1. Februar 2010
Laut dem Bundesweiten Arbeitskreis der staatlich getragenen Umweltbildungsstätten (BANU) sind die deutschen Kinde zu wenig gebildet, wenn es um die Tierwelt und Natur geht. Sie würden sich nach Meinung von Umweltschützern zu "Natur-Analphabeten" entwickeln.
Tiere kennen Kinder heutzutage größtenteils aus dem Fernsehen und auch sonst sind Technik und neue Trends prägender als die Umwelt. Dies belegte unter anderem eine Studie zum Thema Artenkenntnis; bei Schülern schrumpft das Interesse an der Natur ab der sechsten Klasse. Unter dem so genannten "Bambi-Syndrom" werden Tiere verniedlicht, da die Kleinen sie nur noch als Disneyfiguren kennen.
Laut Marcus Hammann, Direktor des Zentrums für Didaktik der Biologie an der Universität Münster, sollten Deutschlands Schulen die Kinder im Biologieunterricht mehr fördern, um dem wachsenden Trend entgegen zu wirken.
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