Streetdance - Der Tanz, der von der Straße kommt

4 Jungs in tänzerischer Aufstellung in lässiger Kleidung, die Beine seitlich gebeugt

Wir informieren über die unterschiedlichen Tanzstile des Streetdance, wie zum Beispiel Krumping, Popping und Locking

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  • von Paradisi-Redaktion

Streetdance ist ein allgemeiner Überbegriff für alle Tanzstile, die nicht von Profis im Tanzstudio entwickelt wurden, sondern auf der Straße, Schulhöfen oder in den Clubs durch Improvisation entstanden sind.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Streetdances sind impulsive, kraftvolle Tänze, die aber auch sanfte Moves enthalten. Die Tänze bestehen aus Choreographien mit Improvisationsparts.

  • Teilweise sind sie eher aggressiv,
  • aber oft haben sie auch Elemente der Komik.

Durch das Tanzen kommunizieren die Tänzer miteinander. Alle Stile des Streetdances eignen sich sehr gut für Battles.

Breakdance

Getanzt wird beim Streetdance häufig in der Gruppe
Getanzt wird beim Streetdance häufig in der Gruppe

Eine der bekanntesten Tanzstile des Streetdance ist der Breakdance. Er wurde in den USA der 1980er entwickelt und wurde vor allem in den ärmeren Stadtvierteln getanzt. Breakdance beinhaltet viele akrobatische Merkmale und ist stark mit der Geschichte des Hip-Hop verbunden.

Krumping

Krumping ist in den letzten Jahren in das Bewusstsein der breiten Masse gekrochen. Nicht zuletzt daher, dass berühmte Musiker wie Madonna Krumper für ihre Musikvideos engagiert haben.

Krumping kommt aus South Central Los Angeles und geht aus dem Clowning hervor. Clowning wurde von Tommy the Clown erfunden. Clowning und Krumping ist auch heute noch stark miteinander verbunden.

Beim Krumping handelt es sich eher um einen Freestyle-Tanz, bei dem die Arme schnell herumgewirbelt werden, mit den Füßen kraftvoll aufgetreten wird und der Oberkörper dynamisch hin und her bewegt wird.

Zu den Streetdance-Stilen zählen Breakdance, Krumping, Popping und Locking
Stile des Streetdance

Neben dem Tanz an sich gehört zum Krumping eine Gesichtsbemalung, die Auskunft über die Stimmung des Tänzers gibt. Sie soll aber auch die Grenze zwischen dem Tänzer und dem privaten Menschen verdeutlichen.

Gekrumpt wird meist in Form eines Battels. Dabei treten verschiedene Krumping-Crews gegeneinander an oder Krumper batteln mit Clowning-Crews. Auch wenn die Moves teilweise sehr aggressiv aussehen, ist ein Battle eine friedliche Angelegenheit.

Popping

Beim Popping gibt es auch sehr energiegeladene Bewegungen. Hier kommt es vor allem auf das Hitting an. Dies bedeutet die Beherrschung der Aufeinanderfolge von Muskelanspannung und Muskelentspannung, um so eine Zuckung im Körper entstehen zu lassen.

Dies wird im Rhythmus der Musik in Kombination mit anderen Tanzmoves und Posen ausgeführt. Dabei werden harte und weiche Bewegungen gleichermaßen verwendet. Wichtige Bestandteile des Popping sind (neben dem Hitting)

  • Armwellen und
  • das Sliden über den Boden.

Locking

Locking ist ein sehr grooviger und funkiger Tanzstil des Streetdance. Locking wird also zu Funkmusik getanzt. Die Bewegungen sind in der Regel ziemlich groß und haben teilweise etwas Komisches an sich.

Wichtig bei diesem Tanzstil sind sehr schnelle Hand- und Armbewegungen, während der Unterkörper eher weichere Bewegungen macht. Neben den schnellen Bewegungen ist das Posen (auf den Beat abgestimmt) ein genauso wichtiger Bestandteil des Locking.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Group of young men standing in bboys pose © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Group of young men standing in bboys pose © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Vintage Chalkboard © Maceo - www.fotolia.de

Autor:

Sarah Cramer - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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