Namenstag

Katholischer Feiertag zum Gedenken an einen Heiligen

Jeder Namenstag ist ein Gedenktag an einen Heiligen, in der Regel zu dem Datum, an dem der jeweilige Heilige verstorben ist. Der Namenstag wird in einigen besonders katholischen Regionen nach wie vor ähnlich groß gefeiert wie der eigene Geburtstag.

Alte lächelnde Frau mit Blumenstrauß vor Gesicht
Sourire sénior © philippe Devanne - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Namenstag

Das Feiern des Namenstags ist bei den Katholiken bis heute ein typischer Brauch. Der Namenstag geht dabei meist auf Todestage bestimmter heiliger Personen zurück, denen an diesem Tag gedacht wird.

Oft haben mehrere Namenspatrone denselben Namen und müssten demnach am selben Tag verehrt werden. In der Regel richtet sich dieser Gedenktag aber immer nur an die Person, die für die jeweilige Gegend die wichtigste Rolle spielte oder an die Ranghöchste aller Personen gleichen Namens. Auf einen Kalendertag können beliebig viele unterschiedliche Namenstage fallen.

Geschichte des Namenstags

Im Mittelalter gab es viele Familien, die ihren Kindern die Namen von Heiligen gaben, um sie auf eine bestimmte Art und Weise mit diesen in Verbindung zu bringen. Die Eigenschaften des Namensgebers sollten so auf die Kinder übergehen. Zudem wurden Kinder eine Zeit lang der Namen des Heiligen gegeben, dem an ihrem Geburts- oder Tauftag gedacht wurde. Auch so sollte eine Verbindung zu dieser Person hergestellt werden.

Heutige Bedeutung

In katholischen Ländern oder Regionen ist der Namenstag einer Person noch immer von größerer Bedeutung als ihr Geburtstag. Das ist zurückzuführen auf die Zeit die Gegenreformation der Katholiken, die sich mit diesem Brauch von den Protestanten abgrenzen wollten. Bei der Namensgebung sollten heilige Namen bevorzugt werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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