Quellsteine, Bäche, Brunnen und Co. - Gestaltungsmöglichkeiten für Wasseroasen im Garten

Ein Garten bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Da kann man mit unterschiedlichen Elementen arbeiten. Wasseroasen im Garten bringen Frische und Lebendigkeit hinein. Möglich ist dies beispielsweise mit Quellsteinen, Bächen oder Brunnen. Für Erfrischung wiederum sorgen Gartendusche und Schwimmteich. Informieren Sie sich über die Gestaltungsmöglichkeiten für Wasseroasen im Garten.

Mit Wasserelementen im Garten, z.B. in Form eines Miniteichs, kann man stilvolle Akzente setzen - als Wasserdusche oder Schwimmteich ist es zudem sehr nützlich

Wasser ist nicht nur für Kinder ein Vergnügen, es bietet auch vielen Tierarten einen Lebensraum. Das Plätschern hat eine beruhigende Wirkung und sowohl Gartenbesitzer als auch Passanten können sich an dem Wasserspiel erfreuen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seinen Garten mit Wasserelementen zu gestalten - wir stellen einige davon vor.

Quellsteine

Quellsteine sind nicht nur besonders dekorativ, aus ihnen plätschert auch das Wasser und sorgt für eine schöne Atmosphäre. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen, Formen und Farben. In der Regel benötigt man einen Stromanschluss; seltener findet man sie solarbetrieben.

Die Quellsteine fügen sich harmonisch in jedes Gartenbild ein. Mit den entsprechenden Pflanzen lassen sich wirkungsvolle Arrangements erzielen. Die schmückenden Steine und das sprudelnde Wasser verwandeln den Garten in eine romantische Oase.

Quellsteine bereichern die Gartenlandschaft und setzen Akzente, dabei sind sie meistens naturbelassen und beispielsweise aus

  • Marmor
  • Granit oder
  • Sandstein.

Dadurch fügen sie sich natürlich in die Gartenlandschaft ein. So ein Quellstein wird nicht nur zum Blickfang, sondern er verleiht dem Garten einen lebendigen Mittelpunkt. So wird der Garten ein schöner Platz zum Verweilen und Entspannen.

Bäche

Bäche beleben einen Garten besonders und bieten ein kleines Biotop für viele Pflanzen- und Tierarten. Ein Bachlauf fügt sich harmonisch in eine Gartenlandschaft ein und sorgt für eine ganz besondere Stimmung.

Bäche passen eigentlich zu allen Pflanzen im Garten, aber am Wasserrand ist eine geeignete Bepflanzung nötig. Damit sich ein Bach optimal in einen Garten integrieren lässt, braucht es schon ein bisschen Erfahrung. Daher sollte man bei der Planung einen Fachmann mit einbeziehen.

Kompetenz, Können und das nötige Wissen garantieren einen bleibenden Ort der Erholung. Denn falsch angelegt, kann ein Bach Ärger bringen und viel Arbeit machen.

Der Bach kann beispielsweise in einem Badeteich enden oder von einer Quellgrotte ausgehen. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Bachlauf interessant zu gestalten.

Einen Bach im Garten anlegen - so geht's!

Der Garten muss eigentlich nur eine Voraussetzung erfüllen, damit ein Bach ohne Probleme angelegt werden kann. So muss der Garten ein leichtes bis mittleres Gefälle aufweisen. Nur so ist schließlich der Wasserfluss gewährleistet. Es folgen nun einige Ausführungen, welche dabei helfen, das Grundprinzip eines Gartenbachs zu verstehen.

Wiesenbach oder Plätscherbach

Prinzipiell existieren zwei Modelle des Gartenbachs. So gibt es einerseits den Wiesenbach. Bei diesem ist das Bachbett nicht getrennt und das Wasser fließt ungehindert von der Quelle in das Auffangbecken.

Dem gegenüber steht der Plätscherbach. Bei diesem gibt es mehrere Ebenen, bei welchen es sich quasi um Auffangbecken handelt. Diese Bachart eignet sich vor allem für Gärten mit einem stärkeren Gefälle.

Doch egal für welche Variante man sich entscheidet, so beruht der Gartenbach stets auf demselben Grundprinzip. Das Wasser fließt im Bachbett nach unten in das Auffangbecken. Hier wird es dann durch eine Wasserpumpe, welche sich in der Regel unterhalb der Erde befindet, wieder nach oben befördert. Hier entspringt es dann und wird wieder in den Bach geleitet.

Der Bach kann in einem Naturteich oder Schwimmteich enden
Der Bach kann in einem Naturteich oder Schwimmteich enden
Bestimmung des Verlaufs und die Aushebung des Bachbetts

Um also einen Bach im Garten anlegen zu können, muss zunächst einmal dessen Verlauf bestimmt werden. Daraufhin kann das Bachbett ausgehoben und mit Folie ausgelegt werden.

Bei der Aushebung des Bachbettes sollte man beachten, dass man zur Wasserklärung eine Kiesschicht, die 15 bis 25 Zentimeter hoch sein sollte, darauf auslegen muss. Somit sollte man das Bachbett mindestens 40 Zentimeter tief und 75 Zentimeter breit ausheben.

Nun folgt das Auslegen von Teichvlies, um die Folie vor Steinen und Wurzeln zu schützen. Bei der Folie sollte es sich um eine spezielle Teichfolie handeln, welche eine Dicke von mindestens 1 mm aufweist.

Diese Folie muss dann noch innerhalb des Bachbetts fixiert werden. Dies erreicht man beispielsweise durch Gehwegplatten, welche an den Seiten des Baches über die Folie gelegt werden.

Alternativ kann auch ein Wall aus Steinen errichtet werden, was zwar beschwerlicher ist, jedoch für mehr Ambiente sorgt. Anschließend füllt man die Kiesschicht in das Bachbett.

Die Wasserpumpe

Im Anschluss daran wird die Wasserpumpe verlegt. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich das Graben eines kleinen Schachts für den Wasserschlauch, welcher neben dem Bach verläuft.

Die Pumpe sollte für einen Bachlauf mindestens 80 Zentimeter tief im Teich stehen, um dort auch überwintern zu können; anderenfalls muss man sie während der kalten Jahreszeit herausnehmen. Die Fördermenge der Pumpe rechnet man wie folgt aus: Je Zentimeter Bachlaufbreite benötigt man anderthalb bis zwei Liter Wasser pro Minute.

Verzierungen

Nun kann das Ganze noch optisch verziert und fertig gestellt werden. So können nun beispielsweise Steine entlang des Bachbetts gelegt und Pflanzen eingepflanzt werden. Der Bach wäre damit fertig und ist nun eine Bereicherung für jeden Garten.

Wandbrunnen

Auch Wandbrunnen sind eine besondere Bereicherung für jeden Garten. Wasser bringt mehr Lebensqualität in den Garten und Wandbrunnen sind außerdem noch ausgesprochen dekorativ.

Wie der Name schon vermuten lässt, werden sie an eine Wand moniert. Man findet sie in vielen verschiedenen Ausführungen. Ob romantisch, nostalgisch, rustikal oder modern, die unterschiedlichen Modelle fügen sich in jede Gartenlandschaft ein.

In der Regel werden die Wandbrunnen an eine Wasserleitung angeschlossen oder sie arbeiten mit eigenem Kreislauf und einer separaten Pumpe und sorgen für ein plätscherndes Vergnügen. Man findet sie aber auch als dekoratives Element, das mit Blumen bepflanzt wird. Sie sind beispielsweise aus

  • rostfreiem Aluminium
  • Marmorgranulat
  • teilweise mit Fliesenarbeiten oder
  • aus Gusseisen.

Schöne Wandbrunnen mit großer Wirkung findet man schon unter hundert Euro. So ein schmückender Wandbrunnen wird zum echten Hingucker und Blickfang. Er wertet das Gartenbild auf und verwandelt den Garten in eine wahre Wohlfühloase.

Ein kleines dekoratives Element mit wirklich großer Wirkung.

Auch das Anlegen eines Springbrunnens im Garten ist natürlich möglich. Wie man diesen selbst baut und worauf man in Sachen Pflege achten muss, erfahren Sie hier in unserem ausführlichen Artikel zum Thema.

Doch ein Brunnen im Garten muss keineswegs nur dekorativ sein...

Der Gartenbrunnen als Wasserlieferant

Viele Gartenbesitzer stehen vor dem Problem, dass die Bewässerung des Gartens in den Sommermonaten aufgrund der Wasserkosten und aus Umweltsicht kaum möglich ist. Eine Lösung dieses Problems wäre das Anlegen eines Gartenbrunnens.

Doch welche Arten von Gartenbrunnen gibt es, wie lässt sich die Tiefe des Grundwassers ermitteln, welche rechtlichen Rahmenbedingungen müssen beachtet werden und mit welchen Pumpen kann das Wasser gefördert werden?

Verschiedene Brunnenarten

Die beliebtesten Brunnenarten, welche in Gärten gebaut werden, sind Schachtbrunnen, Bohrbrunnen und Spülbrunnen.

Schachtbrunnen

Der Schachtbrunnen entspricht dem Brunnentyp, welchen sich ein Laie vorstellt, sobald er an einen Brunnen denkt. So reicht ein Schacht mit durchschnittlich zwei bis vier Metern Durchmesser bis hinunter zum Grundwasser, wo dieses dann direkt abgepumpt wird. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass sich Schachtbrunnen aufgrund der aufwendigen Bodenabtragung nur bis Tiefen von bis zu acht Metern lohnen.

Bohrbrunnen

Im Falle des Bohrbrunnens wird wiederum eine Bohrung im Boden vorgenommen, in welche dann das Brunnenfilterrohr geführt wird. Dieses ist zumeist um die 10-50 cm dick und sorgt für das Abpumpen des Grundwassers.

Zudem ist es wichtig zu wissen, dass beim Bohrbrunnen zwar weniger Masse abgetragen werden muss und die Anlegung theoretisch auch privat erfolgen kann. Allerdings können die Bohrungen ab einer Tiefe von fünf Metern extrem beschwerlich werden, sobald das Erdreich nicht eine relativ niedrige Dichte aufweist.

Spülbrunnen

Leichter gelingt die Absenkung des Brunnenfilterrohrs dagegen schon bei der letzten möglichen Brunnenart: dem Spülbrunnen. Hier wird der Schacht für die Pumpe nicht durch Bohrungen, sondern Wasserdruck erzeugt. Da allerdings nur die wenigsten Haushalte über Hochdrucksysteme verfügen, welche einen genügend hohen Wasserdruck erzeugen, müssen hier dann spezielle Hochdruckpistolen ausgeliehen werden, um den Brunnen anlegen zu können.

Um das Brunnenwasser für die Bewässerung des Gartens nutzen zu können muss das Grundwasser angepumpt
Um das Brunnenwasser für die Bewässerung des Gartens nutzen zu können muss das Grundwasser angepumpt werden

Voraussetzungen für den Brunnenbau

Um die Tiefe des Grundwasserspiegels zu ermitteln, kann sich beim örtlichen Bauamt und dem eigenen Wasserversorger erkundigt werden. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass die Tiefe des Grundwasserspiegels seitens dieser Instanzen auch nur abgeschätzt werden kann. Es ist demnach möglich, dass während der eigenen Bohrungen dann bereits zwei Meter früher oder später auf das Grundwasser gestoßen wird.

Hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen ist es wichtig, dass eine Genehmigung der örtlichen Wasserbehörde eingeholt wird. Soll das geförderte Wasser zudem Trinkwasserqualität haben, muss dieses zusätzlich durch das Gesundheitsamt untersucht werden.

Das eigentliche Abpumpen des Wassers kann letztlich noch durch Handschwengelpumpen oder Kreiselpumpen erfolgen. Während Handschwengelpumpen über einen Zylinderkopf arbeiten und per Hand betrieben werden, verrichten Kreiselpumpen die Wasserförderung automatisch.

Insgesamt ist ein Gartenbrunnen ein idealer Wasserlieferant und kann sogar Teile der Wasserversorgung des Haushalts übernehmen. Allerdings ist dessen Anlegung nicht einfach und relativ kostspielig, weshalb die Vor- und Nachteile im Vorfeld abgewägt werden sollten.

Eine eigene Gartendusche für Entspannung im Sommer

Eine Gartendusche ist im Sommer ein herrliches Erfrischungsvergnügen. Je nach Modell, beispielsweise mit einer Solardusche, hat man auch warmes Wasser zur Verfügung. Für Kinder bringt die Gartendusche jede Menge Spaß und Planschvergnügen.

Es gibt viele unterschiedliche Modelle in verschiedenen Preisklassen. Sie kosten im Durchschnitt zwischen 50 und 180 Euro. Es gibt aber auch Designermodelle, die bis zu 500 Euro und mehr kosten.

Besonders gut lässt sich so eine Gartendusche natürlich in Kombination mit einem Pool nutzen - alle nötigen Informationen rund um den Pool(bau) finden Sie hier.

Die Gartendusche ist besonders in Gärten mit einem Pool unverzichtbar
Die Gartendusche ist besonders in Gärten mit einem Pool unverzichtbar

Unterschiede im Aufbau

Man unterscheidet zwischen festinstallierten Duschen, die an der Wasserleitung angeschlossen und mobilen Duschen, die über einen Wasserschlauch mit dem erfrischenden Nass versorgt werden. Dabei muss das Wasser nicht immer nur von oben kommen.

Es gibt Duschen mit seitlichen Wasserstrahlern und auch solche, bei denen das Wasser von unten spritzt. Das ist besonders für Kinder eine lustig-feuchte Angelegenheit.

Verwendete Materialien

Gartenduschen bestehen aus ganz unterschiedlichen Materialien und beruhen auf verschiedenen Systemen. So gibt es zum Beispiel eine bewegliche Dusche mit Stecksystem. Sie wird einfach in den Boden gesteckt und lässt sich einfach auf- und abbauen. So kann sie ganz platzsparend verstaut werden.

Die Gartenduschen können aus Holz oder Edelstahl sein, man findet einfache und praktische Modelle, aber auch stylische Luxusduschen. Wenn man sich für einen festen Standort entscheidet, bieten diese Modelle auch meist einen größeren Komfort, wie

  • eine Seifenschale
  • einen Sockel oder
  • einen größeren Brausekopf.

Manche Duschen werden auch von einer Duschkabine umgeben. Da gibt es entweder den Teilsichtschutz oder eine komplett verschließbare Duschkabine. Die Kabinen können aus unterschiedlichen Materialien sein, aus Holz, Kunststoff oder in schicker Rattanoptik.

Eigentlich kann man für jeden Bedarf, für jeden Anspruch und für jeden zur Verfügung stehenden Platz die entsprechende Dusche finden. Das Angebot an Gartenduschen ist wirklich groß und es ist für jeden Geschmack und auch für jeden Geldbeutel das Passende dabei.

Wer es günstig und einfach haben möchte, entscheidet sich für eine Gartendusche, die durch ihre Funktionalität überzeugt und eher schlicht ist. Da findet man Gartenduschen mit Ständer oder zur einfachen Wandmontage.

Wer die Gartendusche dann noch richtig pflegt, hat lange Freude an ihr. Mobile Duschen müssen im Winter eingelagert werden, und festinstallierte sollten einen Kälteschutz bekommen und natürlich darf kein Wasser in den Rohren sein, damit nichts platzt.

Ein Gartenteich zählt zu den beliebtesten Wasserelementen im eigenen Garten. Wie man diesen selbst anlegt, haben wir hier für Sie zusammengestellt. Doch auch als Schwimmteich lässt er sich mitunter nutzen...

Selbstbau eines Schwimmteichs für den Garten

Schwimmteiche stellen eine zunehmend beliebte Alternative zum klassischen Swimmingpool dar. Ein Schwimmteich im Garten kann auch selbst angelegt werden, wozu jedoch eine umfangreiche und präzise Planung erforderlich ist.

Vor dem Bau zu beachten

Beachtet man beim Selbstbau eines Schwimmteiches einige grundlegende Regeln, lässt sich ein solches Projekt durchaus bewerkstelligen. Vor dem Bau muss allerdings eine umfassende Planung des Teichs erfolgen.

Zu berücksichtigen sind dabei unter anderem

  • die Lage des Teichs
  • seine Größe und Form
  • die Wassertiefe
  • die Stärke der Sonneneinstrahlung
  • die benötigte Technik sowie
  • die Abtrennung zwischen Schwimmzone und Regenerationszone.

Darüber hinaus muss überlegt werden,

  • ob Fische den Teich bevölkern sollen
  • wie das Teichufer zu gestalten ist und
  • wie der Regenerationsbereich bepflanzt werden soll.

Selbstverständlich sind auch die Kosten des Projekts zu bedenken. Ein Schwimmteich wird in zwei verschiedene Zonen unterteilt: dem Tiefwasserbereich, der zum Schwimmen vorgesehen ist, sowie dem Flachwasserbereich.

Der Tiefwasserbereich muss also tief und breit genug sein, damit man darin gut schwimmen kann. Des Weiteren sind extensive Anlagen und natürlich auch geeignetes Wasser für den Teich erforderlich.

Fachmännische Beratung

Für einen Heimwerker ist der Eigenbau eines Schwimmteichs eine große Herausforderung. Wer sich selbst an ein solches Projekt wagt, sollte sich dabei lieber von einem Fachmann und Baubegleiter beraten lassen, da die Bauarbeiten in der Teichgrube überaus komplex sind. Ein paar Sachbücher als Hilfe reichen dabei oftmals nicht aus.

Wichtig ist, dass der Teichberater in jeder Bauphase erreichbar ist, um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Manchmal lässt sich auch Hilfe im Internet auf speziellen Teichbau-Seiten finden.

Vorgehensweise beim Bau

Sind die Planungen für den Schwimmteichbau abgeschlossen, wird die Erde an der geeigneten Stelle ausgehoben. Danach muss Kiesmaterial beschafft und eingebracht werden. Auch an die Pflanzen für den Teich ist zu denken.

Beim Bau des Schwimmteiches ist es wichtig, die Teichwände zu stabilisieren und die Teichfolie auszulegen, ohne dass es zu Rissen kommt. Darüber hinaus müssen die erforderlichen Leitungen und Ableitungen gelegt und die Teichpumpe installiert werden.

Einen Schwimmteich selbst zu bauen, ist also keine leichte Aufgabe. Hilfreich kann es sein, sich vor dem Bau einen fertigen Schwimmteich anzusehen und sich dabei über alles Wichtige zu informieren.

Ideen für einen Miniteich

Wer einen teich im Garten sein Eigen nennen möchte, kann dieses Vorhaben in Miniaturausgabe angehen - dabei sind weder hohe Kosten, noch ein aufwändiger Bau zu befürchten. Ein Miniteich lässt sich auf vielfältige Art gestalten.

Ein beliebtes beispiel ist die Zinkwanne, die man beispielsweise auch gut auf die Terrasse stellen kann; ein ebener, tragfähiger Untergrund ist hierbei sehr wichtig.

Der Miniteich als Alternative zum normalen Gartenteich
Der Miniteich als Alternative zum normalen Gartenteich

Anleitung für den Bau eines Miniteichs

Man benötigt folgende Materialien:

  • eine Zinkwanne (mindestens 40 cm tief, Mindestvolumen: 40 l)
  • gewaschenen Kies
  • Teichfolie (mindestens 0,5 Millimeter dick)
  • Ziegelsteine
  • Pflanzkörbe
  • Teicherde
  • Gärtnervlies und
  • Leitungswasser.

In Sachen Wasserpflanzen hat man unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Schwimmpflanzen: Zwergwasserlinse, Algenfarn, Schwimmfarn, Wasserhyazinthe, Muschelblume, Froschbiss
  • Pflanzen bündig mit Wasseroberfläche: Sumpfvergissmeinnicht, Japanische Sumpfiris, Gauklerblume
  • Pflanzen in einer Tiefe von 10 bis 15 Zentimeter: Bachminze, Kalmus, Sumpfcalla, Bachbunge, Pfeilkraut, Sumpfdotterblume, Wasserklee, Binse, Zwergrohrkolben
  • Pflanzen in einer Tiefe bis 30 Zentimeter: Zyperngras, Lotusblume
  • Pflanzen in einer Tiefe von 30 bis 40 Zentimeter: Mini-Seerose, Teichrose, Hechtkraut, Wasserfeder
  • Pflanze für alle Zonen: Wasserpest
  • Pflanzen zur Sauerstoffversorgung: Tropisches Tausendblatt (Papageienfeder)

Als geeigneter Standort hat sich ein halbschattiger Ort erwiesen - mindestens sechs Stunden Sonne am Tag sollte es dort geben. Man legt die Wanne mit Teichfolie aus und bedeckt diese mit einer Kiesschicht von etwa fünf Zentimetern. Anschließend legt man ein paar Ziegelsteine auf den Grund.

Nun füllt man mithilfe einer Gießkanne Wasser hinein - zunächst, bis die Wanne halbvoll ist. Die ausgewählten Wasserpflanzen sollten in einen Pflanzkorb gesetzt werden. Dieser wird mit Vlies ausgeschlagen; anschließend folgt Teicherde. Mit dieser deckt man die Wasserpflanze nun dünn zu.

Überstehende Vliesreste werden um die Pflanze geschlagen; anschließend setzt man den Korb in die Wanne und beschwert diesen mit Kies. Hohe Pflanzen sollten in den Hintergrund gestellt werden.

Es folgt das Auffüllen der Zinkwanne - ein fünf Zentimeter hoher Rand sollte übrig bleiben. Nun setzt man Schwimmpflanzen auf die Oberfläche; dabei sollten diese nicht mehr als zwei Drittel der Fläche einnehmen. Wer möchte, kann noch eine kleine Solarpumpe in Form eines Mini-Springbrunnens einsetzen.

Als Alternative zur Zinkwanne kann man auch ein Holzfass wählen. Dieses sollte natürlich dicht sein. Noch kleiner wird der Miniteich, wenn man dafür einfach eine Tonschale auswählt, welche man auf den Tisch stellt. Auf Fische sollte man in Miniteichen verzichten - eine artgerechte Haltung kann hier nicht gewährleistet werden.

Beweglicher Wassergarten

Ebenfalls in Mini-Ausgabe kommt der bewegliche Wassergarten daher. Dafür nimmt man einen dekorativen, großen Topf und setzt dort Rohrkolben sowie erdfreies Moos hinein. Um ihn noch bewegen zu können, sollte darauf geachtet werden, dass er nicht zu groß bzw. schwer ausfällt - so kann man ihn zum Beispiel bei Gartenpartys oder Familienessen durch Veränderung des Standortes dekorativ in Szene setzen.

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Quellenangaben
  • garden1 © Dob's Farm - www.fotolia.de
  • waterfall in japanese garden © weberfoto - www.fotolia.de
  • indoor garden © Colette MacDonald - www.fotolia.de
  • Retreat © photogirl11 - www.fotolia.de
  • maison et piscine © AlcelVision - www.fotolia.de
  • japanese garden © Michael Shake - www.fotolia.de
  • bassin © joël BEHR - www.fotolia.de
  • Footpath from stones. © Kushnirov Avraham - www.fotolia.de
  • homemade pond © Cindy Haggerty - www.fotolia.de

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