Wurfhammer

Eine Kugel aus Gusseisen oder Messing, die beim Hammerwerfen oder auch Hammerwurf geworfen wird

Ein Wurfhammer ist ein Sportgerät, das vom Hammerwerfer im Drehen beschleunigt wird. Eine bei den Männern sieben und bei den Frauen vier Kilogramm schwere Kugel hängt an einem Stahldraht, an dessen Ende sich ein Handgriff zum Festhalten befindet.

60-Meter-Marke auf Rasen bei Leichtathletik
Entfernungsschilder © q-snap - www.fotolia.de

Wurfhämmer kommen in der Leichtathletik zum Einsatz, wo sie neben Diskus, Speer und Kugel die vierte der vier klassischen Weitwurfdisziplinen darstellen.

Merkmale des Wurfhammers

Der zu werfende Hammer besteht hierbei im Regelfall aus einer massiven Eisenkugel, die normalerweise einen Durchmesser zwischen zehn und zwanzig Zentimetern besitzt und je nach Klasse (Amateur- oder Profiklasse) oder dem werfenden Geschlecht zwischen drei und acht Kilo schwer sein kann. Befestigt ist diese Kugel durch eine Kette an einen ebenfalls massiven Griff aus Eisen, der so zusammen mit Kette und Kugeln den eigentlichen Hammer formt.

Wurftechnik

Im Vergleich zu den drei anderen Wurfdisziplinen wird der Hammer dabei nicht geradlinig mit Schwung geworfen, sondern eher in einer schleudernden Kreisbewegung, die sich die aufgeschaukelte Zentripetalkraft des werfenden Sportlers zu Nutze macht, der sich vor dem Abwurf mehrfach um die eigenen Achse dreht.

Aufgrund der hierbei freiwerdenden Kräfte ist der Wurfhammer einer der am meisten und intensivsten geprüften Ausrüstungsgegenstände der Leichtathletik, da von ihm bei unsachgemäßer Handhabung oder unprofessionellem Wurf große Gefahren für die Gesundheit des Sportlers ausgehen können.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zu Wurfhammern

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