Autofahren im Sommer mit Flip-Flops oder barfuß? Was an heißen Tagen erlaubt ist

Flip-Flops hängen mit Wäscheklammern an Wäscheleine unter blauem Himmel

Wenn die Temperaturen steigen, fragen sich viele Autofahrer, ob sie sich auch barfuß oder in Zehentrennern hinter das Steuer setzen dürfen

Immer wieder kommt es zu Diskussionen, ob das Barfußfahren oder das Autofahren in Flip-Flops erlaubt ist. Fakt ist, dass der Autofahrer in festem Schuhwerk sicherer fährt. Ob der Verzicht hierauf eine Ordnungswidrigkeit darstellt oder den Verlust des Versicherungsschutzes bei einem Unfall bedeutet, ist vielen Autofahrern unklar.

Für jeden Autofahrer in Deutschland gelten die Regeln der Straßenverkehrsordnung in ihrer gültigen Fassung. Insbesondere regelt § 23 Absatz I Satz 2 StVO die Verantwortlichkeit des Fahrzeugführers für die Besetzung des Fahrzeugs, respektive die Verantwortlichkeit für seine Insassen.

Verstoß gegen die Unfallverhütungsvorschriften

Vorschriften, nach denen das Tragen von Flip-Flops beim Autofahren verboten sind, gibt es nicht. Ebenso weist keine Vorschrift auf ein Vergehen hin, wenn der Autofahrer barfuß unterwegs ist. Bereits 2006 hat das OLG Bamberg entschieden, dass das Barfußfahren bei privaten Fahrten keine Ordnungswidrigkeit darstellt.

Somit können Versicherungen im Falle eines Unfalls ihre Leistungspflicht nicht verweigern, selbst bei Dienstfahrten müssen sie in den meisten Fällen für den Schaden aufkommen, da es an einer eindeutigen Gesetzeslage fehlt. Dennoch muss der Fahrer, der dienstlich unterwegs ist, mit einer Strafe rechnen, weil er gegen die Unfallverhütungsvorschriften verstößt.

Regeln für Berufskraftfahrer

Diese gelten insbesondere für Berufskraftfahrer. Für Berufskraftfahrer und auf Dienstfahrten greift die Unfallverhütungsvorschrift, insbesondere sind das § 44 Absatz 2 und § 209 Absatz 1 Satz 1 sowie § 15 Absatz I des Sozialgesetzbuches. Hier wird ein "den Fuß umschließendes Schuhwerk" vorgeschrieben.

Flipflops am Steuer: Verbot für private Autofahrer

Grau-beige Damen-Flip-Flops auf hellem Holzboden
Colorful of Sandals shoes. © amnachphoto - www.fotolia.de

Bei sommerlicher Hitze tragen viele Menschen bequeme offene Flipflops, in denen ihre Füße viel Frischluft bekommen. So mancher setzt sich jedoch mit schlechtem Gewissen in Flipflops hinter das Steuer seines Autos - gibt es da nicht ein Gesetz, dass das Fahren mit Flipflops verbietet? Tatsächlich handelt es sich dabei um eines der großen Autofahrer-Irrtümer der Gegenwart: Das gesetzliche Verbot gilt nur für Berufsfahrer: Dieser Gruppe ist "fest umschließendes Schuhwerk" vorgeschrieben. Privatfahrer dürfen dagegen in Flipflops - oder gar barfuß - Auto fahren.

Sollte es jedoch zum einem Unfall kommen, kann es durchaus sein, dass der Flipflops-tragende Autofahrer ein Bußgeld bekommt oder haftbar gemacht wird. So schreibt die Straßenverkehrsordnung vor, dass der Autofahrer "für die Sicherheit seines Fahrzeuges verantwortlich ist" - und dazu gehört auch sinnvolles Schuhwerk. Beim Fahren in Flipflops kann der Fuß leicht vom Pedal abrutschen und dadurch nicht rechtzeitig oder kräftig genug gebremst werden. Sollte es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, urteilt der Richter hier im Zweifelfalle gegen den Flipflop-Träger.

Sinnvoll ist es daher, in den Sommermonaten ein Paar feste Schuhe als Ersatz im Auto zu haben oder gleich in festen Schuhen das Haus zu verlassen und die Flipflops erst nach dem Erreichen des Zielortes anzuziehen.

Gefährliches Schuhwerk: Besser keine Flipflops am Steuer

Eine aktuelle Studie zeigt, wie sehr sich die Fahrfähigkeit beim Bremsen verschlechtert

Junger Autofahrer hinter dem Lenkrad, hält sich unter Schock die Hand vor den Mund
Autounfall - Fahrer unter Schock © Markus Bormann - www.fotolia.de

Autofahrer müssen am Steuer auf das passende Schuhwerk achten, damit sie nicht zur Gefahr für sich und andere Verkehrsteilnehmer werden. Dennoch sieht man in den Sommermonaten immer wieder Frauen und Männer mit Flipflops ins Auto steigen. Sie wechseln das Schuhwerk beim Fahren nicht und das kann lebensgefährlich werden. Eine aktuelle Studie zeigt, wie sehr sich die Fahrfähigkeit beim Bremsen verschlechtert.

Die Gefahren durch die Zehentrenner

Deutsche Forscher baten 34 Erwachsene in einen Fahrsimulator. Insgesamt wurden 5.400 Situationen, in denen gebremst werden musste, nachgestellt. Jeder Teilnehmer trug bei der Hälfte seiner Versuche geschlossene Schuhe und bei den übrigen Versuchen Flipflops.

Der Fahrsimulator erfasste, wie lange die Reaktionszeit sowie die Vorbremszeiten betrug und wie schnell die Füße vom Gas- aufs Bremspedal wechselten ("Umsetzzeit" genannt). Das Ergebnis der Studie war eindeutig: Alle Teilnehmer schnitten mit Flipflops schlechter als mit geschlossenem Schuhwerk ab.

  • Rund 50 Prozent der Fahrer blieben mit den offenen Schuhen entweder hängen, verfehlten, oder rutschten von einem Pedal ab.
  • Bei geschlossenem Schuhwerk passierte das kein einziges Mal.

Die rechtliche Lage in Deutschland

Vor allem bei überraschenden Bremsmanövern (etwa wenn ein Kind plötzlich auf die Straße rennt) war der Bremsweg deutlich verlängert.

  • Bei 100 km/h Fahrtgeschwindigkeit wurde er mit Flipflops um 2,5 Meter länger.

Das kann im Ernstfall tödlich enden. Befragte man die Teilnehmer zu ihrem persönlichen Befinden, gaben 80 Prozent auch an, dass sie sich mit den Flipflops unsicherer am Steuer fühlen.

In Deutschland ist es bislang nicht verboten, sich mit Flipflops hinters Steuer zu setzen. Auch High Heels sind erlaubt. Allerdings kann es bei einem Unfall durchaus vorkommen, dass Schuhwerk dieser Art dokumentiert wird und die Haftpflichtversicherung darauf zurückkommt.

Schuhwerk und Sorgfaltspflicht

Aussagen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft zufolge wäre ein Vergleich zwischen dem Fahren in Flip-Flops und dem Fahren in Gummistiefeln oder High-Heels angebracht, wenn es darum geht, Fahrlässigkeiten zu bewerten. Die Entscheidung darüber, welches Schuhwerk für das Autofahren gewählt wird, liege allein beim Fahrer, wobei sein normaler Menschenverstand gefragt sei.

Grundsätzlich dürfte der Autofahrer an der Einhaltung seiner Sorgfaltspflicht interessiert sein. In Sandalen oder Flip-Flops rutscht ein Fuß schneller als in einem geschlossenen Schuh. Außerdem können sich Riemchen in den Pedalen verfangen.

Und auch, wenn es kein Verbot zum Autofahren in Flip-Flops oder zum Barfußfahren gibt, kann ein Fahrzeugführer strafrechtlich oder mit einem Bußgeld belangt werden. Nämlich dann, wenn ihm nachzuweisen ist, dass er durch eine Fehlbedienung oder durch ein Abrutschen vom Pedal einen anderen Verkehrsteilnehmer geschädigt, belästigt oder gefährdet hat.

Worauf Autofahrer bei Hitze und hochsommerlichen Temperaturen unbedingt achten sollten

Durch die steigenden Temperaturen kommt es zu verschiedenen Gefahren für Auto- und Beifahrer

Baby sitzt im Autokindersitz
baby in car seat © muro - www.fotolia.de

Wer bei hochsommerlichen Temperaturen mit dem Auto fährt, sollte für längere Touren die kühleren Morgen- und Abendstunden wählen. Sonst leidet der Kreislauf, die Konzentrationsfähigkeit lässt nach. Abhilfe schaffen Pausen und die Klimaanlage.

Lebensgefährliche Innenraumtemperaturen

Steht das Fahrzeug nur ein paar Minuten in der prallen Sonne, können im Innenraum die Temperaturen rasch auf 70 Grad klettern - mit tödlichen Folgen für

Diese dürfen unter keinen Umständen zurückgelassen werden. Wer in einem anderen Pkw Kinder oder Tiere leiden sieht, sollte sofort die Polizei oder den Rettungsdienst rufen.

Reifendruck und Spraydosen

Bei Hitze gilt es, einen vollen Tank zu vermeiden. Kraftstoff dehnt sich aus und kann über die Tanklüftung nicht nur entweichen, sondern sich auch entzünden. Zwar steigt auch der Luftdruck in den Reifen, doch die Gefahr, dass dieser platzt, erhöht sich nicht.

Riskant sind dagegen Sprühdosen, die sich im heißen Fahrzeug erhitzen und explodieren können. Sie sollten an heißen Tagen daher nicht im Innenraum herumliegen.

Gefährliche Blow-Ups

Gefährlich können jedoch Löcher im Asphalt werden - sogenannte Blow-Ups. Dabei kann es besonders für Zweiradfahrer zu brenzligen Situationen kommen. Stürze mit tödlichen Folgen hat es bereits gegeben.

Weshalb Hitze und hohe Temperaturen Straßen zum Platzen bringen

Besonders bei älteren Autobahnabschnitten in Betonbauweise kommt es zu gefährlichen Blow-Ups

Stau auf der Autobahn, A8 Richtung Stuttgart, Autoschlange
Stau auf der A 8 bei Stuttgart - Möhringen © Jürgen Fälchle - www.fotolia.de

Gluthitze im Sommer kann verheerende Folgen für den Straßenbelag haben. Besonders gefährlich sind sogenannte "Blow-Ups", plötzlich auftretende Erhebungen in der Fahrbahn, die schon Todesopfer gefordert haben. Einzelne Betonplatten unter dem Belag

  • dehnen sich bei hohen Temperaturen aus,
  • stoßen aneinander und
  • brechen nach oben durch die Fahrbahn aus.

Die Straße platzt förmlich auf. Dabei kann sich im schlimmsten Fall eine Art Sprungschanze bilden, die zu schweren Unfällen führen kann. Dabei reichen schon Verkantungen von wenigen Zentimetern.

So reagiert die Straßenmeisterei

Die Schäden treten nach Angaben des ADAC besonders bei älteren Autobahnabschnitten in Betonbauweise auf. In Deutschland bestehen etwa 70 Prozent der Autobahnen aus Asphalt, rund 30 Prozent sind Betonfahrbahnen.

Betroffene Stellen werden unter großem Aufwand abgetragen und mit Asphalt neu aufgefüllt. Bemerkt die Straßenmeisterei einen Schaden, stellt sie Warnschilder auf oder sperrt die Strecke gegebenenfalls. Unterbleibt dies nachweislich, kommt der Staat für mögliche Beschädigungen am Fahrzeug auf - aber nur dann.

Auch asphaltierte Straßen gefährdet

Anfällig für große Hitze sind jedoch nicht nur Betonfahrbahnen, sondern auch Straßen aus Asphalt. Das Gemisch aus unter anderem

  • dem Erdöldestillat Bitumen,
  • Split und
  • Gesteinsmehl,

ist zwar flexibel und kann daher nicht brechen. Doch der Asphalt wird weich, Spurrillen können entstehen, die speziell für Motorradfahrer gefährlich sind. Findet die Straßenmeisterei Unebenheiten, richtet sie Abschnitte mit Tempobegrenzungen ein, die ebenfalls gesperrt und notsaniert werden.

Sicher Auto fahren im Herbst - So nutzt man die Nebelschlussleuchte richtig

Silbernes Auto fährt auf Landstraße
Aussendienst © Michael S. Schwarzer - www.fotolia.de

Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm Regen, frühe Dunkelheit und Nebelgefahr. Sprich: schlechte Karten für Autofahrer. Eine Auffrischung alter Verkehrsregeln tut da gut.

So darf die Nebelschlussleuchte nach § 17 der Straßenverkehrsordnung tatsächlich erst ab einer Sichtweite von unter 50 Metern eingesetzt werden. Andernfalls droht ein Bußgeld, da man entgegenkommende Autofahrer blenden könnte. Bei einer Sichtweite, die weniger als einen Kilometer weit reicht, spricht man von Nebel. Doch erst ab 200 Metern gilt der Nebel als stark.

So oder so sollte man die Fahrgeschwindigkeit immer an die Sichtverhältnisse anpassen. So gilt bei sehr starkem Nebel, bei dem die Nebelschlussleuchte verwendet werden darf, automatisch eine Geschwindigkeitsbegrenzung bis 50 Kilometer pro Stunde.

Mit Kindern auf Autoreise – Tipps für eine entspannte Fahrt mit unterschiedlichen Beifahrertypen

Junge Familie fährt lächelnd mit dem Auto, kleines Mädchen im Kindersitz
happy family with little child driving in car © Syda Productions - www.fotolia.de

Während zahlreiche Menschen im Sommer einfach in den Flieger steigen, um an ihr Urlaubsziel zu gelangen, entscheiden sich viele auch für die Fahrt mit dem Auto. Dies kann je nach Entfernung und Verkehrslage durchaus Stress mit sich bringen – sind Kinder mit an Bord, wird es im schlimmsten Fall deutlich anstrengender. Langeweile, Ungeduld und Co. können aber verringert werden, wenn man auf die verschiedenen Beifahrertypen eingeht.

Die Anspruchsvollen und die Sensibelchen

Der Typ „Anspruchsvoll“ würde am liebsten rund um die Uhr die ganze Aufmerksamkeit der Eltern für sich beanspruchen. Da dies während der Fahrt nicht möglich ist, sollte man seinem Kind erklären, dass es sich während der Reise auch allein beschäftigen muss – die Lieblings-CD’s können beispielsweise helfen. Wichtig ist, den oder die Kleine zwischendurch zu loben, dass es so tapfer durchhält.

Den Sensibelchen wird schon übel, wenn sie den Kindersitz nur sehen. Um die Übelkeit zu lindern, sollte man den Kindern vor Abreise nur leichte Speisen zu essen geben. Auch können spezielle Akupressur-Armbänder helfen. In schweren Fällen sollte man den Kinderarzt um Rat fragen.

Krümelmonster und Schreihals

Viele Kinder schreien nach etwas zu essen, vorzugsweise natürlich etwas Süßes, sobald sie im Kindersitz sitzen. Für sie wird das Schlemmen als Mittel gegen Langeweile und zur Beruhigung, was nicht ungefährlich ist, da sie es im Laufe des Lebens auch in anderen Situationen anwenden können – Übergewicht vorprogrammiert. Wenn schon snacken, dann gesund und bestenfalls während der Pause, sodass man sich danach noch ein bisschen bewegen kann.

Eine Autofahrt mit dem Schreihals ist am anstrengendsten, da haben Urlaub und Entspannung noch so gar nichts miteinander am Hut. So ein Kind zu beruhigen, ist dann meistens schwer, denn es ist mit der Gesamtsituation unzufrieden; da helfen weder Schnuller noch Lieblingskuscheltier. Hier sollte man das Kind zunächst mit kurzen Strecken ans Autofahren gewöhnen und es mit tollen Zwischenstopps belohnen.

Angenehm ist es natürlich, wenn man eine kleine Schlafmütze mit an Bord hat, für die das Autofahren die beste Einschlafhilfe darstellt. Dies ist für die Urlaubsfahrt praktisch, sollte jedoch nicht als alltägliche Methode genutzt werden, um das Kind zum Schlafen zu bringen.

Autofahrer können beim Tanken abseits von den Autobahnen sparen

Zapfhahn hängt in Tanköffnung eines blauen Autos
tanken © Surrender - www.fotolia.de

Wie der ADAC feststellte, müssen Autofahrer beim Tanken auf den deutschen Autobahnen bis zu 7,5 Cent pro Liter mehr bezahlen, als wenn sie abseits der "Fernstraßen" tanken würden. Im Durchschnitt liegt der Preisunterschied bei der gleichen Marke je Liter zwischen Autobahn und abseits der Fernstraßen bei etwa 2,6 Cent, wie der ADAC bei einer Untersuchung feststellte.

Der ADAC hatte bei seiner Studie etwa 100 Tankstellen auf der Autobahn und in dem Umkreis neben der Autobahn einmal unter die Lupe genommen. Wie der ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker allen Autofahrern deshalb empfiehlt, vor Reiseantritt das Auto an der heimischen Tankstelle voll tanken und bei längeren Reisen sich über die Tankmöglichkeiten an der Urlaubsroute zu informieren. So liegt der Spritpreis in Österreich um einiges niedriger als bei uns in Deutschland.

Spritpreise, Zucker im Tank, Explosion: Tankmythen auf dem Prüfstand

Einige der bekannten Tankmythen stimmen - wie zum Beispiel, dass sich das Auto übertanken lässt

Junge Frau misst Reifendruck ihre Autos an Tankstelle
reifendruck © Phototom - www.fotolia.de

Es gibt Vorurteile und Mythen rund ums Tanken, die sich schon seit Langem hartnäckig halten. Einige sind wahr, andere dagegen gehören eher ins Reich der Fantasie.

Beim Tanken kann der Sprit überlaufen

So stimmt es etwa, dass sich Autos übertanken lassen. Zwar schaltet die Zapfpistole gewöhnlich automatisch ab, doch wer manuell nachtankt, riskiert es, dass der Sprit überläuft. Der Lack des Wagens kann dadurch Schaden erleiden.

Theoretisch kann die Handybenutzung einen Brand auslösen

Ebenso richtig ist die Behauptung, dass die Handynutzung an der Tankstelle einen Brand auslösen kann. Der Akku kann beim Herausfallen Funken schlagen und übergelaufenes Benzin entzünden. In der Wirklichkeit hat es einen solchen Vorfall jedoch bislang nicht gegeben.

Zu niedriger Reifendruck kostet unnötig Benzin. Der Rollwiderstand steigt, der Verbrauch nimmt zu - bei 0,2 bar um rund einen Prozent.

Zucker kann den Benzinfilter verstopfen

Zucker ist nicht nur für Menschen ungesund, sondern auch für das Auto. Die Kristalle können in großer Menge den Benzinfilter und schlimmstenfalls die Einspritzdüsen verstopfen. Den Tank zu reinigen und die Düsen zu wechseln, kostet viel Geld.

Sprit lagern und aus dem Ausland importieren

In Wohnungen dürfen höchstens 100 Liter Dieselkraftstoff und nur 1 Liter Benzin - weil leicht entzündlich - gelagert werden. Für Garagen gilt ein Höchstmenge von 200 Litern Diesel und 20 Litern Benzin. Der Sprit muss in dicht verschließbaren und bruchsicheren Behältern aufbewahrt werden.

Wer billigen Kraftstoff aus dem Ausland importieren möchte, darf maximal 20 Liter Sprit nach Deutschland einführen. Bei größeren Mengen ist die Mineralölsteuer fällig.

Wer Treibstoff aus Nicht-EU-Ländern nach Deutschland mitbringt, muss ihn verzollen. Gültig ist übrigens grundsätzlich der Preis an der Zapfsäule zum Zeitpunkt des Abhebens der Pistole.

Brennende Autos explodieren mit Benzin nicht

Anders als in Filmen explodieren brennende Autos mit Benzin nicht. Ersthelfer können sich daher bei einem Unfall unbesorgt um die Insassen kümmern. Gefährlich ist lediglich die Hitze.

Grundinformationen und Hinweise zum Autofahren

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Flip Flops Drying on Line © Cheryl Casey - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema