Unterschiedlicher Aufbau bei Hürden- und Hindernislauf

Athletin beim Sprung über Hürde
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  • von Paradisi-Redaktion

Der Hindernislauf ist wie der Hürdenlauf eine leichtathletische Disziplin, bei der mehrere Hindernisse überwunden werden müssen. Allerdings handelt es sich beim Hindernislauf um eine Langstrecke von 3000 Metern. Ein gleichmäßiger Bewegungsablauf lässt sich nicht über die gesamte Strecke bei behalten, so dass auch die Hürden anders als beim Hürdenlauf aufgestellt sein müssen.

Merkmale der Hürden

Im Hindernislauf gilt es, 4 einfache Hürden und eine Hürde in Kombination mit einem künstlichen Wassergraben zu überwinden. Die Höhe der Hürden ist dieselbe wie beim Hürdenlauf auch. Das sind 91,4 Zentimeter bei den Männern und 76,2 Zentimeter bei den Frauen.

Die Breite der Hürden beträgt mindestens 3,96 Meter. So haben, anders als beim Hürdenlauf, mehrere Hindernisläufer gleichzeitig die Möglichkeit, die Hürde zu überwinden. Auch für den oberen Querbalken gibt es ein vorgeschriebenes Maß, es beträgt 12,7 x 12,7 Zentimeter.

Aufstellung

Die Läufer starten jeweils auf Gegengeraden. Dort wird nach dem Start von Helfern jeweils eine Hürde aufgestellt, welche die Läufer der Gegengeraden in der ersten Runde überwinden müssen. Für die mit dem Wassergraben kombinierte Hürde gibt es eine eigene Laufbahn.

Meist befindet sie sich im Bereich der zweiten Kurve hinter der Ziellinie, manchmal auch außerhalb der Zielkurve. Damit die Läufer sie rechtzeitig erkennen, ist die Strecke markiert. Die Länge des Wassergrabens beträgt 3,66 Meter, gemessen ab der ersten Hürdenkante und kann somit ebenfalls von mehreren Läufern gleichzeitig überwunden werden. Auch seine Breite beträgt 3,66 Meter.

Selbst die Tiefe des Grabens ist definiert. Auf den ersten 30 Zentimetern ist der Graben 70 Zentimeter tief, danach läuft er flach aus. Damit der Graben das Wasser halten kann, ist er mit Kunststoff ausgelegt.

Anforderungen an den Läufer

Die Anforderungen im Hindernislauf sind höher als die im Hürdenlauf. Sowohl, was den organisatorischen Ablauf betrifft, als auch die Anforderungen an den Läufer selbst. Selbst, wenn es sich um weniger Hürden handelt, die im 78-Meter-Abstand aufgestellt werden, das Ziehen des Wassergrabens, das zusätzliche Abstecken der Strecke und das nachträgliche Einbringen von Hürden bedeuten einen erheblichen Mehraufwand.

Der Läufer selbst muss technisch variabler sein. Zum einen muss er sich auf dicht auflaufende Konkurrenten konzentrieren, zum anderen muss er einen anderen Laufrhythmus finden, der möglichst einen Wechsel des Sprungbeines zulässt.

Grundinformationen und Hinweise zu Hürden

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Athletic girl hurdling at the track © James Peragine - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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