Bürokleidung - Passende Outfits und Accessoires für den Büroalltag sowie die Geschäftsreise

Junge Frau am Laptop im Büro

Wir geben Tipps in Sachen Styling und stilvolle Accessoires für das Büro - Wichtig ist auch, die No-Gos im Bürooutfit zu kennen

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  • von Paradisi-Redaktion

Bei der Auswahl der Arbeitskleidung für das Büro stehen viele Arbeitnehmer vor einem wahren Dilemma. So will man sich zwar modern und modisch präsentieren, gleichzeitig aber auch seriös und geschmackvoll gekleidet wirken. Verschärft wird dieser Auswahlprozess noch durch die Tatsache, dass es auch wahre No-Gos im Büro gibt, die auf keinen Fall angezogen werden sollten. Mit welchen Outfits liegt man immer richtig? Auf welche Accessoires kann man zurückgreifen und damit strenge Businessoutfits aufpeppen? Was zieht man auf einer Geschäftsreise an und worauf sollte man unbedingt verzichten? Antworten auf diese Fragen finden Sie hier.

Bürokleidung - generelle Tipps für das Businessoutfit

Generell gilt die Regel, dass ein Arbeitnehmer das Image des Unternehmens, in dem dieser tätig ist, mit seinem Auftreten unterstreichen sollte. Dazu gehört natürlich auch das passende Outfit, schließlich nimmt man dieses als erstes wahr.

Es ist üblich, dass es in einem Büro eine bestimmte Kleiderordnung gibt. Wie diese aussieht, richtet sich nach den Vorstellungen der Geschäftsführung, aber auch nach der Branche. So wird das Team eines Büros für Marketing oder Webdesign vermutlich deutlich lockerer auftreten als die Belegschaft einer Anwaltskanzlei.

Man sollte beachten, dass sich eine Kleiderordnung nicht nur auf die Arbeitszeit, die man im Büro selbst verbringt, bezieht, sondern auch bei offiziellen Einladungen oder auf Geschäftsreise gültig ist. Je höher der Posten dabei ist, desto strenger sollte man sich an die Kleidervorschrift halten.

Kleiderordnung - Mögliche Dresscodes beachten

Besonders junge, aufstrebende Firmen sehen es in Sachen Dresscode nicht so eng, während alteingesessene Unternehmen oftmals bestimmte Vorschriften machen. Man unterscheidet verschiedene Dresscodes, wenn es um die Bürokleidung geht.

  • Casual: am wenigsten förmlich, legerer Stil, geeignet für Einladungen in ungezwungenem Rahmen
  • Smart Casual: etwas förmlicher, gleichzeitig sportlich und elegant, gehobene Freizeitkleidung, im jungen Team häufig erlaubt
  • Business Casual: Mix aus bequemer Freizeitkleidung und elegantem Bürooutfit, typisch für lockeres Geschäftsessen oder Geschäftsreise
  • Business Attire (Business): typische Bürokleidung
  • Come as you are: typisch für Kleidung nach Büroschluss: man bleibt im klassischen Bürolook, auch wenn es nach Feierabend noch einen Termin, z.B. ein Geschäftsessen gibt
  • Casual Friday: entweder typisch für junges Unternehmen oder beliebt, um den Freitag bequemer zu gestalten
Damenoutfits

Für die Dame bieten sich entsprechend unterschiedliche Möglichkeiten in Sachen Styling für das Büro. Generell sollten Frauen nicht zu leger zur Arbeit erscheinen. Knielange Röcke und Kostüme sind oftmals lieber gesehen als Hosenanzüge.

Der Ausschnitt darf nicht zu offenherzig ausfallen. Selbstverständlich sind ein ordentlicher Haarschnitt und gepflegte Fingernägel. Ansonsten möglich:

  • Casual: einfarbige Stoffhose mit Shirt, Bluse oder Top, geschlossene Halbschuhe, Sandaletten oder Pumps
  • Smart Casual: Kostüm oder Hosenanzug, Nylonstrümpfe, mittelhohe Peeptoes oder Pumps
  • Business Casual: Kosüm, Hosenanzug oder Kleid, hautfarbene Nylonstrümpfe, mittelhohe Peeptoes oder Pumps
  • Business Attire: Kostüm, Kleid oder dunkler Hosenanzug, hautfarbene Nylonstrümpfe, geschlossene Pumps
  • Come as you are: dunkler Hosenanzug, formales Kleid oder Kostüm mit heller Bluse, hautfarbene Feinstrumpfhose, Pumps
  • Casual Friday: Rock oder Stoffhose mit Bluse, dezentes Kleid, Feinstrickjacke oder -pulli, geschlossene Schuhe mit leichtem Absatz
Herrenoutfits

Die Herren der Schöpfung haben eine geringere Kleidungsvielfalt. Mögliche Variationen können durch andere Farben oder Materialien verwirklicht werden. Ein Anzug ist typisch, weder zu altbacken, noch zu modern. Möglich sind:

  • Casual: einfarbige Hose mit passendem Poloshirt oder Hemd, dunkle Socken, Slippers oder Sneakers
  • Smart Casual: einfarbige Hose mit langärmeligem Hemd, dunkle Herrensocken und dunkle Schnürschuhe
  • Business Casual: dunkler Anzug, dezentes Hemd, einfarbige Krawatte, dunkle Socken und Schuhe
  • Business Attire: dunkler Anzug, langärmeliges, dezentes Hemd mit passender Krawatte, dunkle Socken und Lederschnürschuhe
  • Come as you are: dunkler Anzug, langärmeliges, helles Hemd, dunkle Socken, Herrenschnürschuhe aus Leder
  • Casual Friday: dunkle Chino mit langärmeligem dezenten Hemd oder Rollkragenpullover, Jackett oder Feinstrickpullover, dunkle Lederschnürschuhe

So geht’s - Richtig anziehen für das Büro

Sechs Businessleute sitzen an einem Tisch und diskutieren/beraten
Working Together At Office © Rido - www.fotolia.de

Die richtige Mode für den Arbeitsplatz kann zum Balance-Akt werden. Es muss jedoch nicht immer schwarz und grau sein.

Wichtig ist eine gepflegte Optik, dann gehen auch Farben. Unumstößliche Grundregel: Schmutzige Klamotten sind genauso tabu wie schlecht sitzende oder schlecht gebügelte Kleider oder abgelaufene beziehungsweise abgewetzte Schuhe und Taschen. Kostüme können die weiblichen Kurven betonen, sollten jedoch nicht zu sexy sein.

Bei Mustern sollte man vorsichtig agieren. Tiger- und Leoparden-Prints können schnell billig, Blumen zu kindlich wirken. Bei Accessoires darf immer dann geklotzt werden, wenn die Arbeit nicht behindert wird. Eine Laptop-Tasche darf ruhig auffällig sein, wenn es zum Besitzer passt.

Unzählige Ringe, klotzige Ketten oder Rüschen überall signalisieren indes eher, dass hier jemand nicht anpacken kann. Zumal klimpernder Schmuck in Großraumbüros auch Kollegen stören kann.

Tragen, was der Chef möchte? Arbeitskleidung vor Gericht

Bei der Arbeitskleidung gelten die Regelungen im Arbeitsvertrag oder die Bekleidungsvorschriften

Richter Hammer auf Gesetzesbuch
Gavel and law book isolated on white background. Shallow DOF © Rafa Irusta - www.fotolia.de

Welche Rechte hat der Chef, welche der Arbeitnehmer? Diese Frage beschäftigt immer wieder die Gerichte. Auch wenn es um die Bekleidung von Angestellten geht, wollen manche Arbeitgeber gerne ein Wort mitreden.

Einige Vorschriften sind sinnvoll und allgemein akzeptiert. Ein Bauarbeiter ohne schützenden Helm ist kaum vorstellbar. Dieser würde vor allem sich selbst und seine Gesundheit gefährden. Dass in einer Küche eine Kopfbedeckung getragen wird, ist nachvollziehbar. Welcher Gast möchte schon das sprichwörtliche Haar in der Suppe finden? Auch Bankangestellte mit Kundenkontakt erscheinen üblicherweise nicht im T-Shirt und mit durchlöcherter Jeans.

Vorschrift für Sicherheitskontrolleure

Doch wie sieht es bei der Wahl der Unterwäsche aus? Dürfen Vorgesetzte bestimmen, was ihre Mitarbeiter "drunter" tragen? Das Kölner Landesarbeitsgericht ist der Ansicht, dass eine solche Vorschrift verhältnismäßig sein müsse (Az.: 3 TaBV 15/10 ). Geklagt hatten Fluggastkontrolleure am Flughafen Köln-Bonn. Die Grenze der Zumutbarkeit, so die Richter, dürfe in jedem Fall nicht überschritten werden.

Das Gericht urteilte, dass Beschäftigte der Sicherheitskontrolle die Unterwäsche tragen müssen, die ihnen ihr Arbeitgeber vorschreibe: Einfarbige Unterhosen in Weiß oder Hautfarbe. Frauen sind zudem verpflichtet, einen BH anzuziehen. Auch dürfen ihre Fingernägel höchstens einen halben Zentimeter lang sein. Dies senke die Verletzungsgefahr für Passagiere.

Doch nicht jede Regelung wollten die Arbeitsrichter erlauben. So sei eine einheitliche Farbe der Fingernägel nicht erforderlich. Auch dürfen Männer ein Toupet tragen oder ihre Haare so färben, wie sie es möchten.

Welche Regelung in Ordnung ist und welche nicht, ist selbst für Experten häufig nicht einfach zu entscheiden. Arbeitsrechtlerin Silke Grage erklärt dazu, dass die Grenzen fließend seien. Am besten sei es für alle Beteiligten, wenn solche Fragen bereits im Arbeitsvertrag geklärt würden.

Mögliche Konsequenzen einer Nichteinhaltung von Bekleidungsvorschriften

Ignorieren sollten Arbeitnehmer die Bekleidungsvorschriften ihres Chefs jedoch nicht. Im Ernstfall könnte es schnell eine Abmahnung geben und im Wiederholungsfall sogar die Kündigung.

Arbeitskleidung muss nicht langweilig sein - Wie man sich für das Büro weiblich und tough styled

Junge Businessfrau im Anzug trägt große Sonnenbrille im roten Haar
Happy red hair bussines girl with big sun glasses © Marin Conic - www.fotolia.de

Was frau im Büro tragen kann, hängt stark von der Beschaffenheit des Arbeitsplatzes ab. Doch selbst wenn es noch so locker zugeht, sollte man sich Gedanken über deine Arbeitsoutfits machen. Anders als in der Freizeit geht es hier nicht nur um Stil, Geschmack und Persönlichkeit.

Bürokleidung kann auch dazu beitragen, dass man zuverlässig, tough und sogar clever rüberkommt. Das heißt aber nicht, dass man nicht seine feminine Seite unterstreichen kann und soll. Die Zeiten, in denen Frauen mit verschnarchten Hosenanzügen ins Büro gehen mussten, um ernstgenommen zu werden, sind zum Glück lange vorbei.

Ob Hose oder Rock bleibt auch dem eigenen Geschmack überlassen. Bei den Hosen gilt dann aber: je unauffälliger und legerer das Design ist, desto klassisch-schicker sollte das Oberteil sein. Wer einen Rock tragen möchte, sollte auf die Saumlänge achten. Es ist vollkommen in Ordnung, ein wenig Bein zu zeigen, das Knie sollte aber bedeckt sein.

Mit Prints und Farben kann man großzügiger umgehen, als man denkt, besonders wenn man sie als Frische-Tupfer einsetzt. Die Grundfarbe für ein seriöses Büro-Outfit sollte aber immer gedeckt sein, also Grau, Schwarz, Braun oder Marine-Blau.

Bei den Accessoires sollte man auf Qualität achten - nichts ist so peinlich wie eine abgeschrammelte Aktentasche. Nutzen sie ihre Bürotasche deswegen am besten auch wirklich nur für das Büro. Ebenfalls ein No-Go sind Flip-Flops und andere Sommersandalen, zu schrilles Make-Up und zu aufgebauschte Frisuren sowie Schmuck, der offensichtlich beim Arbeiten stört.

Das perfekte Business-Outfit für Sie

Nahaufnahme weiß-braune Krawatte auf weißem Hintergrund
krawatte © Michael Kempf - www.fotolia.de

Schulterfrei ins Büro? Keine gute Idee - es sei denn, Sie arbeiten in der Kreativbranche! Tatsächlich ist es gar nicht so leicht, das immer passende Business-Outfit für Sie zusammen zu stellen. Die Herren der Schöpfung sind da mit einem Anzug modetechnisch schon einmal recht einfach bedient.

Auf den Arbeitsplatz kommt es an

Wie bereits erwähnt spielt es eine große Rolle, wo genau Sie arbeiten: In Banken und Kanzleien gelten strengste Kleidungsregeln, in der Kreativbranche hingegen ist es quasi genau umgekehrt - wer hier zu angepasst herumläuft, der fällt eher unangenehm auf. In kleinen, familiengeführten Unternehmen kann der Dresscode irgendwo zwischen streng und leger liegen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte und ein absolut taugliches Büro-Outfit sucht, sollte zunächst auf gute Qualität (ruhig ein paar Euro mehr investieren) und natürlich einen tadellosen Zustand achten. Frisch gewaschen und gebügelt, ohne Löcher oder Flecken ist eine absolute Selbstverständlichkeit.

Konservative Kleidung muss nicht langweilig sein

In sehr konservativen Unternehmen lieget Sie mit einem Zweiteiler aus Blazer und Rock (Mindestlänge: eine Handbreit überm Knie endend, besser länger) plus Bluse oder aber einem Hosenanzug für Sie goldrichtig. Wählen Sie dezente Töne wie Schwarz, Grau oder Beige und sparen Sie sich die Farben für Accessoires auf - sofern Sie auch hier nicht übertreiben. Schuhe sollten weder völlig flach sein noch High Heels - mit einem kleinen Absatz machen Sie hier nichts falsch.

In den Sommermonaten scheint stellt die Kleiderwahl für viele Büromitarbeiter eine echte Herausforderung dar - muss man sich trotz Hitze in sein gewohntes Bürooutfit schmeißen?

Über 30°C und keine Klimaanlage - welche Kleidung ist im Büro erlaubt?

Welcher Büromitarbeiter kennt das nicht: Man sitzt im Sommer am Arbeitsplatz ohne Klimaanlage und wird die gesamte Arbeitszeit nur durch die Hitze geplagt, welche sich auch nicht mit Ventilatoren unter Kontrolle bekommen lässt. Viele Mitarbeiter versuchen sich deshalb durch die Auswahl entsprechender Arbeitskleidung an die heißen Temperaturen anzupassen. Doch wie weit darf überhaupt gegangen werden, sodass man zwar möglichst wenig schwitzt, gleichzeitig aber auch nicht gegen Dresscodes verstößt?

Bürokleidung im Sommerstil

Bevor man sich überhaupt an die Grenzen wagt, welche gerade noch in Büros toleriert werden, sollte zunächst versucht werden, klassische Bürokleidung in hitzefreundlichen Ausführungen zu erwerben. So kann beispielsweise weit geschnittene oder aus dünnem Stoff bestehende Kleidung dabei helfen, das Schwitzen zu reduzieren und gleichzeitig wie gewohnt auftreten zu können.

Hemd, Krawatte und Oberteil

Sollte auch das Beachten dieses Hinweises nicht ausreichen und weiterhin stark geschwitzt werden, so müssen sich Gedanken über das Hemd und die Krawatte gemacht werden. Diesbezüglich gibt es keine fest formulierten Regeln.

In vielen Unternehmen werden aber kurzärmlige Hemden ebenso wie das Ablegen der Krawatten toleriert, sobald die Temperaturen Höchstwerte erreichen. Sollte man sich allerdings gelegentlich in direktem Kontakt mit Kunden befinden, dann kann die Krawatte bei diesen Gesprächen auch schnell wieder angelegt werden. Frauen können wiederum auch auf sommerlich geschnittene Oberteile setzen, die aber niemals bauchfrei oder zu tief ausgeschnitten sein dürfen.

Hosen und Röcke

Hinsichtlich der Hosenauswahl bleibt zumindest dem Mann schon weitaus weniger Spielraum. So gelten kurze Hosen als absolutes Tabu, selbst wenn es sich dabei um Dreiviertelhosen handelt, die nur die Waden freilassen. Sollte man allerdings in einem kleinen und familiären Unternehmen arbeiten, keinen Kontakt zu Kunden haben und unter extrem heißen Temperaturen leiden, dann kann zumindest einmal angefragt werden, ob das Tragen kurzer Hosen als Ausnahme gestattet wäre.

Frauen haben es bei der Beinbekleidung schon wesentlich leichter. In den heißen Sommermonaten kann deshalb einfach auf einen Rock umgestiegen werden. Dabei ist aber darauf zu achten, dass der Rock stets über die Knie reicht und angemessen weit geschnitten ist.

Schuhe

Aber auch bei der Schuhwahl haben Frauen die breiteren Auswahlmöglichkeiten. Während bei Männern geschlossene Schuhe Pflicht und Sandalen ein absolutes Tabu sind, können sich Frauen zwischen geschlossenen Schuhen, Ballerinas und Sandalen entscheiden. Lediglich auf Flip-Flops sollte auch als Frau auf alle Fälle verzichtet werden.

Werbetextilien - Modisches Marketinginstrument und Teil der Corparate Identity

Regal mit Hemden und Krawatten in einem Bekleidungsgeschäft
in shop © Leonid Nyshko - www.fotolia.de

Kleidervorschriften sind aus der Mode. In vielen Firmen besteht nicht einmal mehr Krawattenzwang. Dennoch ist Kleidung ein Teil der Corporate Identity und ein wichtiges Marketinginstrument. Wer als Unternehmer erfolgreich sein will, kann seinen Stil mit Werbetextilien buchstäblich tragbar machen. Das ist zwar teurer als ein Kugelschreiber mit Firmenaufdruck – doch auch der Effekt ist nachhaltiger.

Vorteile von Werbetextilien

Innerhalb des eigenen Unternehmens können Hemden, Polo-Shirts oder lässige Kapuzenjacken mit aufgesticktem Logo das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Nach außen verleiht hauseigene Kleidung der Firma ein persönliches Gesicht.

Dezent bedruckte Textilien sind außerdem ein wertiger Merchandising-Artikel. Damit Kunden die Botschaft gern vor Augen haben, kommt es allerdings auf Größe und Design des Firmenlogos an. Werbende Kleidung sollte nicht aufdringlich wirken. Der Beschenkte wird den Pulli oder Schal nur tragen, wenn die Qualität stimmt und das Logo dezent bleibt.

Ist das Design gelungen, finden attraktive Werbetextilien auch in der Freizeit einen festen Platz. Statt billiger Schlüsselanhänger und Feuerzeuge setzen Unternehmen deshalb zunehmend auf bedruckte oder bestickte Kleidung mit Wohlfühlcharakter.

Ob warm oder kalt - Accessoires können jedes Outfit optisch aufwerten...

Stilvolle Accessoires für das Businessoutift

Es sind bekanntlich die Details, auf die es ankommt. Ein Motto, das auch in puncto Arbeitskleidung zutrifft. Ein eleganter Seidenschal oder eine hochwertige Ledertasche setzen Akzente und unterstreichen den persönlichen Stil, ohne gewagt zu sein. Damit eignen sie sich perfekt für Frauen, die viel Wert auf einen individuellen Look legen und trotzdem keine Experimente eingehen möchten. Doch auch Männer haben Möglichkeiten, mit Accessoires zu spielen.

Halstücher und Schals

Ein echter Klassiker beispielsweise ist das Halstuch. Edel aus Seide und mit zeitlos eleganten Prints bedruckt, wertet dieses Accessoire einfach jeden Business Look stilvoll auf.

Neben dieser Variante haben sich übrigens auch größere Schals und Tücher durchgesetzt. Wichtig: Auf hochwertige Materialien achten, keine wilden Muster und grellen Farben - das wirkt im XXL-Format eher hippiesk als bürotauglich. Der Geschäftsmann wird den Schal allenfalls im Winter auf dem Weg zum Büro tragen - er sollte passend zum Mantel ausgewählt werden.

Handtaschen

Ein echtes Muss ist die Business Bag, also jene Handtasche, die Frauen auch im Arbeitsalltag immer dabei haben. Hochwertige Materialien wie Leder und gedeckte Farben in Schwarz, Braun oder Beige sind zeitlos und passen einfach immer. Wer andere Farben bevorzugt, der sollte diese gut auf das gesamte Outfit abstimmen. Der modebewusste Geschäftsmann greift häufig zur Umhängetasche aus Leder, in der auch das Notebook Platz findet. Doch auch unter den Rucksäcken gibt es mittlerweile bürotaugliche Modelle und ebenso die klassische Aktentasche funktioniert, wenn der Rest des Outfits diesem Stil entspricht.

Schmuck

Auch Schmuck kann perfekt zur Arbeitskleidung passen - vorausgesetzt, man wählt die dezente Variante. Große Klunker sind im Berufsalltag meist völlig fehl am Platz. Ausgewählte Accessoires wie

sind jedoch äußerst willkommen. Als Geschäftsmann sollte man in Sachen Schmuck - abgesehen vom Ehering - eher vorsichtig sein. Modisch, schick und seriös ist eine edle Herren-Armbanduhr; damit kann man nichts falsch machen. Auch Manschettenknöpfe und eine Krawattennadel sind möglich.

Tipps zum Einsetzen der Accessoires

Und last but not least möchten wir noch auf die Kleinigkeiten verweisen, mit denen ein Outfit stehen oder fallen kann: Schuhe und Strumpfhose beispielsweise sollten ebenso sorgfältig gewählt sein wie Blazer und Rock.

Übrigens: Für ein stilvolles Aussehen sollten sich alle Accessoires perfekt ins Outfit einfügen. Sie tragen gerne Beige und Braun? Dann stimmen Sie auch Geldbörse, Business Bag und Schuhe farblich aufeinander ab. Nichts wirkt unprofessioneller als ein wilder Farb- und Mustermix.

Probieren Sie einfach aus und stöbern Sie in aller Ruhe nach den passenden Accessoires für Büro und Co. Wer farblich gern variiert, der sollte Accessoires in mehreren Ausführungen parat haben.

Das perfekte Outfit fürs Vorstellungsgespräch

Handschlag zwischen zwei Businessfrauen, die vordere Frau mit Bewerbungsmappe in der linken Hand
handschlag nach dem bewerbungsgespräch © contrastwerkstatt - www.fotolia.de

Die erste Hürde ist gemeistert: Ihre Bewerbung hat überzeugt und Ihnen die Einladung zum Vorstellungsgespräch gebracht! Jetzt fangen die wirklichen Herausforderungen jedoch erst an - schließlich möchte man sowohl mit inneren Qualitäten als auch mit einem gepflegten Äußeren überzeugen.

Der erste Eindruck zählt: Outfit

Der erste Eindruck zählt bekanntermaßen. Hieran sollten Sie stets denken, wenn Sie Outfit und Styling für den wichtigen Tag zusammenstellen. Im Klartext bedeutet das: Erscheinen Sie weder over- noch underdressed zum Vorstellungsgespräch und vermeiden Sie modische Faux-Pas! Wenn Sie sich dann noch 100% wohl in ihrer (zweiten) Haut fühlen, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Grundsätzlich sollte das Outfit im Zweifel lieber konservativer zusammengestellt werden - es sei denn, sie werden ausdrücklich dazu eingeladen, in ihrer üblichen Freizeitkleidung zu kommen (zum Beispiel in der Kreativbranche). Ansonsten gilt: Ein Kostüm aus Rock, Bluse und Blazer oder eine Kombi aus eleganter Hose und Blazer sind für Sie perfekt. Klar, dass hier auch die Jacke passen sollte - mit einem eleganten Trenchcoat beispielsweise liegen Sie nie verkehrt.

Die perfekten Schuhe sind elegant, aber niemals zu dick aufgetragen. Pumps mit kleinem Absatz sind ebenso gut geeignet wie flache, edle Lederschuhe. Entscheiden Sie sich für einen Rock, dann muss unbedingt eine passende Strumpfhose dazu! Überhaupt sollte niemals zu viel Haut gezeigt werden; geben Sie sich lieber zu bedeckt als zu offenherzig und wählen Sie einen Rock, der mindestens knapp überm Knie endet - idealer Weise noch ein wenig länger. Wenn Ihr Outfit dann noch perfekt gebügelt und frisch gewaschen ist, haben Sie hier schon einmal die größten Fettnäpfchen umschifft.

Passendes Styling

Das passende Styling zum Bewerbungsgespräch: Gewaschene, perfekt frisierte Haare und ein leichtes Make-Up, das Ihre individuellen Vorzüge betont. Aber bitte kein Abend Make-Up! Auch in puncto Accessoires und Parfum sollten Sie lieber sparsam dosieren. Hinterlassen Sie lieber mit Ihrer Persönlichkeit Eindruck und wählen Sie ein Outfit, das dezent, aber stilsicher im Hintergrund bleibt - um Ihnen die Bühne zu überlassen!

Mit ein wenig Übung kann man auch konservativen Outfits eine eigene Note verleihen und strenge Outfits aufpeppen...

Strenge Businessoutfits mit Accessoires aufpeppen

Der Alltag ist für die meisten Menschen nicht nur aufgrund der wiederkehrenden Aufgaben oft trist und eintönig, auch das Outfit für die Arbeit ist oft recht unspektakulär. Vor allem wenn im Beruf elegante Business-Mode gefragt ist, bleibt kaum Spielraum für persönliche Extravaganzen. Doch auch schlichte Business-Looks lassen sich ganz einfach ein wenig aufpeppen.

Kein Ort für Individualität

Es ist bestimmt jedem von uns schon einmal passiert, dass man beim samstäglichen Bummel durch die Stadt auf der Straße einem bekannten Gesicht begegnet, dem man nicht sofort einen Namen zuordnen kann. Und nachdem man dann extrem angestrengt nachgedacht hat, fällt einem brühwarm ein, dass es sich bei diesem bekannten Gesicht um den stets überaus adrett gekleideten Herrn aus der Personalabteilung oder um die immer höchst akkurat angezogene Sekretärin des Chefs gehandelt hat.

Wahrscheinlich ist man nun am meisten über sich selbst erstaunt, weil man eine Person, der man bei der Arbeit praktisch täglich über den Weg läuft, einfach nicht erkannt hat. Das mag wohl daran liegen, dass so ein strenger "Bürolook" mit Bundfalte, Schlips, strikt gekämmtem Haar und all den anderen offiziellen und inoffiziellen Regularien eines korrekten Business-Outfits, aus einem ganz normalem Menschen einen genormten Büro-Roboter machen.

Viel Raum, um der eigenen Individualität Ausdruck zu verleihen, bleibt da nicht. Und man sollte sich auch tatsächlich nicht durch modische Aufmüpfigkeit ins Gerede bringen, wenn es eine bestimmte Kleiderordnung in der Firma gibt.

Dennoch muss man nicht vollständig im modischen Einheitsbrei seiner Firma untergehen. Immerhin können Frauen wie Männer mithilfe kleiner Accessoires ihre strengen Looks ein wenig auflockern, ohne zu weit von der geforderten Norm abzuweichen.

Abwechslung durch Accessoires

Frauen haben es gegenüber Männern immer ein wenig leichter, ihrer Individualität auch beim Business-Look ein wenig mehr Ausdruck zu verleihen.

Herrenmode

Doch auch der moderne "Bürohengst" kann sich durchaus mit ein paar Farbklecksen von der Masse abheben. Oft gibt es in Firmen Kleiderordnungen, die besagen, dass die männliche Belegschaft im Anzug zur Arbeit zu erscheinen hat. Viel Spielraum gibt es da freilich nicht.

Allein die Farbe des Hemdes oder die Farbe der Krawatte erlauben kleine modische Spielereien. Auch ein eleganter Schal kann die Wirkung eines schlichten Büro-Outfits positiv verändern. Ist der Dresscode im Büro nicht ganz so streng, kann also auch mal auf das Sakko verzichtet werden, dann können farbige Pullover für Abwechslung sorgen.

Damenmode

Die Damen können ihre Business-Outfits selbstverständlich noch vielfältiger individualisieren. So können zum Beispiel strenge Blusen oder Rollkragenpullover besonders gut mit Ketten aufgepeppt werden.

Während es in Kombination mit Blusen eher schlichtere Modelle sein sollten, können die besonders streng wirkenden Rollkragenpullover sehr gut mit großen oder farbigen Ketten aufgewertet werden. Allerdings sollte man es hierbei nicht übertreiben, indem man Knall- oder Neonfarben verwendet.

Auch geschickt miteinander kombinierte Schmuckstücke und Accessoires können die strenge Arbeitskleidung aufpeppen. Passen Schuhe, Gürtel und Ohrringe farblich und stilistisch perfekt zueinander, so wirkt das komplette Outfit gleich viel modischer und individueller.

Abgesehen davon können Frauen auch sehr gut mit Tüchern und Schals arbeiten. Elegant um den Hals gebundene Tücher und Schals können kleine Farbtupfer in schlichte Arbeitskleidung bringen, ohne dass vom üblichen Dresscode abgewichen werden muss.

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass sowohl Männer als auch Frauen strenge Business-Looks leicht mit einfachen Mitteln aufpeppen können. Schon kleine Farbtupfer, durch farbige Krawatten, Gürtel oder Schmuck, können einem Outfit viel von seiner Strenge nehmen, ohne es gleich unseriös wirken zu lassen.

Schön im Büro: Dezenter Schmuck kommt am besten an

Handtasche, Sonnebrille, Halskette
accessoires © Heidi Baldrian - www.fotolia.de

Fünffach geschlungene knallbunte Ketten, baumelnde Charms-Armbänder oder klobige Ringe mit riesigen künstlichen Steinen sind im Berufsalltag oft nicht gerne gesehen. Vor allem in Berufen mit viel Publikumsverkehr - zum Beispiel in der Bank oder in Versicherungen - wird von Arbeitnehmerinnen einen seriöse Ausstrahlung erwartet. Eine Mitarbeiterin, die funkelt wie ein Weihnachtsbaum, wirkt dagegen wenig professionell.

Wer im Berufsleben mit schönem Schmuck positiv auffallen will, sollte daher eher auf die Maxime "Weniger ist mehr" setzen: Eine dezente Goldkette mit einem kleinem Anhänger oder eine einfache Perlenkette wirkt immer gut. Das gleiche gilt für einfache Ohrstecker und Ohrringe, während große funkelnde Gehänge nichts im Büro zu suchen haben, sondern für abendliche Veranstaltungen reserviert sein sollten.

Auch bei Ringen ist maßhalten angesagt: Gegen den Ehering kann niemand etwas sagen - auch nicht gegen zwei oder drei dezente schmale Ringe. Wer jedoch alle Finger mit dicken Klunkern bestückt, wirkt eher vulgär als elegant. Bei einigen Berufsgruppen gilt jedoch aufgrund der Verletzungsgefahr für Kunden ein Ringverbot - zum Beispiel für Hebammen oder Kosmetikerinnen. Dies muss natürlich akzeptiert werden.

Der seriöse Business-Look für Damen: Achten Sie auf dezente Accessoires

Bei der Auswahl der passenden Handtasche und Accessoires zum Büro-Outfit, ist weniger mehr

Junge Frau am Laptop im Büro
Businesswoman in a office environment © kristian sekulic - www.fotolia.de

Wie in vielen Dingen haben es Männer auch in Sachen Büro-Dresscode einfacher. Sie tragen Anzug samt Krawatte, saubere Lackschuhe und sind bereit für den Alltag. Die Damen müssen auf deutlich mehr Dinge achten, um das passende Outfit zu finden und damit Seriosität und Freundlichkeit zugleich auszustrahlen.

Weniger ist mehr!

Der klassische Hosenanzug, oder eine gut sitzende Bluse mit langen Rock kombiniert, und die Schuhe mit maximal leichten Absätzen müssen in der richtigen Farbe kombiniert werden. Als ob das nicht schwierig genug wäre, stellt sich vielen Damen die Frage nach den passenden Accessoires. Während viele Männer ganz darauf verzichten, gehören

für viele Frauen zum femininen Statement zwingend dazu. Auch die Handtasche ist beim Gang aus dem Haus Pflicht und kann im Büro schnell für ungewünschte Aufmerksamkeit sorgen. Damit der seriöse Business-Look für Damen gelingt, gibt es ein einfaches Motto mit universeller Gültigkeit: Weniger ist mehr.

Dezenter und echter Schmuck

Nichts spricht gegen das Tragen von Ringen, Ketten und co. Im Idealfall handelt es sich dabei um Echtschmuck, der allein durch seinen Wert einen gewissen Stil ausdrückt. Das bedeutet natürlich nicht, das Modeschmuck per se billig aussieht. Man sollte jedoch bei der Auswahl genau auf die Wirkung am Körper achten und im Zweifelsfall die Perlenkette oder den Glitzerring Zuhause lassen.

Besonders kleine und zierliche Frauen wirken durch auffallenden Schmuck schnell weniger seriös. Bei ihnen sind zarte Ringe und dezente Ketten die bessere Wahl.

Herrenuhr als Fashionstatement

In Sachen Handtaschen gilt: Funktion geht über Mode. Frauen sollten dezente und funktionale Taschen tragen und keinesfalls provokante Handtaschen oder glitzernde It-Bags der Abendgarderobe.

Ein Trend der Stunde ist das Tragen einer passenden Herrenuhr. Auf diese Weise kommt ein Blickfang in den Business-Look und tauscht Zierlichkeit gegen ein dominantes Auftreten. Die Uhr sollte aber fest ums Handgelenk sitzen, damit sie nicht lächerlich wirkt.

Wie sieht das Styling bestenfalls aus, wenn man unterwegs ist?

Die richtige Kleidung für eine Geschäftsreise

Die Geschäftsreise gilt allein outfittechnisch als echte Herausforderung. Unterschiedliche, klimatische Bedingungen und häufig unbekannte Geschäftspartner machen das Kofferpacken nicht gerade einfacher. Wer mit dem Flugzeug reist, der muss zudem ein angemessenes und doch bequemes Outfit an Bord finden.

Grundsätzlich gilt für eine Geschäftsreise, was auch für jeden Arbeitstag gilt: Im Zweifel lieber konservativ als extravagant kleiden, gedeckte Farben wählen und die persönliche Note gegebenenfalls durch Accessoires herausstellen. Dies gilt insbesondere dann, wenn man sein künftiges Gegenüber bei Abreise noch nicht kennt.

Farbliche Themen

Für einen längeren Trip hat es sich bewährt, die gesamte Garderobe einem farblichen Oberthema zu widmen. Das bringt gleich zwei Vorteile: Für etwaige Outfitwechsel ist man stets gerüstet, schließlich passen Anzüge und Hemden, aber auch Hosenanzüge, Blazer und Bleistiftrock immer perfekt zusammen. Darüber hinaus kann man sich mit wenigen, ausgewählten Outfits einen so genannten "Signature Look" zulegen - bleibt also zumindest im optisch beim Geschäftspartner im Gedächtnis.

Akzente setzen

Wem Grau, Blau, Schwarz oder auch Beige zu langweilig sind, der kann mit einzelnen Accessoires Akzente setzen. Für Sie kommen hier zum Beispiel

  • Halstücher
  • Seidenschals oder auch
  • dezenter Schmuck

in Frage, während er mit

Stil beweist. Selbstredend, dass Schuhe und Arbeitstasche ebenfalls perfekt abgestimmt werden. Bleibt die Frage, wie man schon auf der Reise immer perfekt gekleidet ist.

Schließlich dauert manch ein Businessmeeting nur wenige Stunden - kaum aus dem Flieger, muss man auch schon wieder los. Da bleibt oftmals wenig Zeit für aufwändige Umkleide-Aktionen.

Auf den Layering Look setzen

Um stilvoll und trotzdem bequem gekleidet zu sein, hat sich der Layering Look bewährt. Ähnlich dem Aufbau einer Zwiebel kleidet man sich in mehreren, dünnen Lagen. So gerät man niemals ins Schwitzen, ist aber auch für die eisig temperierte Klimaanlage stets gerüstet.

Ähnlich hält man es mit dem Schuhwerk. Für Sie gilt beispielsweise: Absatzschuhe machen immer einen guten Eindruck, sind aber auf dem Flug eher unpraktisch. Also einfach ein Paar bequeme Schuhe im Handgepäck platzieren, die dann bei Bedarf herausgeholt werden.

Die Geschäftsreise als klimatische Herausforderung
Die Geschäftsreise als klimatische Herausforderung

Wer weiß, was stilvoll und passend erscheint, sollte auch die Fehltritte in Sachen Bürooutfit kennen...

Absolute No-Gos in Sachen Styling für das Büro

Doch was sind absolute No-Gos hinsichtlich der Arbeitskleidung in Büros, welche niemals auch nur in Erwägung gezogen werden sollten?

No-Gos bei der Farbwahl

Zunächst einmal ist auf die Farben der Kleidung zu achten. Heutzutage muss nicht mehr zwangweise nur auf triste Grautöne gesetzt werden. Stattdessen kann auch auf Trendfarben gesetzt und mit kleinen farblichen Spielereien experimentiert werden.

Dabei ist es aber immer wichtig, nicht auf zu grelle Farben zu setzen und Akzente nur dezent einzustreuen. Es ist demnach interessant und keineswegs verwerflich, als Frau beispielsweise ein buntes Halstuch zu tragen, solange der Rest des Outfits seriös und klassisch wirkt.

So wird das gesamte Erscheinungsbild aufgelockert, ohne dass die Seriosität als solche in Gefahr geriete und man Grundregeln bräche. Anders schaut es da schon aus, wenn ganze Hosen, Röcke oder Oberteile in diesem Farbschema gehalten sind. Hier dominiert dann nicht mehr das Anzeigen von Modebewusstsein und Lockerheit, sondern schlicht nur das Übertreten eines No-Gos bei der Bürokleidung. Insgesamt kann demnach gerne mit Farben gespielt werden, solange diese dezent und geschmackvoll eingesetzt werden.

No-Gos bei der Kombination

Neben der Farbwahl muss aber natürlich auch darauf geachtet werden, dass die richtigen Kleidungsstücke ausgewählt und überlegt kombiniert werden. Mit einem Anzug kann im Büro natürlich nie etwas verkehrt gemacht werden, solange dieser nicht wie bereits genannt farblich übermäßig extravagant ausfällt.

Anders schaut es da schon bei dem Einsatz von Alltagskleidung aus. Blaue oder ausgefranste Jeans haben im Büro nichts zu suchen, wohingegen klassische schwarze Jeans durchaus akzeptabel sind.

Ausgefranste Jeans als absolutes No-Go im Büro
Ausgefranste Jeans als absolutes No-Go im Büro

Dabei sollte die Schuhwahl immer vom Rest des Outfits abhängig gemacht werden. Anzugsschuhe können beim Tragen von Jeans ebenso lächerlich wirken wie Alltagsschuhe, die mit einem edlen Anzug kombiniert werden.

Ein absolutes No-Go sind bei der Bürokleidung die berühmt-berüchtigten Tennissocken, die leicht unter der Anzugshose zu sehen sind. Für Frauen ist es letztlich noch wichtig, dass mit den weiblichen Reizen nur in Maßen gespielt werden kann. Röcke sollten deshalb auf jeden Fall knielang sein.

Modesünden im Büro

Beine in pinken Socken mit kleinen Herzchen
socks female legs © ksena32 - www.fotolia.de

Das Spectra-Marktforschungsinstitut hat eine Studie durchgeführt und 1.000 Personen zum Thema Modesünden im Büro befragt.

Das Ergebnis fiel so aus, dass bei Männern das Tragen von zu kurzen Anzughosen oder auch die Nutzung von Handtaschen und das Tragen von farbigen Socken am negativsten auffällt.

Frauen hingegen fallen negativ auf wenn sie zu freizügig gekleidet sind oder allgemein zuviel nackte Haut gezeigt wird. Bei einer üppigen Oberweite sind tiefe Dekolletés zu vermeiden, ebenso sollte man darauf achten, dass der String nicht aus der Hose guckt oder auch Oberteile den gesamten Bauch bedecken.

Es bietet sich an, einen Dresscode festzulegen an den man sich halten sollte um perfekt gekleidet im Büro zu erscheinen. Richtige Kleidung kann im Berufsleben förderlich sein! Besonders im Sommer ist auf die richtige Kleidung zu achten, damit hier kein Fehler passiert.

Der Sommer ist die Jahreszeit der Stilsünden

Auch im Sommer Eleganz und Stil bei der Kleiderwahl berücksichtigen

Karierter Minirock, schwarz-rot auf weißem Hintergrund
Plaid skirt © Tomorrow - www.fotolia.de

Es ist heiß, man schwitzt schnell und will nicht beengt werden. Und so liegt bei vielen der Fokus auf Funktionalität der Kleidung, so Knigge-Rätin Agnes Jarosch aus Stuttgart. So passiert es aber, dass Eleganz und Stil auf der Strecke bleiben. Kurze Röcke und Spaghetti-Tops der Damen auf der Arbeit, weiße Socken mit Sandalen oder kurzärmlige Hemden bei den Herren im Büro, das geht gar nicht.

Stiling No-Gos im Sommer

Das Signal, was die Bürokleidung vermitteln soll, ist die geistige Kompetenz, auf gar keinen Fall körperliche Reize oder Unvorteilhaftigkeiten, wie sich abzeichnende Unterwäsche. Um nicht inkompetent zu wirken, kann man sich am Kleidungsstil des Vorgesetzten orientieren. In der Freizeit gelten ähnliche Regeln. Ganz leger ohne T-Shirt und mit kurzer Hose rät Jarosch wirklich nur im Freizeitpark oder abgeschieden im Park.

Im Cafe oder Supermarkt gilt immer ein gepflegter Auftritt. Sichtbare Hautstellen sollten rasiert sein und die Füße in Sandalen immer ansehnlich erscheinen. Bedruckte Polohemden und kurze Hosen sind für die Chefredakteurin des Knigge schlimme Verstöße, die erwachsene Männer Kindern und Jugendlichen vorbehalten sollten.

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    Shorts & Co.: (No-) Gos fürs Business Outfit

    Nahaufnahme des Hinterns einer Frau in knappen Hot Pants aus Jeansstoff
    sexy backside of a woman with denim hotpants © Knut Wiarda - www.fotolia.de

    Nicht jeder hat das Glück, einen Arbeitsplatz mit Klimaanlage oder zumindest guter Belüftung zu haben. Bei schweißtreibenden Temperaturen und schwülem Klima aber ist guter Moderat teuer - schließlich ist es gar nicht so leicht, das eigene Wohlfühl-Outfit für die heißen Tage mit dem geforderten Dress Code des Arbeitgebers zusammen zu bringen.

    Ein paar einfache Regeln können helfen, ein einfaches Business Outfit ohne Schwitzeffekt zusammenzustellen. Grundsätzlich gilt: Je direkter der Kunden- oder Geschäftspartnerkontakt, desto mehr Wert sollte auf die eigene Kleidung gelegt werden. Geschlossene Schuhe (gern auch sommerliche, aber elegante Slipper), mindestens knielange Röcke für Sie und lange Hosen für Ihn sind Standard.

    Luft gewinnen können Sie zum Beispiel mit luftigen Blusen oder Hemden und leichten Materialien wie Leinen, die zudem sehr atmungsaktiv sind. Ultimativer Tipp für zwischendurch: Ein Taschenventilator wirkt manchmal Wunder!

    Wer keinen direkten Kontakt zu Kunden oder Geschäftspartnern pflegt, der sollte auf den firmeninternen Dresscode achten. Hier können je nach Unternehmen ähnlich strenge oder aber weniger Regeln wie oben gelten. Im Zweifel am Look der Vorgesetzten orientieren! In der Kreativbranche ist natürlich sehr viel mehr bis sogar alles erlaubt - hier ist ein gewisses modisches Fingerspitzengefühl gefragt um zu wissen, wie weit man gehen kann in puncto Sommeroutfit.

    Übrigens: Shorts sind in den allermeisten Jobs sowohl für Ihn als auch für Sie ein absolutes No-Go. Kurze Hemden? Sollten zumindest gut abgewogen werden - zur Not einfach ein leichtes Leinensakko mitbringen.

    Go or No-Go? Wann Denim im Büro erlaubt ist

    Zwei schlanke Frauenkörper in Jeans, einer von vorne, einer von hinten
    front bottom © Coka - www.fotolia.de

    Herrlich, diese frühlingshaften Temperaturen! Irgendwie ist uns jetzt nicht nur innerlich, sondern äußerlich nach neuer Leichtigkeit. Und so kramen wir quasi automatisch unsere Lieblingsjeans aus dem Kleiderschrank, greifen dann noch schnell zur Denim-Jacke...

    Halt, Stopp!

    Jeans ist zwar zum absolut gängigen Material für den Alltag geworden, im Büro herrschen hier jedoch oftmals noch andere Regeln. Wir erklären, wie und wann Sie Denim jobtauglich tragen!

    Grundsätzlich sollten Sie dieses Material nur tragen, wenn der interne Dresscode es ausdrücklich erlaubt. Selbst bei konservativeren Arbeitgebern ist das inzwischen häufig der Fall - jedoch eben nicht immer.

    Im Zweifel eine Kollegin des Vertrauens fragen! Einen guten Anlass, eine wirklich gepflegte (!) Lieblingsjeans bzw. eine passende - Jacke zu tragen, bietet der Casual Friday. Auch hier sollten Sie allerdings auf allzu viel Schnickschnack verzichten: Opulente Stickereien sind ebenso ein No-Go wie spezielle Waschungen oder gar Batik-Look!

    Auch die coolen Buttons für den Jackenkragen lassen Sie besser zu Hause. Und: Auch am Casual Friday sollten eine hübsche Bluse sowie hochwertiges Schuhwerk zum Denim nicht fehlen.

    Die Freiheiten für Kreative

    Wer in der Kreativbranche zu Hause ist, der hat naturgemäß schon deutlich mehr modische Freiheiten. Eine lässige Jeansjacke in angesagter Waschung oder eine Jeans mit gewolltem Used-Look sind hier oft kein Problem.

    Trotzdem sollten Sie auch hier Vorsicht walten lassen, wenn Sie noch neu sind und den internen Dresscode nicht so gut einschätzen können. Gerade in Agenturen mit Kundenkontakt geht es oft konservativer zu, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Daher: Im Zweifel wie immer lieber fragen als sich blind in modische Abenteuer stürzen!

    Kurze Hosen im Job - Go oder No-Go?

    Unterkörper von jungen Frauen mit vielen Einkaufstüten; Kleidung shoppen beim Shoppingtrip
    legs © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

    Alle Jahre wieder quälen Büro-Angestellte im Sommer dieselben Fragen: Wie viel Bein ist eigentlich erlaubt? Und was gilt es in punkto Rock und Shorts zu beachten? Fragen, die pauschal gar nicht so leicht zu beantworten sind.

    Denn während bei sehr konservativen Arbeitgebern nackte Haut (und also auch kurze Hosen) überhaupt nicht gehen, gibt es zahlreiche Jobs, in denen es eben vor allem auf das "wie" ankommt. Soll heißen: Eng anliegende Hot-Pants sind natürlich immer ein No-Go.

    Mit kurzen Hosen seriös wirken

    Zu kurz sollte die sommerliche Hose ebenfalls nicht ausfallen - maximal eine Handbreit über dem Knie, besser etwas länger, damit der Look auch im Sitzen seriös aussieht. Setzen Sie zudem auf hochwertige Materialien, idealer Weise Baumwolle, Leinen oder edle Seide, und auf gedeckte oder zarte Farben.

    Den wilden Animal Print oder Farbmix sollten Sie sich im Büro natürlich besser verkneifen. Wenn dann noch das Oberteil zur Hose passt und passende, hochwertige Accessoires und Schuhe hinzukommen, ist das Outfit - zumindest, wenn Sie nicht gerade in einer Bank arbeiten - perfekt.

    Grundinformationen und Hinweise zur Arbeitskleidung

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Businesswoman in a office environment © kristian sekulic - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Jeans © YBond - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Congratulations © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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