Speedboot

Die Powerboats erreichen Höchstgeschwindigkeiten von 260 km/h

Die offizielle Bezeichnung der Speedboote ist "Powerboats". Vor allem Filmszenen aus "James Bond" machten sie bekannt. Die Rennboote zählen mittlerweile zu den beliebtesten Bootsportarten auf Seen und ruhigen Meeresarmen. Je nach Bootstyp beträgt ihre Motorleistung über 1000 PS.

Speedboot auf dem Meer
Lonley Boat © MFotodesign - www.fotolia.de

Das Speedbootfahren zählt zum motorisierten Wassersport. Ähnlich wie beim Motorsport ist die tatsächliche sportliche Leistung des Fahrers daher umstritten. Speedbootfahren ist auch ohne größere körperliche Fitness und Betätigung möglich. Wahrscheinlicher ist, dass die rasante Fahrweise in den Bereich des sportlichen Fahrens gezählt wird.

Merkmale von Speedbooten

Als Speedboote werden stark motorisierte Boote bezeichnet, die für Rennen eingesetzt werden. Einzelne Boote weisen dabei eine Motorleistung von 1.000 PS oder mehr auf. Die gemessenen Höchstgeschwindigkeiten liegen im Bereich von 260 km/h. Diese Zahlen verdeutlichen sehr gut die Dynamik und Geschwindigkeit, mit der die Boote sich bewegen. Vom Fahrer wird daher vollste Konzentration verlangt, da es sonst sehr schnell zu Unfällen und Unglücken kommen kann.

Die Höchstgeschwindigkeit darf nur im freien Gewässer gefahren werden und zwar in Zonen, in denen nicht mehr mit Schwimmern, Badegästen oder anderen schlecht sichtbaren Hindernissen zu rechnen ist.

Das Powerboat - ein gefährliches Hobby

Die offizielle Bezeichnung der Speedboote lautet "Powerboats". So werden sie auch im Wettkampfgeschehen bezeichnet. Das Wort "Speedboot" ist verwirrend, denn im Englischen werden als "Speedboats" schnelle Motorboote bezeichnet, die zum Beispiel beim Wasserski fahren zum Einsatz kommen. Diese sind jedoch wesentlich schwächer motorisiert als die unter dem Begriff "Powerboats" bekannten Gefährte.

Der breiten Öffentlichkeit sind Speedboote aus James-Bond-Filmen bekannt. Zu trauriger Bekanntheit gelangten sie auch, als der Ehemann der monegassischen Prinzessin Caroline mit einem Speedboot tödlich verunglückte.

Steuerung nur mit Führerschein möglich

Wer Speedboot fahren möchte und über das nötige Kleingeld verfügt, der kann sich ein Boot mit einem erfahrenen Skipper mieten. Zum Steuern eines Speedboots wird ein spezieller Bootsführerschein verlangt, dessen Erwerb aufwändig und langfristig ist. Auf diese Weise wird versucht, einen gewissen Sicherheitsstandard zu wahren. Auch zum Selbstschutz der Fahrer gibt es sehr strikte Kontrollen und Regulierungen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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