Eier suchen, die der Osterhase versteckt hat. Doch erst seit dem 16. Jahrhundert bringt der Osterhase die Eier. Früher schrieb man auch anderen Tieren wie dem Fuchs oder dem Hahn diese Aufgabe zu.

In den alten heidnischen Religionen wurden Göttinnen verehrt, zu deren Symbolen der Hase gehörte. Dabei handelte es sich vor allem um die germanische Erdgöttin Holda und Athene, die griechische Göttin der Fruchtbarkeit.

Der Hase gilt somit als Symbol der Fruchtbarkeit und des Lebens. Da er vermehrt im Frühjahr auftaucht und sich gerne in der Nähe der Menschen aufhält, wurde so den Kindern erklärt, wie die bunten Eier in den Garten kamen.

Osterkerze

Im Mittelpunkt der Ostermesse steht die Osterkerze. Die weiße Farbe der Kerze steht dabei für Hoffnung. Sie wird verziert mit verschiedenen Motiven wie einem Kreuz, einem Lamm oder eine Sonne. Das Licht der Kerze soll den Sieg des Lebens über den Tod symbolisieren.

Beim Osterfeuer sollte man auf einige Dinge achten

Nahaufnahme Kaminfeuer, brennendes Holz
Fireplace with birch firewood and flame © popov48 - www.fotolia.de

Das große Osterfeuer am Ostersonntag ist in vielen Kulturen ein beliebtes Brauchtum. Doch bevor man das Feuer entzündet, sollte man auf einige Dinge achten, so das Umweltministerium.

Dabei gilt es zum Beispiel, vor dem Anzünden das Holz noch mal um zu schichten, da sich dort viele Kleintiere verstecken. Außerdem sollte beachtet werden, dass man nur Baum- und Strauchschnitt sowie trockenes, naturbelassenes Holz verwenden darf.

Viele verbrennen leider auch bequemlichkeitshalber ihren Müll beim Osterfeuer - auch dies ist nicht erlaubt. Neben dem Tierschutz spielt auch der Umweltschutz eine große Rolle.

Osterfeuer

Ein weiterer Brauch ist das Osterfeuer, das traditionell in der Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag entfacht wird. Es symbolisiert die Sonne, die für Fruchtbarkeit und Wachstum steht. Ebenso steht es für das Licht werden, die Auferstehung Christi.

Brunnendekoration

In einigen Orten werden zu Ostern die Brunnen geschmückt, um Dankbarkeit für das lebenspendende Wasser zu zeigen, denn Wasser steht für Wachstum und Fruchtbarkeit.

Osterwasser

Als Osterwasser versteht man das Taufwasser, welches in der Osternacht gesegnet wird. Ursprünglich stammt dieser Osterbrauch aus der heidnischen Zeit.

Es galt die Ansicht, dass das Wasser zu Ostern über eine besonders starke Heilkraft verfügte. Besonders Frauen, die noch unverheiratet waren, badeten am Ostermorgen gerne in einem fließenden Bach, um schön und jung zu bleiben.

Lammfleisch

Das traditionell zum Osterfrühstück gereichte, gebackene süße Osterlamm verweist auf das Opfer, das Jesus Christus für die Menschheit gebracht hat. Er ist in Unschuld gestorben und hat durch seine Auferstehung den Menschen ein Leben in Fülle gebracht. Das Lamm ist also Zeichen des Lebens und der reinen, weißen Unschuld.

Zudem war es im christlichen Altertum Brauch, zum Osterfest Lammfleisch unter den Altar zu legen. Dort wurde es geweiht und später als erste Speise am Tage der Auferstehung verzehrt.

Für viele Menschen gehört deshalb ein Lammbraten zu Ostern. Doch es gibt auch weitere typische Ostergerichte - hier in unserem separaten Artikel zum Thema erhalten Sie weitere Informationen.

Osterspaziergang

In vielen Haushalten zählt der Spaziergang zum Osterfest dazu. Den Tag verbringt man im Kreise der Familie und zwischendurch gehen alle Mitglieder nach draußen, um den Frühling willkommen zu heißen.

Nicht überall wird das Osterfest auf gleiche Weise gefeiert...

Osterbräuche rund um den Globus

Für die Christen ist es der höchste Feiertag im Jahr, für alle anderen eher der Abschied vom Winter. Darum sind die Osterbräuche in den Ländern dieser Welt so vielfältig wie ihre Völker.

Vom Osterküken in Schweden und Heringsbegräbnissen in Irland gehen die Traditionen bis hin zu Wasserschlachten in Polen und Parfümflaschen in Ungarn. Jedes Land hat seine eigenen Bräuche, in denen sich oft heidnische und christliche Motive mischen.

Ostern in Bulgarien, Polen und Spanien

Die Bulgaren beispielsweise verstecken ihre Eier nicht, sondern werfen sie an die Wand oder sogar auf ihre Familienmitglieder. Derjenige, dessen Ei nicht zerbricht, wird im Jahr der Erfolgreichste sein.

Dagegen wird in Polen Ostern sehr traditionell gefeiert, wobei am Ostermontag jedoch Brauch existiert, sich gegenseitig mit Wasser zu bespritzen. Im Land der Paella und Tapas, also Spanien, ist die Osterfeier zweigeteilt: die einen gehen schon in der Karwoche in Prozessionen, während die anderen einfach Urlaub machen.

Ostern in Frankreich und Ungarn

Die Franzosen hingegen feiern Ostern ruhig und ohne Glockengeläut. Erst am Sonntag werden sie wieder geläutet und die Menschen auf der Straße umarmen und küssen sich aus Freude über die Auferstehung Christi.

Duftreich zeigt sich Ungarn in der Osterzeit. Die Frauen und Mädchen werden am Ostersonntag mit Parfüm oder Wasser besprüht und zum Dank gibt es Kuchen und Süßigkeiten.

Ostern in Österreich und der Schweiz

Auch in Österreich feiert man das Osterfest unterschiedlich, je nach Region. So gehört beispielsweise das Weihfeuertragen in der Steiermark dazu: hierbei entzünden Kinder Baumschwämme und tragen diese von Haus zu Haus.

In Osttirol wiederum kommt dem Widder eine besondere Bedeutung zu. Es wird ein Widderzug zu einer Wallfahrtskirche veranstaltet; hier feiert man dem Widder zu Ehren einen Gottesdienst.

Die Schweiz wartet ebenso mit ganz unterschiedlichen Bräuchen auf. Im italienischsprachigen Tessin gibt es Osterprozessionen zur Darstellung der biblischen Passionsgeschichte.

Im Kanton Wallis gehört es mitunter dazu, Wein, Brot und Käse zu verteilen. Beim Zwänzgerle handelt es sich um eine alte Züricher Tradition: Eltern müssen versuchen, eine Münze auf die Ostereier ihrer Kinder zu werfen, so, dass diese dort stecken bleibt. Schaffen sie es nicht, gehört das Geld dem Nachwuchs.

Ostern in Italien und Kroatien

Osterhasen gibt es in Italien nicht. Doch auf die Ostereier verzichtet man dort ebenso wenig.

Statt diese zu verstecken, nehmen die Menschen sie mit zum Marktplatz, wo es in einem Spiel darum geht, die Eier Gegenspieler zu zerbrechen. Zu den typischen Osterspezialitäten zählen herzhafte Kuchen, gefüllt mit Ei und Gemüse sowie süße Backwaren, die die Form einer Taube haben.

Am Vortag des Festes wird in Kroatien Osterbrot gebacken; dieses garniert man mit Eiern. Das Brot nimmt man am Samstag mit in die Kirch, wo es gesegnet wird. Schließlich gibt es das Osterbrot am Sonntag mit Kräuterquark, Schinken und Käse.

Ostern in Wales und Irland

Springt man an Ostern von einem Land zum anderen, um die unterschiedlichsten Bräuche zu erleben, dann darf auch Wales nicht fehlen. Gerade zu diesem besonderen Fest im Jahr zeigt sich das Land mit einer Besonderheit: Wales singt. Traditionell werden zu dieser Zeit Singwettbewerbe von Kirchenchören ausgetragen.

Im restlichen Großbritannien berühren sich die Menschen gegenseitig mit Weidenkätzchen. Das soll Glück bringen. Ein schöner Brauch, der einen Hauch von Hoffnung in sich birgt.

In Irland werden dagegen an Ostern Tanzwettbewerbe auf der Straße ausgetragen oder Heringe begraben. Letzteres beendet symbolisch die Fastenzeit und mutet anderorts doch etwas sehr eigenartig an.

Ostern in Skandinavien

Ein weiterer Sprung steht beim "Oster-Hopping" an und bringt uns nach Skandinavien. Auch hier wird das Osterfest und der neue Frühling auf eine ganz besondere Art und Weise begangen.

So ersetzen die Finnen die biblischen Palmwedel mit Birkenruten und schlagen sich damit freundlich auf den Rücken. Am Ostersonntag ziehen die Kinder lärmend durch die Straßen.

Ihre schwedischen Nachbarn verbringen Ostern hingegen in Stille. Hier bringt das Osterküken die Ostereier und das Haus wird mit Birkenzweigen und bunten Federn geschmückt.

Ostern in Mexiko, USA und Australien

In Sachen österliche Weltreise dürfen auch einige Länder hinter dem großen Teich nicht fehlen und runden diese Ostererkundungstour festlich ab. Die erste Etappe findet sich in Mexiko.

Dort ist Ostern ein zweiwöchiges Volksfest. Mit Girlanden aus Krepp und Toilettenpapier werden die Straßen verziert, am Karfreitag gibt es eine bunte Prozession, während am Abend die düsteren Kreuzigungsprozessionen beginnen.

Die Amerikaner feiern offiziell kein Ostern, doch in vielen Städten werden Osterparaden abgehalten. In Washington verschenkt der Präsident Holzeier mit Autogrammen des Präsidentenpaares an Kinder. Außerdem gibt es einen Eierlauf im Park des Weißen Hauses.

In Australien mag man Hasen und Kaninchen nicht, da diese seit ihrer Importierung aus Europa zahlreiche Tiere und Pflanzen ausgestorben sind. Mittlerweile sieht man deshalb Hasen nur im Zoo. Als Ersatz werden dagegen Bilbies versteckt.

Die sind nachtaktive Beuteltiere, die in der australischen Wüste zu finden sind. Wen verwundert es, dass es sogar Oster-Bilbies-Geschichten gibt, die mit dem in unseren Breitegraden bekannten Osterhasen nicht wirklich etwas gemeinsam haben. Doch wie bereits zu Beginn erwähnt: andere Länder, andere Sitten und jedem, wie es ihm am besten gefällt.

Viele Deutsche haben ihren Oster-Urlaub noch nicht gebucht

Mini-Sonnenliege auf Sand, daneben Gelscheine - Urlaubsgeld
Urlaubsgeld © Andre Bonn - www.fotolia.de

Viele Menschen in Deutschland, die hier auch ihren Oster-Urlaub verbringen wollen, haben sich noch nicht entschieden. Sie warten erst noch die Wetterprognosen ab, denn nach dem langen, kalten Winter sehnen sich viele auch nach Sonne. Bisher sind in Norddeutschland an der Nord- und Ostsee, sowie auch in der Lüneburger Heide wenig Buchungen eingegangen.

Daher kann man dort auch kurzfristig noch Quartier bekommen. Aber die Gastwirte rechnen - vor allem auf den Nordseeinseln - wieder mit guten Besucherzahlen. Es haben auch schon viele Stammgäste ihr festes Quartier gebucht. Aber manche wollen ihren Oster-Urlaub auch noch im Schnee verbringen und so werden die Schneeberichte, beispielsweise aus dem Harz, genau verfolgt. Viele Deutsche machen heutzutage auch nur Kurzurlaube, so dass viele deshalb eine kurze Anreise bevorzugen.

Größte Stau-Gefahr für den Osterurlaub ist der Gründonnerstag

Familie fährt im Auto in den Urlaub
Familie im Auto verreist © Kzenon - www.fotolia.de

In einigen Bundesländern haben schon die Osterferien begonnen, doch auch zu den kommenden Ostertagen erwarten die Verkehrsexperten auf den deutschen Autobahnen ein erhöhtes Verkehrsaufkommen mit Stau. So werden die ersten Urlauber auch schon am kommenden Gründonnerstag unterwegs sein, aber auch viele Feiertagsausflügler werden für volle Autobahnen sorgen.

Auch am Ostermontag ist für Kurzurlauber mit Stau zu rechnen

Wie der ADAC mitteilt, wird einmal das größte Stau-Risiko am Donnerstag Nachmittag sein. Aber manche Autofahrer werden, wie in den letzten Jahren, auch schon am Mittwoch oder erst am Karfreitag in den Urlaub starten, so dass auch dann die Straßen voller sein werden. Am Samstag erwarten die Experten mehr Verkehr auf den Fernstraßen Richtung Süden oder in den Küstenregionen, wenn das Wetter schön wird.

Kurzurlauber, die nur über die Feiertage verreisen, müssen aber am Ostermontag bei der Rückreise ebenfalls mit Stau rechnen, besonders wenn sie sich in den nördlichen oder östlichen Bundesländern befinden, denn kurz nach den Feiertagen enden die Schulferien in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Autofahrer sollten sich auch über mögliche Baustellen auf ihrer Route vorher informieren.

Zudem sollte man am besten zu nachfolgenden Zeiten nicht in den Urlaub starten, so einmal am Donnerstag Nachmittag von 14 bis 20 Uhr, aber auch am Karfreitag Vormittag von 10 bis 15 Uhr könnte es eng werden. Am Ostermontag fährt man besser schon am frühen Morgen wieder nach Hause oder erst am späten Abend, wenn die Strecke nicht zu weit ist.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Ostern, Ostereier auf Wieser © sk_design - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Pile of colorful Easter eggs © SSilver - www.fotolia.de

Autor:

K. Schumann - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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