26. Mai 2008
Von Sarah Cramer
Es wird wohl jeder zustimmen, dass der Badmintonschläger das wichtigste Utensilie eines Badmintonspielers ist. Aber auch die richtigen Schuhe müssen ausgewählt werden.

Wer sich den geeigneten Badmintonschläger zulegen möchte, sollte seinen Spielstil kennen. Das heißt man muss also schon eine Weile gespielt haben. Für Anfänger eignet sich das Ausprobieren der verschiedenen Schläger bis man seinen Stil und den passenden Schläger gefunden hat.
Ein Badmintonschläger sollte so leicht wie möglich sein und natürlich gut in der Hand liegen. Unterschieden wird zwischen kopflastigen und grifflastigen Schlägern, sowie zwischen Schlägern mit weichem oder hartem Schaft.
Jeder Schläger hat einen so genannten Balance-Punkt. Dieser bezeichnet die Stelle am Schläger, bei welcher er in der waagerechten Lage pendelt. Ist dieser Punkt mehr als 305 mm vom Ende des Griffs entfernt handelt es sich um einen kopflastigen Schläger. Diese Schläger sind für den offensiven Spieler geeignet.
Bei schwungvollen Schlägen wird ein großer Druck auf den Ball erzeugt. Bei den grifflastigen Schlägern ist der Balance-Punkt weniger als 300 mm vom Griffende entfernt. Dieser Schläger wird von defensiven Spielern bevorzugt, da Schläge, die aus dem Handgelenk kommen eine hohe Geschwindigkeit des Balls erzeugen können.
Schläger deren Balance-Punkt zwischen 300 mm und 305 mm liegt, bezeichnet man als ausgewogenen Schläger. Er ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine Mischung aus den beiden zuvor genannten Schlägervarianten. Solch ein Schläger ist für Profis allerdings nicht geeignet, da man mit ihm seine Stärken bzw. Vorlieben nicht bestmöglich ausführen kann.
Hat man sich zwischen den Schlägervarianten entschieden, muss noch die Entscheidung zwischen weichem und hartem Schaft gefällt werden. Ein weicher Schaft ist schonender für die Gelenke, da die Vibration, die durch den Aufprall des Balls entsteht, kaum zum Spieler übertragen wird. Der Nachteil hierbei ist aber, dass man keinen großen Druck und somit keine Schnelligkeit, wie bei einem harten Schaft, erzeugen kann.
Die Auswahl des richtigen Schlägers kann also etwas dauern. Am besten ist es immer, wenn man alle möglichen Schläger ausprobiert, bis man einen ganz bestimmten bevorzugt. Da man sich aber natürlich nicht hunderte von Schlägern kaufen kann, sollte man andere Spieler oder in einem Verein nachfragen ob man sich Schläger zum Testen leihen kann.
Genauso wichtig wie der richtige Schläger ist der passende Schuh. Fängt man Hobby mäßig mit dem Badminton an, reichen auch normale Hallenschuhe. Entscheidet man sich aber dabei zu bleiben und regelmäßig Badminton zu spielen, sollte man sich spezielle Badmintonschuhe zulegen. Diese sind im Gegensatz zu normalen Hallenschuhen genau auf die beim Badminton geforderten Ansprüche ausgerichtet. So sollen sie dafür sorgen, dass der Fuß und die Gelenke bei abruptem Stoppen im Ausfallschritt oder bei schnellem Richtungswechsel so wenig wie möglich belastet werden.
Mit der richtigen Ausrüstung steht einem erfolgreichen Badmintonspiel nichts mehr im Wege. Obwohl ein bisschen Talent sicherlich auch dazu gehört.
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