Badeflossen, Langflossen, Kurzflossen oder Monoflossen? Welche Flossen für wen geeignet sind

Beine mit Taucherflossen eines Tauchers über Wasseroberfläche, Meer

Mithilfe der unterschiedlichen Flossenarten lassen sich verschiedene Schwimmstile ausüben - die Monoflosse ist dabei nur für geübte Schwimmer zu empfehlen

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Flossenschwimmen ist nicht gleich Flossenschwimmen. Die Beweggründe, Ziele und Ambitionen der Flossenschwimmer sind so unterschiedlich wie die beschwommenen Gewässer. So gibt es junge Flossenschwimmer, die einfach nur den Spaß am Wasser genießen. Andere möchten etwas für ihren Körper, ihre Muskulatur und ihre Ausdauer tun, wieder andere dagegen bereiten sich auf ein wettkampfmäßiges Flossenschwimmen vor. Welche Flossen für welchen Schwimmer die richtigen sind, das verraten wir Ihnen hier.

Herkömmliche Badeflossen

Am bekanntesten sind die herkömmlichen Badeflossen, die preislich in einem Rahmen zwischen 10 und 25 EUR zu erhalten sind. Sie bestehen meist aus einem weichen und biegsamen Kunststoff und sind aus einem Guss gespritzt. Ihre hohe Flexibilität macht sie leicht nutzbar, so sind sie auch für ungeübte Schwimmer geeignet.

Hohe sportliche Ambitionen sollte man mit diesen Flossen nicht verfolgen, für den Spaß- und Freizeitbereich und für's gelegentliche Schnorcheltauchen sind sie jedoch ideal.

Langflossen

Dem Tauchsport nachempfunden sind die harten und schmaleren Langflossen, die häufig von Sportschwimmern eingesetzt werden. Waren sie früher ausschließlich in einem schweren, harten und schwarzen Material erhältlich, so sind sie inzwischen bunter und leichter geworden. Zu erkennen sind sie an ihren langen Maßen und den teilweise scharf nach oben gebogenen Kanten.

Die Langflossen sind wenig biegsam und daher etwas schwerer zu beherrschen. Sie verzeihen keine Schwimmfehler und werden darum vorwiegend im Leistungsbereich zum Training der Beinarbeit eingesetzt. Bei Wettkämpfen, die mit Ausrüstung geschwommen werden, werden ebenfalls meist Langflossen verwendet.

Kurzflossen

Die sehr kurzen Flossen sind auch als "Entenfüße" bekannt, was ihre Proportionen sehr gut beschreibt. Vielfach werden auch defekte Flossen zur Kurzflosse zurecht geschnitten.

Die Kurzflosse dient dem ambitionierten Schwimmer zum Stiltraining. Sie unterstützt die Beinarbeit, ohne jedoch allzu viel Kraftverbrauch einzufordern. Dadurch erhalten die Beine einen Auftrieb, der den Körper in der optimalen Wasserlage stabilisiert.

Für leistungsorientierte Schwimmer sind sie ein ideales Trainingsgerät, kommen jedoch nicht sehr oft zum Einsatz. Viele stilistisch unsichere Freistilschwimmer begehen den Fehler, zu viel mit der Kurzflosse zu trainieren. Doch was den Stil fördern soll, schadet ihm stattdessen, wenn die Intensität übertrieben wird.

Monoflossen

Fast so breit wie eine Walflosse ist die Monoflosse, die über beide Füße gezogen wird und eine breit auslaufende Schaufel bildet. Sie ist nur mit sehr viel Kraftaufwand und nur vom sehr geübten Schwimmer nutzbar, verschafft jedoch einen enormen Vortrieb.

Sie wird meist in Verbindung mit dem Delphinschwimmen genutzt und häufig auf speziellen Meer- und Freiwasserwettkämpfen eingesetzt.

Grundinformationen zum Flossenschwimmen

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Tauchen © bilderbox - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema