Nachtschichten sind eigentlich etwas für Krankenschwestern, Ärzte und Fabrikarbeiter, aber nicht für Studenten. Trotzdem sitzen besonders in der Prüfungszeit viele Studierende bis in die frühen Morgenstunden an ihrem Schreibtisch und versuchen, sich den Stoff gewaltsam einzutrichtern. Wer sein Studium von Anfang an gut plant, kann sich hingegen auch Ende des Semesters abends noch entspannt in sein warmes Bett kuscheln.
Besonders im ersten Semester packt viele Studenten das nackte Grauen. So hätten sie sich ihr Studium niemals vorgestellt. Man bekommt jede Menge Aufgaben in Form von Referaten und Hausarbeiten aufgebürdet und niemand sagt einem, wo man Informationen zum Thema herbekommen könnte. Zudem wartet auch noch eine Vielzahl von Prüfungen am Ende des Semesters und man hat keine Ahnung, was nun eigentlich zum Stoff dazu gehört und was nicht. Da kann man als gut behüteter Schüler schnell in Panik geraten.
Entspannter studiert es sich mit einem ausgeklügelten Plan. So sollte man schon vor Beginn des ersten Semesters darüber nachdenken, wie viel Zeit man sich selbst für das Studium einräumen möchte. Muss es unbedingt die Regelstudienzeit sein oder nimmt man sich vielleicht doch lieber ein bis zwei Semester "Luft" heraus? So kann man auch einmal eine Prüfung verhauen, ohne dass gleich die Existenz auf dem Spiel steht.
Zudem empfiehlt sich ein Blick in die Prüfungsordnung beziehungsweise das Modulhandbuch des gewählten Studiengangs. Hier ist ganz genau aufgelistet, welche Leistungen man während des Studiums erbringen muss. So kann man sich bereits vor Studienbeginn ein grobes Bild darüber machen, welche Vorlesungen zu besuchen sind und wann die meisten Prüfungen geschrieben werden.
Stellt man beispielsweise fest, dass der Großteil der Prüfungen nach dem Sommersemester absolviert werden muss, so kann man das vorherige Wintersemester dazu nutzen, schon einmal alle Seminare und Scheine abzuleisten. Dann ist der Stundenplan im Sommersemester relativ leer und man hat genügend Zeit, den Lernstoff vorzubereiten.
Nach diesem Muster sollte man auch kleinere Aufgaben während des Studiums planen. Referatstermine werden zum Beispiel meist schon zu Beginn des Semesters bekannt gegeben und wer klug ist, fertigt sie auch schon zu dieser Zeit an. So ergibt sich eine Menge freier Zeit, die für einen Nebenjob oder auch fürs Feiern und Entspannen genutzt werden kann.
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