20. März 2008
Von K. Schumann
Ostern wird die Auferstehung Christi gefeiert, es ist somit das wichtigste christliche Fest. Doch warum feiern wir eigentlich Ostern und wieso versteckt der Osterhase die Ostereier?

Die Herkunft des Namens Ostern ist immer noch ungeklärt. Die Theorie, der Begriff Ostern sei von der Frühlingsgöttin Ostara abgeleitet, ist heutzutage umstritten. Es wird spekuliert, die Ableitung komme von dem Wort "Ostarum", was so viel bedeutet wie Morgenröte. So heißt es auch in der Bibel: "Niemand soll in dieser Nacht schlafen, sondern wach bleiben bis zur Morgenröte."
325 n.Chr. wurde festgelegt, dass Ostern immer an dem Sonntag des ersten Frühlingsvollmonds, d.h. dem ersten Vollmond nach dem 20. März stattfindet. So liegt Ostern immer zwischen dem 22.März und dem 25.April. Der Zeitpunkt anderer kirchlicher Feiertage wie Christi Himmelfahrt, Pfingsten oder Fronleichnam ist abhängig vom Ostersonntag.
Ein altes Brauchtum zu Ostern ist das Färben und Verstecken von gekochten Eiern. Früher wurden rote Eier als Symbol für das Grab Christi verschenkt. Doch hinter dem Kochen und Färben der Eier steht auch ein praktischer Gedanke. Zur Fastenzeit durften keine Eier gegessen werden, da sie als flüssiges Fleisch angesehen wurden. Weil es früher noch keinen Kühlschrank gab und die Hühner während der Fastenzeit weiter fleißig ihre Eier legten, mussten die Eier haltbar gemacht werden. So wurden sie gekocht und mit Pflanzenteilen eingefärbt, um sie von den ungekochten Eiern unterscheiden zu können.
Am Ostersonntag dürfen dann die Kinder die Eier suchen, die der Osterhase versteckt hat. Doch erst seit dem 16. Jahrhundert bringt der Osterhase die Eier. Früher schrieb man auch anderen Tieren wie dem Fuchs oder dem Hahn diese Aufgabe zu. Der Hase gilt jedoch aufgrund seiner vielen Nachkommen als Symbol der Fruchtbarkeit und des Lebens. Da er vermehrt im Frühjahr auftaucht und sich gerne in der Nähe der Menschen aufhält, wurde so den Kindern erklärt wie die bunten Eier in den Garten kamen.
Im Mittelpunkt der Ostermesse steht die Osterkerze. Die weiße Farbe der Kerze steht dabei für Hoffnung. Sie wird verziert mit verschiedenen Motiven wie einem Kreuz, einem Lamm oder eine Sonne. Das Licht der Kerze soll den Sieg des Lebens über den Tod symbolisieren.
Ein weiterer Brauch ist das Osterfeuer, das traditionell in der Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag entfacht wird. Es symbolisiert die Sonne, die für Fruchtbarkeit und Wachstum steht. Ebenso steht es für das Licht werden, die Auferstehung Christi.
In einigen Orten werden zu Ostern die Brunnen geschmückt, um Dankbarkeit für das lebenspendende Wasser zu zeigen, denn Wasser steht für Wachstum und Fruchtbarkeit.
Das traditionell zum Osterfrühstück gereichte, gebackene süße Osterlamm verweist auf das Opfer, das Jesus Christus für die Menschheit gebracht hat. Er ist in Unschuld gestorben und hat durch seine Auferstehung den Menschen ein Leben in Fülle gebracht. Das Lamm ist also Zeichen des Lebens und der reinen, weißen Unschuld. Zudem war es im christlichen Altertum Brauch, zum Osterfest Lammfleisch unter den Altar zu legen. Dort wurde es geweiht und später als erste Speise am Tage der Auferstehung verzehrt. Für viele Menschen gehört deshalb ein Lammbraten zu Ostern.
Der Artikel hat mir gut gefallen, obwohl er manchmal vom satzbau seltsam war. Da in einem Artikel ja nicht nur der Satzbau eine Rolle spielt s...
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