Digitale Fitnesstrends - Beliebte Tools für ein effizientes Fitnesstraining

Datenaustausch (Gesundheits-App) zwischen einer blauen Smartwatch und einem schwarzen Smartphone

Wearables, Gesundheits-Apps und Co - Technische Hilfsmittel beim Sport

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  • von Paradisi-Redaktion

Um gesund zu bleiben, greifen die Menschen heute zunehmend auf technische Hilfsmittel zurück. Zu den beliebten digitalen Fitnesstrends gehören insbesondere so genannte Wearables und Gesundheits-Apps. Im Laufe der letzten Jahre hat sich im Bereich Digitalisierung und Technik einiges getan, sodass stetig neue Trends den Markt erobern. Werfen Sie einen Blick auf beliebte digitale Fitnesstrends.

Digitale Fitnesstrends - Merkmale und Nutzen

Gesundheit wird schon seit jeher groß geschrieben. In der modernen Zeit, die regelmäßig mit technischen Neuerungen aufwartet, gibt es mittlerweile eine Vielzahl an medizinischen elektronischen Hilfsmitteln.

Wer generell Spaß an digitalen Neuheiten hat, wird auch beim Sport nicht darauf verzichten wollen. Die große Vielzahl an technischen Raffinessen kann das Training deutlich abwechslungsreicher machen.

Grundsätzlich sind damit technische, vor allem elektronische kleine Helfer gemeint, die das Training unterstützen können. Mussten zuvor viele Prozesse per Hand ausgeführt werden - wenn überhaupt möglich - übernehmen mittlerweile verschiedene Computer diese Aufgabe.

Digitale Fitnesstrends sorgen für mehr Spaß und Motivation, sodass sich auch die größten Sportmuffel häufig vom Sofa aufraffen können, um die neuen Spielereien ausprobieren zu können. Je nach Art der technischen Hilfsmittel können folgende Vorteile für den Sportler genannt werden:

  • mehr Abwechslung beim Sport
  • mehr Spaß
  • Motivationssteigerung
  • die Möglichkeit, sich mit anderen Traininsgpartnern zu vernetzen und sich gegenseitig anzuspornen
  • die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung zu trainieren
  • die Überwachung wichtiger Körperfunktionen, wie z.B. Puls
  • die Möglichkeit, Trainingserfolge festzuhalten

Wer dabei auf dem neuesten Stand bleiben möchte, muss häufig etwas tiefer in die Tasche greifen - je nach Art und Modell. Doch auch schon kleine Tools und Co. können das Fitnesstraining deutlich interessanter machen.

Besonders motivierend an der Digitalisierung des Sports ist für viele die Möglichkeit, seine Erfolge über soziale Netzwerke teilen zu können. Auf diese Weise lassen sich auch gegenseitig Tipps und Ratschläge geben.

Dabei macht die Digitalisierung nicht nur für den Sportler selbst Sinn. Auch etwa Fitnesstrainer können diverse Tools nutzen, um die Fortschritte ihrer Schützlinge besser festhalten zu können. Schiedsrichter beispielsweise können fragwürdige Trittfolgen der Sportler per Monitor nochmals abrufen.

Nicht jeden Fitnessfan wird man jedoch mit den verschiedenen Tools anlocken können. So wird man beispielsweise oft durch starre Systeme und Regeln vom Kauf abgehalten.

Wer ein Training immer schon auf eine bestimmte Art und Weise absolviert hat, wird sich nur schwer umstimmen lassen, von nunan auf moderne Technik zu setzen. Auch der Datenschutz stellt hier und da ein Problem dar.

Im Folgenden werfen wir einen Blick auf beliebte technische Hilfsmittel, die den Sport effektiver machen können...

Joggerin mit Smartphone und Fitnessarmband

Wearables und Gesundheits-Apps

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich so genannte Wearables sowie Gesundheits-Apps. Unter Wearables werden kleine elektronische Geräte verstanden, die der Mensch bei verschiedenen Tätigkeiten an seinem Körper trägt.

Gewissermaßen handelt es sich um Mini-Computer in Form von Armbändern oder Gürteln. Diese leiten bestimmte Messdaten an ein Smartphone weiter. Die meisten dieser Geräte messen den Blutdruck oder die Herzfrequenz.

"App" ist die Abkürzung für Applikation. Gemeint sind damit Anwendungsprogramme, die zum Beispiel von einem Handy aus gesundheitsspezifische Kommandos erteilen. Durch das Zusammenspiel von Wearables und Gesundheits-Apps ist es möglich, die körperliche Fitness des Anwenders genau zu ermitteln und zu analysieren. Auf diese Weise sollen sie dem Menschen zu einem gesünderen Leben verhelfen Bei Apps gilt es zwischen medizinischen Apps und reinen Fitness-Apps zu unterscheiden.

Wearables

Vor allem für chronisch kranke Menschen sind Wearables von Nutzen. So können sie ihre Erkrankungen mit den kleinen elektronischen Geräten besser managen. Zum Beispiel helfen sie den Patienten

  • bei der Einnahme von Arzneimitteln,
  • beim Einhalten von Terminen,
  • beim Protokollieren von Werten und
  • beim rechtzeitigen Erkennen abweichender Werte (z.B. Blutdruck oder Blutzucker).
Frau schaut im Bett auf ihre Smartwatch
Unterschiedliche Arten von Wearables

Die meisten Wearables dienen Fitnesszwecken. Die Hersteller bieten sie in ganz unterschiedlichen Formen, Größen, Varianten und Farben an. So gibt es zum Beispiel

  • Smartwatches,
  • Smartbands und
  • Fitness-Tracker.
Fitbit Zip

Als Fitbit Zip wird ein Fitness-Tracker bezeichnet, der als Einstiegsmodell dient. Vom Fitbit Zip werden

  • zurückgelegte Schritte,
  • absolvierte Laufstrecken sowie
  • verbrauchte Kalorien

aufgezeichnet. Im Unterschied zu vielen anderen Wearables trägt der Anwender das Gerät an seinem Gürtel oder seiner Hose.

Die Synchronisation des Fitbit Zip erfolgt ohne Kabel mit USB-Dongle, wobei Bluetooth-Technik zur Anwendung kommt. Darüber hinaus lässt sich der Fitbit Zip mit zahlreichen Apple-, Windows-Phone- und Android-Devices koppeln.

Fitbit One

Eine erweiterte Fitbit-Variante stellt Fitbit One dar. Das Gerät kontrolliert auch,

  • wie viele Treppenstufen der Anwender zurücklegt,
  • wie lange er schläft und
  • wie die Qualität seines Schlafes ist.

Weiterhin verfügt der Fitbit One über einen lautlosen Wecker.

Fitbit Flex

Zum Fitbit-Angebot zählt weiterhin Fitbit Flex, ein Armband, das größtenteils über die gleichen Funktionen wie die eiförmigen Fitbit-Geräte verfügt. Des Weiteren lässt sich mit ihm ein spezielles Fitnessziel vorgeben. Erreicht der Anwender dieses Ziel, blinkt ein LED-Lämpchen auf.

Fitbit Charge

Vom Fitbit Charge-Wearable werden die Eigenschaften eines Fitness-Trackers mit den Eigenschaften einer Smartwatch verbunden.

Über ein OLED-Display erhält der Anwender eine Übersicht über die Uhrzeiten sowie tägliche Statistiken. Außerdem ist es möglich, das Gerät mit einem Smartphone zu kombinieren. Für das Gerät muss allerdings etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden als für die anderen Fitbit-Wearables.

Misfit Shine

Ein anderes nützliches Wearable ist der Misfit Shine Activity Tracker. Folgende Daten hält er fest:

  • Zurückgelegte Strecken
  • Anzahl der Schritte
  • Verbrannte Kalorien
  • Schlafdauer
  • Schlafqualität

Der Synchronisationsablauf erfolgt über Windows-, iOS- und Android-Devices.

Bis zu einer Tiefe von 50 Metern erweist sich der Misfit Shine sogar als wasserdicht. Außerdem ist eine Kombination mit anderen Armbändern möglich.

Swarovski Shine

Der Swarovski Shine stellt eine Wearable-Variante für modebewusste Damen dar, die Wert auf ein auffälliges Gerät legen. Angeboten wird das Wearable sowohl als Armband als auch als Halskette.

Garmin vívofit 2

Der Fitness-Tracker vívofit 2 stammt von der Schweizer Firma Garmin. Das Wearable kontrolliert

  • den Kalorienverbrauch,
  • den Schlaf und
  • die Schrittvorgänge

des Anwenders. Eine weitere nützliche Eigenschaft stellt die Stoppuhr-Funktion dar. Außerdem ist die Nachrüstung eines Herzfrequenzmessers möglich. Kombinieren lässt sich der Garmin vívofit 2 jedoch nur mit Android- und iOS-Geräten.

Garmin vívosmart

Eine Variante stellt der vívosmart dar. Dieses Armband ist mit einem OLED-Display ausgerüstet und erfüllt im Prinzip dieselben Aufgaben wie der vívofit 2. Allerdings kann vívosmart auch Nachrichten von einem Smartphone wie SMS, E-Mail oder Anrufe wiedergeben.

Digitsole 2

Als kluge Schuheinlagensohle entpuppt sich das französische Wearable Digitsole 2. Dessen Sohle ist vernetzt und verfügt über sämtliche Funktionen eines Fitness-Trackers.

Über einen Befehl via Smartphone ist außerdem das Wärmen der Füße möglich. Verbinden lässt sich Digitsole 2 mit Endgeräten von Apple und iOS.

FitLinxx AmpStrip

Ebenfalls beliebt ist der FitLinxx AmpStrip. Dieses Wearable lässt sich mithilfe von Klebemasse unter der Brust befestigen.

Das Gerät verfügt über die Eigenschaft, die Herzfrequenz zu messen. Ferner werden

  • Haltung,
  • Körpertemperatur,
  • zurückgelegte Schritte,
  • Schlaf,
  • Stress und
  • Atmung

erfasst. Im Unterschied zu Armbändern und Clips soll das Gerät genauer arbeiten.

Razer Nabu

Von der amerikanischen Firma Razer wird das Smartband Razer Nabu angeboten, das

  • den Kalorienverbrauch,
  • zurückgelegte Strecken,
  • Schlafzeiten,
  • und persönliche Ziele

erfasst. Darüber hinaus gibt das Armband Informationen über Nachrichten und Anrufe wieder.

Zu den besonderen Eigenschaften des Gerätes gehört das Integrieren von sozialen Netzwerken und telefonischen Kontakten. Verbinden lässt sich das Wearable mit Devices von iOS und Android.

Frau beim Stretching mit Smartphone am Arm

Die Vorteile von Gesundheits-Apps

Gesundheits-Apps werden von Ärzten als sinnvoll eingestuft, wenn sie den Patienten dazu animieren, aktiv an einer medizinischen Therapie mitzuwirken. Dazu müssen App oder Wearable aber auch zu den Ansprüchen des Einzelnen passen.

Ein Pluspunkt ist ihre Fähigkeit, sich problemlos in das Alltagsleben integrieren zu lassen. Dabei zeichnen sie ohne größere Umstände alltägliche Daten des Menschen auf. Der Patient hat dadurch den Vorteil, nicht extra eine Arztpraxis aufsuchen zu müssen.

So werden zum Beispiel inzwischen spezielle Kontaktlinsen für Diabetiker angeboten. Mithilfe der Linse ermittelt das Wearable über die Tränenflüssigkeit in den Augen die Blutzuckerwerte. Ein unangenehmer Stich in den Finger muss somit nicht mehr erfolgen.

Nicht selten lassen sich die gesammelten Gesundheitsdaten auch in einer Arztpraxis nutzen. So kann der Arzt durch deren Verwendung gesundheitlichen Problemen genauer auf den Grund gehen, was ihm das Stellen der Diagnose erleichtert. Darüber hinaus erweisen sich die Patienten als aufgeklärter.

Wearables und Gesundheits-Apps haben Hochkonjunktur

Bei den Herstellern lassen Wearables und Gesundheits-Apps die Kassen klingeln. So gelangen in immer schnelleren Abständen neue Anwendungen, Fitnessbänder, Sensoren und ähnliche Apparate auf den Markt.

Auf diese Weise werden die Konturen zwischen dem wirklichen und dem digitalen Menschen immer unschärfer. Ziel ist es, Daten, die die Person und Umwelt betreffen, zu erfassen und auszuwerten. Mit diesem Vorgehen sollen die Bewegung, die Ernährung sowie die Gewohnheiten des Menschen optimal miteinander harmoniert werden.

Problem der Datenweitergabe

Allerdings lassen sich die Daten außerhalb des medizinischen Bereiches aus verschiedenen Quellen miteinander verknüpfen, wodurch ein präzises Persönlichkeitsbild des Anwenders entsteht. Zudem haben die meisten Anbieterfirmen ihren Sitz in den USA.

Dort sind zur Weitergabe von Daten jedoch andere Regeln üblich als in der EU. Der einzelne Benutzer verfügt nicht über die Möglichkeiten, diese Vorgänge zu kontrollieren.

Die persönlichen Daten sind vor allem interessant für Produzenten von medizinischen Produkten, Nahrungsergänzungsmitteln und Fitnesserzeugnissen. So erhalten sie dadurch einen unmittelbaren Zugriff auf potentielle Kunden.

Viele Sportgeräte sind mittlerweile ohne eine Netzverbindung gar nicht mehr anwendbar. Möchte der Einzelne nicht, dass seine Daten zum Hersteller gelangen, bleibt ihm nichts anderes übrig, als auf Wearables und Apps zu verzichten.

Beim Arzt herrscht dagegen Schweigepflicht über die medizinischen Daten. Er darf sie daher nicht weitergeben.

Große Auswahl an Apps auf dem Markt

In Deutschland werden mehr als 400.000 Fitness- und Gesundheits-Apps angeboten. Dazu gehören beispielsweise spezielle Apps für

Durch diese Masse an Angeboten verliert der Konsument jedoch leicht den Überblick.

Studien zu Gesundheits-Apps

Studien der Techniker Krankenkasse (TK) ergaben zudem, dass es einer Vielzahl der Apps an Nachhaltigkeit und Qualität mangelt. Auch an den Datenschutz muss gedacht werden.

So empfiehlt die TK den Nutzern einen kritischeren Umgang mit der Gesundheits-Software. Daher sollte auf eine App verzichtet werden, wenn sie über keine Datenschutzerklärung verfügt oder ihre Finanzierung unklar ist.

Der positive Sinn der Wearables und Apps wird jedoch von der Studie nicht infrage gestellt. So stärken sie das selbstverantwortliche Gesundheitsverhalten des Menschen.

Entscheidend ist letztlich der richtige Umgang mit der Technik. Ebenso spielt der Schutz der sozialen Daten eine wichtige Rolle.

Anwendungshinweise

Wer nicht auf Wearables und Gesundheits-Apps verzichten möchte, ist gut beraten, vor der Benutzung einige Kriterien zu beachten.

  • So sollte man darüber Bescheid wissen, ob und nach welcher Methode die App getestet wurde.
  • Wichtig sind auch Kenntnisse darüber, ob Ärzte an der Entwicklung der Apps beteiligt waren und
  • welche Sensoren sich in einem Wearable befinden.
  • Außerdem sollte es sich um ein Prinzip handeln, welches sich technisch logisch nachvollziehen lässt.
  • Des Weiteren muss die Präzision der Messung für die Anwendungen ausreichen.
  • Ebenfalls wichtig ist die Gewährleistung des Datenschutzes.
Apps als Medizinprodukte

Bei einigen Apps handelt es sich um medizinische Produkte. Diese Geräte dienen also therapeutischen Zwecken und müssen sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Bevor ein Hersteller seine App als Medizinprodukt angeben darf, muss er ein staatliches Verfahren absolvieren. Dieses kostet ihn allerdings Geld.

Um die Zulassungskriterien zu umgehen, wird die App nicht selten mit "Nur für den Ausbildungsgebrauch" gekennzeichnet. Weiterhin gibt es natürlich auch vollkommen ungeprüfte Apps von nicht-professionellen Herstellern.

Angabe wichtiger Kriterien erforderlich

Nach Ansicht von Medizinern sollten Wearables und Apps bestimmte Kriterien bei der Beschreibung des Produktes angeben. Dazu gehören

  • die Anwendungsgebiete,
  • die Limitationen der App,
  • der Nutzen für den Anwender,
  • mögliche Störungen sowie
  • unerwünschte Wirkungen und Risiken.

Wichtig ist natürlich auch das genaue Lesen der App-Datenschutzbestimmungen, bevor man ihnen zustimmt, selbst wenn es einem lästig ist.

41 Tools, die Ihr iPhone zum perfekten Trainingspartner machen

Mit dem iPhone hat Apple nicht nur die Welt der Mobilkommunikation revolutioniert, sondern dank zahlreicher Gadgets auch uns Fitness-Begeisterten einen mächtigen kleinen Assistenten in die (Jogging-)Hosentasche gesteckt. Wir stellen Ihnen 41 kleine und größere Programme für das iPhone vor, damit Sie damit ganz schnell iFit werden können.

Fitness-Daten speichern leicht gemacht

41 Tools für Fitness und Gesundheit

Bleiben Sie bei der Stange oder auf der Laufstrecke, indem Sie jeden Tag ihre Fitness relevanten Werte wie Körpergewicht, Kalorien und Trainingsleistung abspeichern und später auswerten. Was nach viel organisatorischen Aufwand klingt, wird durch das iPhone zum Kinderspiel. Die meisten Applikationen sind bisher leider nur in englischer Sprache vorhanden.

  1. iPhit Fitness Tracking: Dieses Tool zeichnet die Daten Ihres "Nike + iPod" - Sensors auf und listet in einer übersichtlichen Form ihre zurückgelegten Kilometer auf.
  2. MyNet Diary: Über Ihrem iPhone können Sie jederzeit auf den Web-Service MyNet Diary zugreifen und selbst in der U-Bahn eingeben, was Sie auf den Weg ins Büro zum Frühstück hatten und wie lange Sie in der Mittagspause im Park gejoggt sind.
  3. Gyminee: Melden Sie sich bei dieser Fitness-Website an und nutzen Sie die iPhone-optimierte Version, um ihre Trainingseinheiten und Mahlzeiten täglich festzuhalten.
  4. iPhodometer: Dieses Konkurrenzprodukt zum Nike-Sensor gibt Ihnen ebenfalls die Möglichkeit, die Länge ihrer Laufstrecken zu messen und abzuspeichern. Ein weiteres Gimmick ist die automatische Berechnung der verbrannten Kalorien.
  5. WeightDate: Ein kleines aber feines Programm, dass Ihnen auf einfache Weise die Möglichkeit gibt, jeden Tag die Höhe Ihres Körpergewichts einzutragen. Dazu wird das Durchschnittsgewicht ermittelt, damit Sie sehen können, ob Sie sich langfristig Ihrem Ziel nähern.
  6. Limeade: Limeade ist ein Online-Dienst, der Ihren aktuellen Fitnessstand bemisst und Ihnen dabei hilft, persönliche Fitnessziele aufzustellen und diese auch zu erreichen. Natürlich gibt es diesen Online-Dienst auch in optimierter iPhone-Variante.
  7. SparkPeople: Dieses Tool erzeugt Diätpläne, die auf eine sportgerechte Ernährung abzielen.
  8. FitReach: Hierbei handelt es sich um eine kleine Datenbank, die Ihren Trainingsplan, Ihr Körpergewicht und Ihre Essgewohnheiten festhält.

Fitnessrechner

Neben den zahlreichen Programmen, die im Wesentlichen dazu dienen, Ihre Daten zu verwalten, wartet die iPhone-Welt auch mit vielen Rechnern auf, die Ihnen dabei helfen, Ihre Trainingswerte richtig zu deuten.

  1. iPhone Calculator: Neben anderen Rechnern kommt dieses Programm mit einem speziellen Kalorienrechner daher, der Ihnen dabei hilft, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie viel Energie Sie bei welcher Übung verbrauchen.
  2. Calories Burned Calculator: Geben Sie bei diesem nützlichen Programm die Übungen ein, die Sie heute im Fitness-Studio trainieren wollen und es sagt Ihnen schon im Vorfeld wie viel Kalorien Sie verbrennen werden. Das ist besonders dann sehr hilfreich, wenn Sie im Laufe des Tages etwas zu sehr über die Stränge geschlagen haben und das beim Training wieder ausgleichen wollen.
  3. BMI Calculator: Der Name ist Programm. Geben Sie ihr Körpergewicht und ihre Körpergröße ein, um ihren aktuellen BMI zu erhalten.
  4. BMR Calculator: Wieder sagt bereits der Name was Sache ist. Nur was ist BMR? - BMR steht für Basic Metabolic Rate und bedeutet, dass dieses Tool ihren Grundumsatz berechnet. Also jene Stoffwechselrate, die Sie haben, wenn Sie gerade nichts tun. Ein wichtiger Parameter, wenn es darum geht, die Kalorienobergrenze für eine Diät anzusetzen.
  5. Blood Alcohol Concentration Calculator: Sie sitzen in netter Runde mit Freunden und wissen nicht genau, ob Sie das Glas Wein noch trinken können ohne dabei auf dem Heimweg Schlangenlinien zu fahren? Dieses Programm hilft Ihnen dabei eine ungefähre Einschätzung zu treffen. Das man natürlich gänzlich ohne Alkohol am sichersten auf der Straße agieren kann, ist freilich selbstredend.
  6. Daily Calorie Calculator: Dieser Rechner gibt Ihnen auf der Basis ihres Alters, Körpergewichts und anderen Parametern einen Richtwert vor, wie viele Kalorien Sie in etwa jeden Tag zu sich nehmen sollten.
Ernähren Sie sich gesund?
Ernähren Sie sich gesund?

Neben Kalorienrechnern und Programmen, die Ihnen dabei helfen, Ihre Trainingsleistungen und Diätpläne zu speichern, gibt es noch zahlreiche weitere Applikationen, die das Herz von Fitness-Enthusiasten höher schlagen lassen.

Diät und Ernährung

Essen Sie wirklich das richtige? - Die folgenden Tools sagen es Ihnen schonungslos.

  1. Food Information Database: Diese Datenbank, die einen direkten Zugang für ein iPhone ermöglicht, verfügt über die Nährwertanalysen über Tausende Lebensmittel und sogar über speziellen Restaurantgerichten, so dass Sie die Bestandteile ihres Menüs nicht mühsam selbst zusammen addieren müssen, wenn Sie außer Haus essen.
  2. Food Network: Dieser Online-Dienst bietet für das iPhone eine spezielle Unterrubrik und stellt den Besucher viele gesunde und diättaugliche Rezepte vor. Dazu gibt es Videos, in denen die meisten notwendigen Handgriffe für ein leckeres Essen visuell aufbereitet wurden.
  3. iPhone Nutrition: Eine schlichte Datenbank, die aber äußerst effizient ist. Geben Sie einfach das ein, was Sie auf dem Teller haben und Ihr iPhone liefert prompt die vor Ihnen liegende Kalorienmenge.
  4. Mindful: Eine komplexe Software, die trotzdem in den kleinen Abmaßen Ihres iPhones Platz zur vollen Entfaltung findet. Geben Sie in Mindful jeden Tag ihre Mahlzeiten ein und das Programm liefert nicht nur die Kalorienmenge, sondern verrät Ihnen auch, ob Sie damit im Rahmen ihrer Diät speisen und ihre persönlichen Ernährungspräferenzen treffen. Dazu können Sie noch ihr Aktivitätsniveau und andere Werte eingeben, die Mindful bei seinen Analysen berücksichtigt.
  5. iPoint Calculator: Sie sind eine Anhängerin der "Weight Watchers" – Philosophie? Dann kann das iPhone auch Sie glücklich machen. Mit dem iPoint Calculator berechnen Sie keine Kalorien, sondern die "Weight Watcher" - Punkte eines Gerichts. Einach und komfortabel.
  6. SugarTracker: Dieses Tool hilft Diabetikern dabei, nicht zu viel Zucker zu konsumieren.
  7. One Trip Shopping List: Hierbei handelt es sich um eine Einkaufsliste, die eigentlich alle möglichen Einkäufe genutzt werden kann. Sie können aber auch eine Liste ihrer bevorzugten Nahrungsmittel machen und haben so stets eine ständige Erinnerungshilfe, wenn es im Supermarkt mal wieder hektisch wird und Sie in kurzer Zeit ihren Einkaufskorb fitnessgerecht bestücken müssen.
  8. 101 Cookbooks: Dies ist ebenfalls eine Website, die viele Rezepte beinhaltet. Darunter sind etliche gesunde Mahlzeiten, aber auch teuflisch verführerische Speisen, die Sie nur auf ihr iPhone laden sollten, wenn Schummeltage angesagt sind oder Liebeskummer das Lebenszepter in die Hand genommen hat.
  9. iPhone Diet: Diese Applikation überwacht Ihre täglichen Trainings- und Ernährungsdaten. Wenn diese zu sehr aus den Ruder laufen, gibt es hilfreiche Hinweise, um wieder auf den Pfad der tugendhaften Fitness zu gelangen.

Training

Kostenlose Trainingsvideos und vieles mehr, was Ihr Training zu einem Erfolg verhelfen wird, macht das iPhone möglich.

  1. Pump10: Wenn Sie sich bei Pump10 anmelden, bekommen Sie durch das iPhone Zugang zu unzähligen Trainingsvideos, damit Sie sich schon im langweiligen Abschluss-Meeting Ideen für das erfrischende Feierabend-Workout holen können.
  2. Progio Mobile: Die Firma Progio bietet seit kurzer Zeit ihre etablierte Trainingssoftware auch für das iPhone an. Eine perfekte Lösung für alle, die Ihr Trainingstagebuch immer bei sich haben wollen.
  3. FitSync: FitSync ist eine in Amerika sehr beliebte Trainingsapplikation, mit der Sie ihre Trainingsfortschritte verwalten und auswerten können. Eine witzige und zugleich motivierende Funktion ist es, dass Sie ihre Fortschritte mit denen anderer Nutzer vergleichen können. Natürlich gibt es von FitSync auch eine iPhone – Variante.
  4. CityRUNNER: Für alle Asphalt-Antilopen kommt dieses Tool gerade recht. Anhand von Grafiken und Auswertungsalgorhythmen können Sie ihr Lauftraining effektiver gestalten.
  5. SpeedoMeter: Der SpeedoMeter ist nicht sehr gesprächig. Das einzige, was er ausspuckt ist, wie schnell Sie gerade unterwegs sind. Eine nette Sache, falls Sie Tempo-Läufe absolvieren oder schon immer einmal wissen wollten, mit wie viel km/h sich man auf einer Rolltreppe bewegt.
  6. MoboVivo: Eine weitere Website, die tonnenweise Übungsvideos anbietet und das Ganze auch für iPhones aufbereitet hat.
  7. Health and Fitness Mobile: Die amerikansiche Zeitschrift "Health and Fitness" hält für iPhone-Besitzer eine spezielle Ausgabe parat. Mit Videos und zahlreichen Tipps und Tricks rund um die Themen Fitness, Gesundheit und Wellness.

Die Programme und Websites, die das iPhone zu einem multi-funktionalem Trainingsbegleiter machen, haben wir nun zu Genüge aufgezählt. Wenden wir uns nun jenen Applikationen zu, die Ihren kleinen treuen Begleiter zum Wellness-Experten, Arzthelfer und Schlaumeier werden lassen.

Programme für Entspannung und Erholung
Programme für Entspannung und Erholung

Erholung und Inspiration

Ob Sie nun auf der Suche nach leichter Entspannung sind oder tiefsinnig meditieren wollen, das iPhone hat auch dafür die geeigneten Programme im Repertoire.

  1. Bob's Sheep Counter: Bob hat Humor. Und er weiß, wie man kleine Programme für das iPhone schreiben kann. Beides zusammen hat seinen "Schäfchen-Zähler" hervorgebracht. Zählen Sie die animierten Schafe, um, nun ja, schläfrig zu werden oder einfach um den Kopf von lästigen Gedanken zu befreien.
  2. Yogi Says: Dieses Tool vom "Amrit Yoga Institut" versorgt Sie zu jeder Zeit mit einem inspirierenden Zitat, das seine Wurzeln meist im Buddhismus hat. Zur Zeit ist es leider nur auf Englisch erhältlich.
  3. Zen Timer: Schenken Sie sich selbst jeden Tag ein paar Minuten zum Meditieren und zum Finden innerer Ruhe mit dieser Applikation, die Ihnen als Zeitmesser dient.
  4. Meditation Timer: Dieses Meditations-Tool kann nicht nur auf dem iPhone genutzt werden, sondern auch auf dem iPod und sogar auf CD gebrannt werden. Sanfte Klänge helfen Ihnen dabei in Ihre innere Mitte abzutauchen.

Medikation und Diagnose

Überwachen Sie ihre Gesundheit oder lassen Sie sich eine Diagnose vorschlagen, wenn es mal hier und da auffällig zwickt und zwackt.

  1. iRx: Das pharmazeutische Nachschlagewerk liefert für jeden iPhone-Besitzer zahlreiche Informationen zu allen Medikamenten, die der amerikanischen Pharmabehörde bekannt sind.
  2. Lab Tests: Ihr Arzt hat Ihnen die Testergebnisse nur unzureichend erläutert oder Sie haben in der Aufregung, die Bedeutung der Werte vergessen? - Lab Tests sagt Ihnen, ob sich die Ergebnisse von medizinischen Analysen im Rahmen bewegen oder außerhalb des Grenzbereichs befinden. Das Tool deckt Bereiche wie Tumormarker, Urinanalysen und Blutwerte ab.
  3. Symptom Navigation: Irgendwo drückt es immer, aber ob es etwas ernsthaftes sein könnte, erfahren Sie mit diesem Tool. Anhand der Symptome werden mögliche Krankheiten ausgeschlossen oder eben in Erwägung gezogen.
  4. iPharmacy: Hiermit können Sie Tausende von Medikamentrezepten durchstöbern, sich über deren Wirkungsweisen, Nebenwirkungen und Anwendungsgebiete informieren.
  5. iEyeExam: Wenn die Preisschilder im Schaufenster immer kleiner werden und Sie selbst ohne Wein die ganze Welt seltsam verschwommen sehen, könnte iEyeExam Ihnen den Gang zum Augenarzt anraten.
  6. Eponyms: Epynoms sind Begriffe, die auf einen Personennamen zurückgehen. Und die Welt der Medizin ist voll davon. Diese Applikation sagt Ihnen, welche Symptome sich hinter diesen Namen verstecken.
  7. iPregnant: Ein nützliches Tool, dass Schwangeren darüber Auskunft gibt, in welchem Monat sie sind und einen humorvollen Countdown anzeigt, wann der künftige Erdneuling das Licht der Welt erblickt. Dazu gibt es dann auch gleich das passende Horoskop.

Radfahren und Co. durch digitale Landschaften

Wer indoor trainiert, hat natürlich den großen Vorteil, dass ihm Wind und Wetter nichts ausmachen können. Doch nicht immer sind die eigenen vier Wände oder die des Fitness-Studios besonders motivierend, sein Training auf dem Rad oder Laufband auch wirklich durchzuhalten.

Besonders für die Sportstudios geeignet sind daher große Leinwände, die mithilfe einer speziellen Software das Training in virtuellen Landschaften möglich machen. So kann man durch die unterschiedlichsten Regionen über verschiedenste Wege radeln, an Laufwettbewerben teilnehmen und Vieles mehr.

Auch für zuhause gibt es mittlerweile Möglichkeiten, sich Berge, Dschungel und Co. ins Wohnzimmer oder in den Fitnessraum zu holen. Besonders die Virtual-Reality-Brillen stehen dabei hoch im Kurs. So wird aus dem tristen Training schnell ein großes Abenteuer.

Besonders mit mehreren lässt sich so ein effektives Workout absolvieren. Viele Trainingsgeräte, etwa Laufbänder, haben auch einen entsprechenden Bildschirm integriert, sodass man ortsunabhängig gleich loslegen kann.

E-Learning: Sport mit professionellen Trainern

Ein Workout unter professioneller Anleitung streben viele Sportler an. Nicht immer hat man jedoch den Vorteil, auf so einen Profi zu stoßen - auch in vielen Fitnessstudios üben die Angestellten den Job als Trainer nur nebenberuflich aus und haben dabei oftmals keine besonders umfangreiche Ausbildung genossen.

Mithilfe von E-Learning ist es möglich, Profis über Online-Lernplattformen kennen zu lernen. Besonder sim Mannschaftssport, wenn die Athleten nicht viel Zeit für ein Individualtraining haben, können die digitalen Medien dabei helfen, zusätzlich etwas für die Fitness zu tun; so werden von Trainern beispielsweise kleinere Übungen vorbereitet und gezeigt.

Die Sportler können diese dann ganz nach individuellem Zeitplan durchführen und auch immer wieder wiederholen. Besonders praktisch ist der Einsatz von Videoanalysen, um das Training bzw. die Technik zu verbessern.

Smarte Sportkleidung

Digitale Trends findet man auch in der Sportkleidung wieder. Statt ein Fitnessarmband zu tragen, kann man beispielsweise auf Shirts zurückgreifen, an denen kleine Elektronikteile aufgedruckt sind, die die Körperfunktionen überwachen und eine mögliche Überbelastung über den Schweiß feststellen können.

Textile Sensoren wiederum fördern das Wohlbefinden des Sportlers, was sich auch auf dessen Leistung auswirkt. So lassen sich Sauerstoffversorgung und Blutzirkulation steigern.

Schwimmer können auf kleine Sensoren, die an der Badekappe befestigt werden, zurückgreifen. Diese analysieren die Bewegungen von Armen und Beinen. Befinden sich Hände oder Kopf in einer falschen Position, erfolgt ein Signal, das über die Knochen an das Innenohr übertragen wird.

Laufroboter

Einen besonderen Trend stellt ein Laufroboter dar. Dabei handelt es sich um eine Art Fahrgestell, das von Elektromotoren angetrieben wird. Er fährt vor den Läufern her und gibt dabei das Tempo an.

So wird die Geschwindigkeit abhängig von der Herzfrequenz des Sportlers angepasst. Dafür ist man mit dem Roboter über eine App verbunden. Über Knopfdruck lässt sich die Fahrtrichtung des Geräts verändern.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Data synchronization of health book between smartwatch and smart © alexey_boldin - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: happy woman with heart rate watch and smartphone © Syda Productions - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Woman Lying in Bed Whilst Checking Fitness App on Smart Watch © Monkey Business - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: smiling woman stretching leg on mat over gym © Syda Productions - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Modern Phone © Photoroller - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: mixed fruits © Wolfgang Kraus - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: yoga © Mitarart - www.fotolia.de

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