13. September 2011
Sportwissenschaft ist eine äußerst komplexe Wissenschaft, die sich aus mehreren Sektoren zusammensetzt und auf diesen aufbaut. Wer Sportwissenschaft studieren möchte, muss nicht nur körperlich fit sein, sondern auch etwas im Köpfchen haben. Als Sportwissenschaftler kann man in verschiedenen Bereichen arbeiten.
Wer an der Universität Sportwissenschaft studiert, hat nach dem Studium viele Möglichkeiten um ins Berufsleben einzusteigen. Die Ausbildung umfasst Biomechanik, Bewegungswissenschaft und Sportdidaktik genauso wie Sportethik, -geschichte, -medizin und -psychologie. Die Absolventen haben nach dem Studium also umfassende Kenntnisse über den Körper, über die körperlichen Vorgänge und wissen wie sich welches Training auf den Körper und auf die Psyche auswirkt. Im Rahmen der Ausbildung kann man sich auch auf andere Bereiche spezialisieren, indem man Wahlfächer in diesen Bereichen macht.
Gesundheitssport ist derzeit zum Beispiel gerade groß im Kommen. Die Gesundheit steht immer mehr im Mittelpunkt unserer Gesellschaft und viele Menschen möchten mehr für ihre Gesundheit tun. Ausgebildete Sportwissenschafter können diesen Menschen beratend zur Seite stehen und ihnen einen gesünderen Lebensstil mit mehr Sport zeigen. Sportwissenschafter können auch Profisportler psychologisch betreuen, da auch die Sportpsychologie einen großen Teil der Ausbildung ausmacht. In Gesprächen wird gemeinsam herausgefunden, was den Sportler belastet, was ihn motiviert und wie seine Leistungen gesteigert werden können.
Ein anderer Teilbereich in der Sportwissenschaft ist Sportinformatik und Sportjournalistik. Bei der Sportinformatik geht es vor allem um Datenaufnahme und -analyse, Modellbildung und Simulationen. Sportinformatiker tragen also dazu bei, Training und Wettkampfphase zu unterstützen und biomechanische Bewegungsanalysen zu machen. Außerdem werden sie in der Ausbildung eingesetzt und dokumentieren alle wichtigen Entwicklungen eines Sportlers, eines Trainingsgeräts oder einer Trainingsstrategie. Sportjournalisten kommen in Online-Redaktionen, im Fernsehen, Radio oder in Printmedien zum Einsatz und berichten über verschiedene sportliche Ereignisse. Außerdem unterstützen sie Profisportler bei der Öffentlichkeitsarbeit.
Es kommt immer darauf an, worauf sich ein Sportwissenschaft-Student während der Ausbildung spezialisiert. Wenn ihn die physischen und biochemischen Abläufe im Körper eher interessieren als Trainingswissenschaften, sollte er sich bereits während des Studiums eher auf diese Bereiche konzentrieren. Es gibt aber auch Menschen die eher praktisch veranlagt sind und gerne in der Entwicklung von neuen Trainingsgeräten oder ähnlichem mithelfen würden.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
25.01.12 | |
![]() | SPORTWISSENSCHAFT |
29.07.11 | |
![]() | SPORTWISSENSCHAFT |
28.07.11 | |
![]() | SPORTWISSENSCHAFT |
26.07.11 | |
![]() | SPORTWISSENSCHAFT |
01.05.11 | |
![]() | SPORTWISSENSCHAFT |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Sportwissenschaft Forum


Prof. Dr. Erich Beyer (Red.) Wörterbuch der Sportwissenschaft Dictonary of Sport Science Dictionnaire des Scienc...