Hochseilgärten

Bäume und Masten werden durch Seilbrücken miteinander verbunden

Hochseilgärten sind ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Neben einer gewissen Schwindelfreiheit gehört auch eine ordentliche Portion Mut zum Durchqueren dieser Gärten dazu. Die Besucher müssen sich mithilfe von Seilbrücken, Netzen oder Schwebebalken in einigen Metern Höhe von Baum zu Baum bzw. Mast hangeln. Um Unfälle zu vermeiden, müssen die Teilnehmer mit Gurten etc. gesichert werden.

Person auf einem Hochseilparcours im Wald
Seil Tanz © fotomaximini - www.fotolia.de

Sowohl im erlebnispädagogischen wie auch im touristisch orientierten Bereich werden Hochseilgärten immer beliebter. Auf pädagogischer Ebene wird mit der Arbeit in Hochseilgärten das Ziel verfolgt, bestimmte Kompetenzen der Kursteilnehmer zu fördern. So sollen unter anderem Teamfähigkeit, das Kommunikationsverhalten und das Überwinden eigener Grenzen trainiert werden.

In touristisch orientierten Hochseilgärten steht dagegen das individuelle Freizeitvergnügen im Vordergrund. Die Kletterer sollen ihren Spaß haben und ein Abenteuer erleben.

Sicherheitsaspekte

Da es sich bei Hochseilgärten um Kletterparks handelt, die ein Überwinden von teils sehr hohen Hindernissen erforderlich machen, müssen die Kletterer immer fachmännisch gesichert werden. Klettergurte und Helme können meist direkt vor Ort geliehen werden und gehören zur Grundausstattung eines jeden Kletterers. Vor allem touristisch orientierte Hochseilgärten, in denen viele Besucher zeitgleich klettern, verfügen über ein Sicherungssystem, das eine permanente Sicherung garantiert und eine Selbstsicherung unnötig macht.

Unterschiedliche Anbringungen der Hindernisse

In Hochseilgärten stehen den Kletterern entweder einzelne Hindernisse zur Auswahl oder es kann ein ganzer Hindernisparcour überwunden werden. In beiden Fällen sollten Mut und Schwindelfreiheit nicht fehlen, denn die Hindernisse befinden sich oft in mehr als zehn Metern Höhe.

In Naturhochseilgärten werden die Hindernisse zum größten Teil in, auf und zwischen Bäumen aufgebaut. Andere Seilgärten errichten freistehende Hindernisse. Wie die Hindernisse aussehen, ist je nach Hochseilgarten verschieden. So müssen die mutigen Kletterer beispielsweise

  • an einem Seil über Abgründe schwingen
  • wackelige Seilbrücken überqueren
  • sich durch Netze hangeln oder
  • über Balken balancieren.

Mitmachen kann hier in der Regel jeder. Weder körperliche Fitness noch Alter oder Gewicht spielen eine Rolle. Lediglich etwas Mut sollte in einem Hochseilgarten nicht fehlen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zu Hochseilgärten

Allgemeine Artikel zu Hochseilgärten

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen