14. Juli 2010
Leider ist an dem Spruch "Man lernt fürs Leben" meistens nicht besonders viel dran. Natürlich bereitet man sich in der Schule oder im Studium auf den späteren Beruf vor, in erster Linie muss man aber erst einmal die Prüfungen schaffen, sonst sieht es mit dem zukünftigen Job eher düster aus. Deshalb benötigt man eine gute Strategie, mit der die Klausur zum Kinderspiel wird.
Was niemand hören will ist leider von größter Wichtigkeit: je früher man mit dem Lernen beginnt, desto erfolgreicher wird man später auch in der Prüfung sein. Der Grund dafür liegt in der Anatomie des menschlichen Gehirns. Die Synapsen brauchen eine ganze Weile, bis sie sich miteinander verbunden haben. Lernen ist dabei nicht viel mehr als die Herstellung solcher neuer Verbindungen.
Viele Schüler und Studenten schwören auf das exzessive Dauerlernen am letzten Tag vor der Klausur. Dadurch geht das Gelernte jedoch nicht ins Langzeitgedächtnis über und wenn, dann nur in der sehr grober Form. Eine gute Note bekommt man jedoch nur dann, wenn man detailliert über den Stoff Bescheid weiß und auch in der Lage dazu ist, die einzelnen Komponenten systematisch miteinander in Verbindung zu bringen.
Je häufiger man etwas in verschiedenen Kontexten wiederholt, desto besser wird es auch gemerkt.
Einige Wochen vor der Klausur ist es daher ratsam, sich den gesamten Stoff einfach locker durchzusehen und dabei eine Art geistige Gliederung von dem zu erstellen, was man bisher bereits behandelt hat. Diese grobe Gliederung wird dann nach und nach mit zusätzlichem Wissen aufgefüllt.
Mit jedem Lerndurchgang steigt man ein wenig tiefer in die Materie ein und hat so bald recht gute Kenntnisse über den Stoff. Charakteristisch für diese Lernmethode ist, dass man so gut wie nichts auswendig aufsagen kann. Vielmehr kann man die Dinge mit seinen eigenen Worten erklären und beschreiben. Diese Tatsache gibt einem besonders kurz vor der Prüfung ein gutes Gefühl. Etwas Auswendiggelerntes kann man unter Stress von einer auf die andere Sekunde einfach vergessen. Einen Sachverhalt, den man einmal wirklich durchblickt und verstanden hat, vergisst man dagegen nie mehr.
Die letzten 24 Stunden vor der Prüfung herrscht dann striktes Lernverbot. Neue Inhalte würden das geschaffene Gerüst nur instabil machen. Besser ist es, das Gelernte noch einmal richtig setzen zu lassen und am nächsten Tag ausgeschlafen und entspannt in die Prüfung zu gehen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
15.02.12 | |
![]() | KLAUSUREN |
14.05.11 | |
![]() | KLAUSUREN |
10.05.11 | |
![]() | KLAUSUREN |
23.02.11 | |
![]() | KLAUSUREN |
27.07.10 | |
![]() | KLAUSUREN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Klausuren Forum

