2. September 2010
Spätestens im Frühjahr und Herbst trudeln die meisten Studenten wieder an ihrem Studienort ein, um das nächste Semester in Angriff zu nehmen. Die Prüfungen liegen zu dieser Zeit noch in weiter Ferne und statt Büffeln steht erst einmal Party auf dem Programm. Doch vor lauter Feiern und Relaxen vergisst der ein oder andere schnell die Zeit und plötzlich stehen die Prüfungen dann doch schon vor der Tür. Wer solche Schockmomente vermeiden möchte, braucht ein gutes Zeitmanagement.
Der größte Garant für einen erfolgreichen Semesterabschluss ist Lebenszufriedenheit. Nur wer gerne studiert und sich wohl in seiner Haut fühlt, kann sein Hirn auch zu Spitzenleistungen antreiben. Damit Freizeit und Uni in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, muss man schon frühzeitig jedem Bereich einen gewissen Raum zuteilen.
Wie viel Zeit man jeweils zum Lernen und Entspannen einräumt, hängt natürlich primär vom gewählten Studiengang ein. So kann sich beispielsweise ein Soziologiestudent mehr Freizeit herausnehmen als ein angehender Mediziner.
Am entspanntesten studiert es sich, wenn man schon zu Beginn des Semesters einen groben Zeitplan festlegt. Dazu erstellt man sich eine Liste mit all den Prüfungen, Referaten und Hausarbeiten, die in diesem Semester abgeleistet werden müssen. Je nach dem, wie aufwändig die jeweilige Aufgabe ist, teilt man ihr dann einen gewissen Zeitraum zu. Beispielsweise reicht es meist, wenn man sich für ein Referat eine Woche Zeit nimmt, während ein anspruchsvolles Examen sogar einige Monate an Zeit verschlingen kann.
Lernzeiten und Co. werden dann in einen großen, übersichtlichen Wandkalender eingetragen. So sieht man sofort, wo sich weiße Flecken befinden, die dann mit amüsanteren Aktivitäten wie Feiern und Hobbys gefüllt werden können.
Bei der Festlegung der Lernzeiten sollte man immer auch den extra Zeitaufwand für Recherche und Pausen berücksichtigen. Es kann schnell passieren, dass plötzlich eine ganze Stunde vergangen ist, während man in der Bibliothek nach einem bestimmten Aufsatz gesucht hat. Genauso wichtig ist, die Bücher mal für ein paar Minuten zur Seite zu legen, damit der Kopf wieder frei für Neues wird.
Deshalb gilt: Lieber zu viel Lernzeit einplanen und sich über ein unerwartetes Mehr an Freizeit freuen als zu knapp kalkulieren und völlig gestresst zur Prüfung erscheinen.
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