Hochsprung

Traditionsreiche Sprungdisziplin

Beim Hochsprung (Hochspringen) wird versucht, eine hochangelegte Latte nach einem kurzen Anlauf erfolgreich zu überspringen. Der Absprung des Hochspringers muss dabei mit nur einem Fuß erfolgen.

Hochspringer beim Flop-Sprung auf eine rote Matratze
athlétisme 25 © Nathalie P - www.fotolia.de

Der Hochsprung gehört zu den Disziplinen der Leichtathletik. Dabei wird versucht, eine Latte in größtmöglicher Höhe zu überspringen.

Merkmale von Latte und Landefläche

Die Landefläche ist mit dicken Matten gepolstert, die es dem Athleten ermöglichen, auf dem Rücken oder abrollend über den Kopf zu landen.

Die Latte liegt auf zwei Ständern auf und ist so angebracht, dass sie schon bei leichter Berührung herabfällt. Sie muss also ungestreift übersprungen werden. Die Latte selbst ist 4 Meter lang.

Sprungtechniken

In der Geschichte des Hochsprunges haben die Sprungtechniken immer wieder variiert. Mittlerweile werden größere Höhen übersprungen als die eigene Körpergröße. Bei den Männern liegt der Rekord bei über 2,40 Metern, bei den Frauen bei über 2,05 Metern. Seit 1896 ist der Hochsprung eine Olympische Disziplin für Männer, seit 1928 auch für Frauen.

Verschiedene Techniken zum Überspringen der Latte sind erlaubt, Vorschrift ist es allerdings, dass der Absprung nur mit einem Bein durchgeführt wird.

Frontalhocke, Rollsprung, Wälzer, Straddle

Die älteste Technik ist die Frontalhocke. Der Anlauf zur Latte erfolgt gerade, dann schließt sich ein kraftvoller Sprung nach vorne an, bei dem Arme und Sprungbein angezogen werden. Die Landung erfolgt auf den Füßen.

Mit diesem Sprung konnten keine heute noch nennenswerten Höhen erreicht werden. Ebenfalls überholt ist der Scherensprung, bei dem die Latte mit aufrechtem Oberkörper überquert wird. Ihm folgten der Rollsprung, der Wälzer oder auch Straddle.

Fosbury Flop (Speedflop und Powerflop)

Aktuell wird im so genannten Fosbury Flop gesprungen, der seinen Namen seinem Erfinder verdankt. Der Körper wird dabei um die Latte herumgeschmiegt. Damit können wesentlich größere Höhen übersprungen werden. Hier wird unterteilt in den Speedflop mit einer hohen Anlaufgeschwindigkeit und den Powerflop mit einer großen Absprungdynamik.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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