Das Verhältnis zwischen Lehrern und Eltern ist oft schwierig. Es gibt aber Möglichkeiten, diese Beziehung zu verbessern.
Umfragen zufolge ist ein Großteil der Eltern nicht gut auf Lehrer zu sprechen. Doch auch umgekehrt stehen viele Lehrer Eltern skeptisch gegenüber. Nur wenige Eltern und Lehrer befürworten einen regelmäßigen Kontakt. Verlierer bei diesem problematischen Lehrer-Eltern-Verhältnis sind die Kinder.
Die angespannte Beziehung zwischen Lehrern und Eltern hat verschiedene Ursachen. So haben viele Eltern sehr hohe Erwartungen an die Lehrer, die diese jedoch kaum erfüllen können. In manchen Fällen machen Eltern auch tatsächlich schlechte Erfahrungen mit Lehrern, die sich als unmotiviert, anmaßend oder wenig kooperativ erweisen. So manche Mutter oder mancher Vater fühlt sich zudem in seine eigene Schulzeit zurückversetzt, was bei negativen Erlebnissen aus der Vergangenheit zum Hochkochen von verdrängten Gefühlen führt.
Einige Eltern haben wiederum Angst vor den Lehrern und befürchten, dass ihre Kinder im Falle von Kritik benachteiligt werden. Allerdings gibt es auch Eltern, die die Erziehung ihrer Kinder aus Zeitmangel oder Desinteresse am liebsten ganz den Lehrern überlassen würden, obwohl dies eigentlich ihre Aufgabe ist.
Aber auch Lehrer stehen aus unterschiedlichen Gründen vielen Eltern reserviert gegenüber. So befürchten sie, dass diese sich in ihren Unterricht einmischen, Kritik üben, und damit ihre Autorität untergraben könnten. Außerdem scheuen sie oftmals eine Konfrontation mit den Eltern. Darüber hinaus haben manche Lehrkräfte Schwierigkeiten, die richtige Mischung aus autoritärem und freundschaftlichem Verhalten zu finden.
Ein großes Problem ist, dass die meisten Lehrer überlastet sind und daher nur wenig Zeit für Gespräche mit Eltern aufbringen können. Außerdem mangelt es häufig an einer geeigneten Ausbildung, um Gespräche mit Eltern zu führen und diese fachkundig zu beraten.
Die Gründe für das schwierige Lehrer-Eltern-Verhältnis sind also sehr vielfältig. Es ist jedoch möglich, eine Verbesserung der Beziehung zu erreichen, wenn man miteinander agiert, anstatt gegeneinander.
So ist es wichtig, die Probleme des schulischen Alltags und des Elternhauses offen anzusprechen und an Lösungen zu arbeiten. Eine gute Gelegenheit für einen Meinungsaustausch bieten Elternabende, Elternsprechtage und Sprechstunden. Außerdem lässt sich auch via E-Mail oder Telefon miteinander reden. Damit Kinder respektvolles Verhalten erlernen können, sollten Eltern dieses auch vorleben und sich nicht negativ über die Lehrer äußern.
Aber auch die Schule selbst kann zur Problemlösung beitragen, indem sie die Lehrer für die Gespräche mit den Eltern besser ausbildet.
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04.05.13 | |
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09.01.13 | |
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31.12.12 | |
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19.12.12 | |
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