Das Lagenschwimmen ist eine sehr beliebte Wettkampfdisziplin, die einigen wenigen Spezialisten vorbehalten bleibt. Denn beim Lagenschwimmen werden die vier Grundschwimmarten in einer bestimmten Reihenfolge und mit vorgeschriebenen Wechseln innerhalb eines einzelnen Rennens geschwommen. So muss ein erfolgreicher Lagenschwimmer alle vier Disziplinen perfekt beherrschen. In der Praxis sind solche Schwimmer selten. Zwar beherrscht ein Wettkampfschwimmer alle Disziplinen technisch perfekt, dennoch hat fast jeder Schwimmer eine schwächere Diszplin, in der er Zeit auf seine Konkurrenten verliert.
Im Wettkampf gibt es das Lagenschwimmen auf der Kurzbahn (25 Meter) als 100-Meter-Strecke. Dabei wird die Disziplin pro Bahn gewechselt. Auf der Langbahn (50 Meter) gibt es die Distanzen 200 und 400 Meter. Längere als diese Distanzen werden im Lagenschwimmen nicht ausgetragen. In den Staffelwettbewerben gibt es die Distanzen 4x50, 4x100 und 4x200 Meter Lagen.
Die Reihenfolge beim Lagenschwimmen ist vorgeschrieben und kann nicht verändert werden. In den Einzelwettbewerben wird in der Reihenfolge Delphin, Rücken, Brust, Freistil geschwommen.
Um den besonderen Anforderungen eines Rückenstarts gerecht zu werden, wird beim Staffelwettbewerb in Rückenlage gestartet. Hier lautet die Reihenfolge Rücken, Brust, Delphin, Freistil.
Auch die Modalitäten der Wende sind beim Lagenschwimmen genau vorgeschrieben. Wie in den einzelnen Lagen, so können auch beim Lagenschwimmen Disqualifikationen aufgrund falscher Wenden ausgesprochen werden. Die besondere Schwierigkeit besteht hier jedoch zusätzlich in denjenigen Wenden, bei denen die Lagen gewechselt werden.
Die Wende von Delphin zu Rücken ist vergleichsweise einfach. Als anspruchsvollste Wende gilt diejenige von Rückenlage zum Brustschwimmen. Das Regelwerk schreibt vor, dass der Anschlag entsprechend der Vorgabe der gerade eben geschwommenen Lage zu erfolgen hat.
Die Lagenstaffel gilt per se als einer der Programmhöhepunkte eines jeden Wettkampfes. Hier kann eine Mannschaft ihre Vielfältigkeit und ihr Können zeigen. Besonders die Positionen des Schlußschwimmers in Freistil-Lage sind heiß umkämpft, da der finale Freistilschwimmer vermeintlich häufig über den Ausgang des Rennens bestimmt.
Interessant ist die Beobachtung, dass die meisten Lagenschwimmer die Disziplin des Brustschwimmens als ihren Schwachpunkt angeben. Dies liegt daran, dass gute Freistilschwimmer meist auch sehr gute Rückenschwimmer sind, jedoch nur äußerst selten auch gute Brustschwimmer. Brustschwimmer und Freistilschwimmer haben jedoch meist eine vergleichbare Affinität zum Delphinschwimmen.
Schwache Rückenschwimmer sind im Schwimmsport insgesamt selten, und Lücken lassen sich hier vergleichsweise leicht mit erhöhtem Training schließen.
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03.02.13 | |
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11.11.11 | |
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05.12.10 | |
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