14. Juni 2010
Das Langstreckenschwimmen als Wettkampfsport zählt nach wie vor zu den sehr exotischen Disziplinen des Wassersports. So wagen sich nur wenige und sehr geübte Schwimmer auf die langen Distanzen - doch auch für sie sind die Anforderungen extrem hoch. Einiges übers Langstreckenschwimmen und das Training dazu erfahren Sie hier.
Im Wettkampf werden hauptsächlich Distanzen von 5 Kilometern, 10 Kilometern und 25 Kilometern zurück gelegt. Vereinzelte Langstreckenschwimmen, die die Überwindung einer bestimmten Entfernung zum Ziel haben, wie etwa die Überquerung des Ärmelkanals, besitzen individuelle Streckenlängen. Publikumswirksame Langstreckenschwimmen sind meist im Rahmen von Triathlonveranstaltungen zu sehen: Hier starten häufig mehrere hundert Schwimmer in einem Pulk. Die maximale Wettkampfdistanz beträgt hier jedoch nur 3,8 Kilometer beim Ironman, und meist werden kürzere Distanzen geschwommen. Volksschwimmen mit dem Ziel einer Seeüberquerung sind meist nur zwischen einem und zwei Kilometern lang, also auch für Freizeitschwimmer zu bewältigen.
Langstreckenwettbewerbe im Hallen- oder Freibad enden bei einer maximalen Streckenlänge von 800 oder 1.500 Metern. Alle darüber hinaus gehenden Strecken werden meist im Freiwasser geschwommen. Deshalb ist es ein wichtiger Bestandteil des Trainings, dass der Schwimmer sich mit den ganz eigenen Gegebenheiten des Freiwassers vertraut macht. Wettkampfschwimmer trainieren meist ihr ganzes Leben lang nur im gekachelten Schwimmbecken. Dort ist die Orientierung denkbar einfach, denn die Bahnen werden durch Leinen markiert und am Boden des Schwimmbeckens sind farbige Markierungen vorhanden. Im Freiwasser jedoch ist die Orientierung sehr schwer: Die Sichtweite unter Wasser beträgt selbst bei sehr klaren Gewässern nur wenige Meter. Strömung und Wellengang tragen wesentlich dazu bei, dass der Schwimmer seine Richtung nicht automatisch halten kann, sondern sich immer wieder neu orientieren muss.
So wird beim Langstreckenschwimmen im Freiwasser häufig nicht nur zur Seite, sondern gelegentlich auch nach vorne geatmet, um ohne Zeitverlust die Schwimmrichtung korrigieren zu können. Diese Atemtechnik erfordert einiges an Übung und sollte auf jeden Fall im Freiwasser trainiert werden. Auch der Umgang mit möglicher Strömung, mit Wellen und mit den Temperaturschwankungen des Wassers will gelernt sein.
Wer sich auf die Langstrecke vorbereitet, der sollte dies also keinesfalls nur im Schwimmbad tun, sondern ganz bewusst das freie Gewässer suchen. Zusätzlich kann das Training durch Krafttraining und durch Dehnübungen unterstützt werden, denn das Langstreckenschwimmen beansprucht manche Muskelpartien extrem. Verspannungen sind hier an der Tagesordnung, und sie müssen regelmäßig gelöst werden.
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29.08.11 | |
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31.01.11 | |
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29.11.10 | |
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22.10.10 | |
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