Studienabbruch

Vorzeitiger Abbruch des Studiums

Nicht wenige Studenten spielen im Laufe ihres Studiums mit diesem Gedanken das Studium abzubrechen, was verschiedene Gründe haben kann. Der Studiengang gefällt nicht mehr, die finanziellen Mittel gehen aus oder ein interessantes Jobangebot lockt.

Junge Frau mit Aktenordnern auf Arm schaut gestresst
studienstress © Kaarsten - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Studienabbruch

Von einem Studienabbruch spricht man dann, wenn ein Student sein Studium vor dessen erfolgreicher Beendigung abbricht. Dafür gibt es viele Gründe.

Mögliche Ursachen

Der naheliegendste und häufigste Grund ist, dass der Student während des Studiums feststellt,

  • dass die gewählten Studieninhalte oder -themen ihm doch nicht zusagen, und er lieber eine ganz andere berufliche Richtung einschlagen möchte.

Je nach Voranschreiten des Studiums kann es dann sinnvoll sein, eine falsch gewähltes Studium abzubrechen, um nicht noch mehr Zeit unnütz zu verschwenden. Ein Studium kann aber auch dann freiwillig abgebrochen werden, wenn der Student

  • absehen kann, dass er zwar möglicherweise noch die nächsten Prüfungen schaffen würde, aber wenig Chancen hätte, das Studium insgesamt zu bestehen.

Wenn also keine Aussicht auf Erfolg besteht, ist es durchaus legitim, ein Studium abzubrechen.

Statistiken

Die Zahl der abgebrochenen Studien ist hoch. Statistisch gesehen kann man beobachten, dass die Mehrzahl von Studienabbrechern sich dann einem anderen Studiengang zuwendet und diesen erfolgreich abschließt. Insofern ist ein abgebrochenes Studium kein negativer Punkt in einem Lebenslauf, obwohl sich natürlich jedes erfolgreich abgeschlossene Studium besser macht.

Notorische Studienabbrecher

Zu beobachten sind auch die so genannten notorischen Studienabbrecher. Hierbei handelt es sich um Langzeit-Studenten, die oftmals schon die 30-Jahr-Grenze erreicht und überschritten haben, und die grundsätzlich jedes neue Studium nach zwei bis drei Jahren abbrechen, um etwas ganz Neues und Anderes zu beginnen.

Dieses Phänomen mag zwar vielen Menschen unverständlich sein, begründet sich aber allzu oft in mangelndem Selbstwertgefühl und in der Angst vor dem Arbeitsleben. Wer sein Leben lang studiert, muss nicht zeigen, ob er in einem harten Arbeitsalltag bestehen und die Anforderungen erfüllen würde.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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