Wasserball

Olympische Disziplin, auch Water Polo genannt

Wasserball ist eine Mannschaftssportart, bei der, wie bei vielen anderen Ballsportarten auch, auf zwei Tore gespielt wird. Die Spieler können sich nur schwimmend fortbewegen und der Ball darf von den Spielern nicht mit beiden Händen getragen werden.

Wasserhandball Tor
Water Polo Goal © goldenangel - www.fotolia.de

Wasserball ist ein Ballspiel im Wasser und zählt damit zu den Wassersportarten. Organisatorisch ist es als Unterdisziplin dem Schwimmsport zugeteilt und unterliegt dem Regelwerk der FINA (Weltschwimmverband). Im englischsprachigen Raum wird es auch als water polo oder waterpolo bezeichnet.

Ziel des Spiels

Wasserball ist eng dem Handball verwandt. Die Spieler zweier gegnerischer Mannschaften versuchen, den Ball ins gegnerische Tor zu bringen. Gewonnen hat die Mannschaft, die die meisten Tore erzielt. Jede Mannschaft hat 13 bis 15 Spieler, von denen sich permanent sieben im Einsatz befinden. Dies sind 6 Feldspieler und 1 Torhüter.

Schwimmstile

Beim Wasserball ist kein bestimmter Schwimmstil vorgeschrieben, jedoch hat es sich aus praktischen Gründen bewährt, dass

  • in Ruhephasen Brust geschwommen wird und
  • in schnellen Spielphasen oder Angriffen eine Abwandlung des Freistils

zum Einsatz kommt. Delphinschwimmen kommt im Wasserball aufgrund der Enge nicht vor, zudem würde es zu viel Kraft kosten. Der typische Schwimmstil ist

  • ein kraftintensives Freistil,

bei dem der Kopf zur besseren Sicht über Wasser gehalten wird. Die Arme werden nicht gerade ausgestreckt, sondern zum Schutz des Balls angewinkelt gehalten. Solange ein Spieler im Ballbesitz ist, oder den Ball abspielt, darf er mit den Füßen den Boden nicht berühren.

Verbreitung in Deutschland

Wasserball wird in vielen Vereinen gespielt und ist eine Mannschaftssportart, die bis heute noch von den Männern bevorzugt wird. Dennoch gibt es in Deutschland auch eine große Anzahl sehr qualifizierter Damenmannschaften.

Wasserball erfordert eine extrem gute Kondition und hohe Koordinationsfähigkeit. Die Spieler verbrauchen sehr viel Energie und sollten von Haus aus überdurchschnittlich gute Schwimmer sein.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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