Stellenangebote - Merkmale und Tipps für Jobsuchende

Auf der Suche nach Arbeit bietet sich das Lesen von Stellenangeboten an, um auf potentielle Arbeitgeber zu stoßen. In dieser Fülle an Stellenangeboten lassen sich häufig aber auch unseriöse Vertreter finden, welche die eigene Arbeitskraft nur auszubeuten versuchen. Gute Stellenangebote lassen sich an einigen Merkmalen erkennen. Lesen Sie, woran man unseriöse Stellenangebote erkennt, um diese bei der Suche nach einem Arbeitsplatz sofort aussortieren zu können.

So finden Sie die besten Stellenangebote - Seriöse Jobangebote erkennen

Stellenangebote: Funktion, Aufbau und Merkmale

Wer sich auf die Suche nach einem neuen Job begibt, wird sich in der Regel eher mehr als weniger Stellenangebote durchlesen, für gewöhnlich der erste Schritt zum potenziellen neuen Traumberuf. Bis man hierbei möglicherweise passende Angebote findet, kann es einige Zeit dauern - Stunde um Stunde, in der man unzählige Jobbeschreibungen liest.

Bei diesen kommt es bekanntlich auf viele Details an, besondere Informationen, die man nach einiger Recherche oftmals gar nicht mehr sieht, weil die Menge an Angeboten so groß ist. Dies führt dazu, dass mintunter wichtige Hinweise einfach überlesen werden.

Es gilt somit, beim Durchforsten der Stellenanzeigen auf bestimmte Aspekte zu achten. Diesbezüglich kommt es zunächst einmal darauf an, zu wissen, was ein gutes Stellenangebot ausmacht.

Ziel und Zweck einer Stellenanzeige ist natürlich, das darin beschriebene Unternehmen für potenzielle Bewerber möglichst interessant zu machen und den bestmöglichen Arbeitnehmer für diesen Job zu gewinnen. Dazu gehören

  • das Ansprechen gefragter Fachkräfte
  • die Selbstpräsentation als attraktiver Arbeitgeber für die Zukunft
  • das Finden der besten Talente sowie
  • die Überzeugung von Arbeitsweise, Philosophie und Zukunftschancen
  • .

Viele Unternehmen nutzen diese Chance, viele jedoch wiederum in keinster Weise. Im zweiten Fall kommen knappe, qualitativ minderwertige und teils auch unglaubwürdige bis unseriöse Angebote dabei heraus.

Gute Stellenangebote erkennen

Um nicht auf solche mangelhafte Angebote hereinzufallen bzw. sich erst gar nicht unnötigerweise mit diesen aufzuhalten, sollte der Bewerber wissen, worauf es bei einer guten Stellenanzeige ankommt; sowohl Aufbau als auch Inhalt spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle.

Die Anzeige sollte zunächst einmal mit der Vorstellung der Firma beginnen; dazu zählen natürlich auch der Bereich sowie die Produkte bzw. Dienstleistungen. Ziel ist es, dem Leser einen guten Eindruck darüber zu geben, bei wem er sich bewirbt; generelle Fragen sollten nicht offenbleiben.

In diesem Zusammenhang ist zunächst einmal ein vollständiger Firmenname wichtig, welcher durch eine Anschrift des Unternehmens ergänzt ist. Kritisch ist hingegen ein Verzicht auf die Nennung des Unternehmens bzw. dessen Anschrift zu werten, welche durch die Angabe von Telefonnummern oder Ansprechpartnern ersetzt ist. Schließlich gibt es keinen rationalen Grund außer dem Versuch der Verschleierung, warum der richtige Firmenname nicht offen im Stellenangebot erwähnt werden sollte.

Als nächstes geht es an die Erwartungen, die an den Bewerber gestellt werden. Wer wird gesucht? In einer guten Stellenanzeige sollten alle erforderlichen Qualifikationen aufgezeigt sein, sodass der Bewerber nach dem Lesen genau weiß, ob er es mit seinen Fähigkeiten in die engere Auswahl schaffen könnte.

Und schließlich muss klar sein, wie der Bewerbungsprozess abläuft, sprich: es muss erkennbar sein, in welcher Form man sich für die Stelle bewirbt und welche Unterlagen dabei (zusätzlich) benötigt werden. Natürlich werden auch entsprechende Kontaktmöglichkeiten genannt.

Der richtige Umgang mit Stellenangeboten

Der Jobsuchende sollte folgendes Ziel verfolgen: das Beste aus seiner Jobsuche herauszuholen. Zu diesem Zweck kommt es auf den richtigen Umgang mit Stellenangeboten an. Lesen: das Eine. Verstehen: die andere Seite. Um gescheiterte Versuche oder gar unglückliche Zusammenarbeiten zu vermeiden, sollten folgende Tipps beachtet werden:

  • Muss-Qualifikationen erkennen: (Anforderungen, die erfüllt werden sollten, um eine Chance zu haben, zu erkennen an sehr direkten Aussagen bzw. Begriffen wie z.B. "erwarten", "erforderlich", "Bewerber bingen ...mit" etc.)
  • Kann-Qualifikationen erkennen: (nicht unbedingt erforderliche Qualifikationen; sie können aber Pluspunkte bringen, zu erkennen an flexibleren Aussagen/Begriffen: "erwünscht sind...", "von Vorteil...", "Wünschenswert wäre..." etc.)
  • auf konkrete, klare und informative Aussagen achten
  • Codes entschlüsseln, z.B.: "kleines Team" = weitreichendere Aufgabengebiete = weitere erforderliche Qualifikationen oder "Forderung hoher Belastbarkeit" = stressige Arbeitstage und viele Überstunden
  • auf Bilder achten: Stellenangebote mit mehreren, qualitativ hochwertigen (!) Bildern spricht für das Unternehmen; die Stelle ist wichtig, die Hoffnung, die in den neuen Mitarbeiter gesteckt wird, ist groß - dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen
  • moderne von "albackenen" Firmen unterscheiden - hier spielen Wortwahl, Kontaktmöglichkeiten, Design und mögliches social Network eine Rolle
Das richtige Stellenangebot muss man erstmal erkennen
Das richtige Stellenangebot muss man erstmal erkennen

Stellenangebote finden

Im Falle einer Arbeitslosigkeit oder dem Wunsch, die Arbeitsstelle zu wechseln, sollte man selbst aktiv werden. So bietet sich beispielsweise die gezielte Suche nach Stellenangeboten an, um sich eine neue berufliche Perspektive zu verschaffen. Doch wo findet man überhaupt die besten Stellenangebote, so dass man endlich auf die Arbeitsstelle stößt, die zu einem passt?

Heutzutage gibt es zahlreiche Wege, wie auf seriöse und breitgefächerte Stellenangebote gestoßen werden kann. n diesem Zusammenhang kann allerdings kein Portal genannt werden, welches das absolut beste wäre. Stattdessen hängt die Qualität der Stellenangebote auch von den eigenen Qualifikationen und Berufswünschen ab.

Die Suche via Printmedien

Eine geeignete Möglichkeit, gute Stellenangebote zu finden, bieten zunächst einmal Zeitungen. In der lokalen Tageszeitung werden Stellenangebote zumeist in der Wochenendausgabe geschalten. Bei diesen handelt es sich dann in der Regel um gewöhnliche oder Aushilfstätigkeiten, welche ein normales Einkommensprofil aufweisen.

Anders gestaltet sich das Ganze schon in überregionalen Zeitungen, welche häufig auch mit einer Rubrik für Stellenangebote ausgestattet sind. In diesen werden dann aber vor allem Fachkräfte in Führungs- oder Schlüsselpositionen gesucht, welche im Wirtschaftssektor angesiedelt sind. Stellenangebote aus überregionalen Zeitungen dürften demnach vor allem gut qualifizierte Arbeitnehmer interessieren, welche auch über entsprechende Kenntnisse verfügen.

In Zeitungen und Zeitschriften ist meistens ein eigener Teil für Stelleninserate
In Zeitungen und Zeitschriften ist meistens ein eigener Teil für Stelleninserate

Die Suche im Internet

Neben den Tageszeitungen bietet sich auch das Internet an, um auf interessante Stellenangebote zu stoßen. Im Laufe des letzten Jahrzehnts kam es zu einer Entwicklung zahlreicher Portale, welche sich ausschließlich der Jobvermittlung auch in der Form von Stellenangeboten widmen.

Bei den Marktführern dieses Sektors hat man deshalb zahlreiche Möglichkeiten, welche jene der bloßen Einsicht von Stellenangeboten bei Weitem übersteigen. So erstellt man in vielen Fällen ein Profil, um daraufhin deutschlandweit auf die Suche nach passenden Angeboten zu gehen.

Insgesamt bieten heutzutage die Printmedien und das Internet gleichermaßen unzählige Möglichkeiten, sich nach einer geeigneten Arbeitsstelle umzusehen und sich für diese zu bewerben. Im Endeffekt ist es dabei oft ratsam, von allen diesen Möglichkeiten Gebrauch zu machen.

Unseriöse Stellenangebote erkennen

Um allerdings von dieser Vielzahl von Vorteilen zu profitieren und sicherzustellen, auch wirklich auf gute Stellenangebote zu stoßen, sollte zunächst die Seriosität des jeweiligen Portals überprüft werden. Hierzu helfen einerseits unabhängige Testportale. Darüber hinaus lassen aber auch die Mitgliedszahlen und das Erscheinungsbild einer solchen Seite Rückschlüsse zu, inwiefern die Inhalte als vertrauenswürdig einzustufen sind.

Seriosität beachten

Zunächst einmal geben die in Aussicht gestellten Verdienstmöglichkeiten einen guten Aufschluss darüber, inwiefern ein Stellenangebot als vertraulich einzustufen ist. Sollte ein solches Inserat demnach durch hohe Verdienstmöglichkeiten auffallen, dann sollte sich zunächst einmal über die branchenübliche Vergütung informiert werden. Liegt der in Aussicht gestellte Wert deutlich über dem gewöhnlichen Einkommen, dann kann von einem unseriösen Angebot ausgegangen werden, welches mit Sicherheit einen Haken hat.

Auf Sprachstil achten

Darüber hinaus lässt aber auch der Sprachstil Schlüsse über die Seriosität eines Stellenangebots zu. Ein solches Inserat sollte nüchtern wirken und die Stelle und Anforderungen beschreiben, ohne zu stark ins persönliche oder informelle abzugleiten.

Stellenangebote, welche hingegen eher einer Werbung als einem seriösen Angebot gleichen, sollten hingegen mit Vorsicht genossen werden. Ein solches bedenkliches Inserat beginnt dabei schon häufig mit einer persönlichen Ansprache, mit welcher Vertrauen und Interesse geweckt werden soll, so dass spätere Ausführungen kein Misstrauen mehr wecken.

Auf die Wortwahl achten

Des Weiteren gibt es auch eine Reihe von versteckten Hinweisen, welche Rückschlüsse über die tatsächliche Art der Tätigkeit geben. Gesuchte Models, welche gleichzeitig aber auch Singles sein sollten, können dann an der Seriosität des Stellenangebots ebenso zweifeln wie Handwerker, welche über keinerlei Qualifikationen verfügen müssen. In vielen Fällen werden einem dann Leistungen abverlangt, welche nicht den Erwartungen entsprechen oder sich im Bereich der Schwarzarbeit vollziehen.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
So arbeiten wir
Autor:

Mehr über uns
Warum kein namentlicher Autor?
Quellenangaben
  • breakfast_02 © Michaela Brandl - www.fotolia.de
  • searching for job © Marjan Veljanoski - www.fotolia.de
  • stellenmarkt © matttilda - www.fotolia.de

Weitere Artikel zum Thema