Music Moves - Merkmale, Nutzen und gesundheitliche Auswirkungen

Junge blonde Frau im Sportoutfit beim Tanzen

Wissenswertes zum Fitnesskonzept Music Moves

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  • von Paradisi-Redaktion

Music Moves bezeichnet einen Fitnesstrend, der dem Workout dient. Es handelt sich um eine Mischung aus Tanz und Bewegung, wobei Letztere im Vordergrund steht. Durch Rhythmik sollen die Aufmerksamkeit und die Wahrnehmung für den eigenen Körper geschult werden; gleichzeitig geht es darum, Stress abzubauen. Lesen Sie über die Merkmale, den Nutzen sowie die gesundheitlichen Auswirkungen des Fitnesskonzepts Music Moves.

Music Moves - Merkmale und Ziele

Das Konzept des Music Moves zählt zu den Workouttrainings. Das Ziel des Workouttrainings besteht darin, den Alltagsstress abzubauen und obendrein den Muskelaufbau und die Beweglichkeit zu fördern.

Damit Workout Spaß macht, muss der Sportler motiviert sein. Diverse Anbieter bieten aus diesem Grunde Fitnesskurse an, die Elemente aus unterschiedlichen Sportarten und Tanz kombinieren

Um die einzelnen Elemente miteinander zu verbinden, werden Bewegungsabläufe aus dem Bereich Tanz genutzt. Diese gestalten das Training harmonischer; außerdem sorgen fließende Bewegungsabläufe dafür, dass gelenkschonender trainiert werden kann.

Einige Workouttrends, wie Music Moves, stellen den Spaßfaktor an die erste Stelle. Andere, beispielsweise Jerking, betrachten sich als Lebensstil. Beim Kantaera-Training werden Elemente aus asiatischen Sportarten miteinander vereint.

Dass die meisten modernen Fitnesskurse unter musikalischer Begleitung durchgeführt werden, ist inzwischen normal. Die Musik gibt nicht nur den Rhythmus vor, sie sorgt auch für Begeisterung.

Music Moves ist ein relativ neuer Fitnesstrend, der die Beweglichkeit schult und dabei hilft, Gewicht abzubauen. Auch der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz.

Junge Leute beim Tanztraining mit blonder Tanzlehrerin in einem Studio
Junge Leute beim Tanztraining mit blonder Tanzlehrerin in einem Studio

Im Gegensatz zu anderen Sportarten geht es nicht um die perfekte Ausführung der einzelnen Bewegungen. Das muss es auch nicht, weil kein hohes Verletzungsrisiko besteht.

Music Moves richtet sich an alle. An sportliche und unsportliche, an musikalische und unmusikalische Menschen. Wichtig ist, dass sie Freude am Tanzen haben. Und zumindest zu einem kleinen Teil lässt sich Music Moves sogar den Künsten zuordnen, weil es Freiheiten für die Kreativität lässt.

Damit möglichst abwechslungsreich trainiert werden kann, wählen die Trainer die unterschiedlichsten Musikstile aus. Discomusik aus den 70er und 80er Jahren kann ebenso zum Einsatz kommen wie brasilianische Klänge, die Hits der 90er oder Rap.

Wichtig ist, dass ein erkennbarer und eingängiger Rhythmus vorhanden ist. Ebenso eingängig sind die Tanzschritte, die den Teilnehmern vom Trainer vorgeführt werden. Er animiert, er beobachtet und er probiert Neues mit seiner Gruppe aus.

Seitenansicht junge Frau wirft beim Tanzen Kopf nach hinten
Seitenansicht junge Frau wirft beim Tanzen Kopf nach hinten

Gesundheitliche Auswirkungen

Im Alltag führen einseitige Haltungen und Bewegungsabläufe dazu, dass sich Muskeln verkürzen. Ebenso wie die Gelenke werden sie falsch belastet; zudem atmen die meisten Menschen zu flach.

Stress und Hektik verstärken diese Probleme. Nicht zuletzt schlägt sich die ungesunde Lebensweise auch auf die Psyche nieder.

Die Zahl der Burn-Outs nimmt in den letzten Jahren stetig zu. Den Krankenkassen entstehen dadurch erhebliche Kosten.

Auch die Lebensqualität des Einzelnen leidet erheblich. Deshalb ist es notwendig, dass jeder Mensch präventiv etwas gegen gesundheitliche Beschwerden unternimmt.

Grundsätzlich geht es den Menschen nicht anders als den Tieren. Sie brauchen Bewegung, um gesund zu bleiben. Nicht nur, dass sie durch das Arbeiten in überwiegend sitzender Position muskulär aus der Balance geraten.

Gruppe junger Frauen im Fitness Studio beim Tanz-Workout
Gruppe junger Frauen im Fitness Studio beim Tanz-Workout

Fehlende Bewegung lässt den Menschen auch geistig verkümmern. Ein regelmäßiges Workouttraining, wie Music Moves, kann dies verhindern.

Nun könnte man meinen, dass Music Moves eher zu den geselligen Freizeitbeschäftigungen als zu den sportlichen Betätigungen zählt. Immerhin werden an das Trainingsniveau keine großen Anforderungen gestellt.

Vorzüge

Doch das ist falsch. Music Moves will als eine Art Kunst den Teilnehmer zu mehr Körperbewusstsein führen.

Aufgrund der einfach zu erlernenden Schritte bleibt diesem die Zeit, sich auf seine Bewegungen und seine Atmung zu konzentrieren, um zum richtigen Rhythmus zu finden. Einen Rhythmus, der den Fluss der körperlichen und geistigen Energien steuert. In diesem Sinne trägt Music Moves zum Wachsen der Persönlichkeit bei.

Music Moves-Kurse werden für unterschiedliche Altersgruppen angeboten. Obwohl zur Zielgruppe bisher junge Erwachsene sowie Menschen der mittleren Altersgruppe gehören, eignet sich das Workout auch für Kinder und für Senioren.

Es schult die bei Kindern noch nicht so ausgeprägte Sensorik und hilft dabei, alten Menschen die Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. Außerdem fördert es die Kreativität sowie die gute Laune und macht die Kursteilnehmer des Music Moves zumindest ein kleines bisschen auch zu Künstlern.

Durch Music Moves lässt sich das Herz-Kreislauf-System trainieren. Besondere tänzerische Fähigkeiten müssen dabei nicht vorhanden sein; am wichtigsten ist das Interesse an der Bewegung zur Musik.

Wichtig: Spaß an der Bewegung

Für welches Workoutprogramm sich der Sportler entscheidet, ist relativ egal, solange keine gesundheitlichen Bedenken dagegen sprechen. Wer über 40 Jahre alt und untrainiert ist, sollte vor dem Neueinstieg ebenso einen Arzt befragen wie jemand, der unter Herz-Kreislauf- oder Gelenkerkrankungen leidet.

Wichtig ist, dass das Training Spaß macht und dass es sich zeitlich und örtlich realisieren lässt. Während einige Sportler am liebsten allein trainieren, bevorzugen andere das Training in der Gruppe. Für diese Sportler bieten sich Fitnesskurse an.

Frühere Fitnesskurse beinhalteten Übungen aus einer Sportart, wie beispielsweise der Aerobic-Kurs. Inzwischen bezieht das Workout diverse Elemente aus unterschiedlichen Sportarten in die Trainingsstunde ein, welche sich teilweise als Choreographie aneinander reihen lassen.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: the dancer © Alexander Yakovlev - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Beautiful female dancing © Hanik - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Dancing people © georgerudy - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: young women in sport dress jumping at an aerobic and zumba exerc © Val Thoermer - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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