26. Oktober 2010
Ein Intervalltraining kann nur dann effektiv sein, wenn es individuell geplant und kalkuliert ist. Ist der Sportler mit seinem Trainingspensum über- oder unterfordert, so kann auch das Intervalltraining nicht wirkungsvoll anschlagen. Ein weiterer Faktor für die Effektivität ist, dass das Intervalltraining störungsfrei und ohne Unterbrechungen durchgeführt werden muss. Ein paar Vorbereitungen können dabei helfen, sich die besten Voraussetzungen zu schaffen:
Vor allem wenn der Sport im Freien ausgeübt wird gilt, dass die richtige Kleidung ausgewählt werden muss. Beim Intervalltraining ist die Trainingsintensität sehr hoch, deshalb wird der Sportler eher mehr als weniger schwitzen. Je nach Länge der Pausen sollte er aber auch Wärmekleidung zum Umhängen bereit liegen haben. Wer sich beim Intervalltraining zwischendurch umständlich von Kleidungsstücken befreien muss, der verliert schnell den Anschluss.
Vor Beginn des Intervalltrainings ist ein Toilettengang empfehlenswert. So muss das Training nicht extra unterbrochen werden, und alle Ruhephasen können effektiv zur Regeneration genutzt werden. Zudem ist es erwiesenermaßen ungesund, das Bedürfnis nach einem Toilettengang beim Training und bei körperlicher Anstrengung zu unterdrücken.
Niemals sollte ein Intervalltraining ohne das vorherige Aufwärmen des Körpers beginnen. Nicht nur die Muskulatur sollte erwärmt sein, sondern auch das Herz-Kreislaufsystem benötigt die Gelegenheit, sich langsam an die steigenden Anforderungen zu gewöhnen. Ein Kaltstart ist schlecht für den Körper und die Gesundheit und bringt zudem keinen effektiven Trainingsvorteil.
Vor dem Intervalltraining sollten alle Dinge bereit gelegt werden, die während des Trainings benötigt werden. Dabei kann es sich um spezielle Übungsgeräte und Zubehör, aber auch um Getränke oder Kohlenhydrate handeln. Auch wärmende Kleidungsstücke, Handtücher oder anderes Trainingszubehör sollten griffbereit liegen.
Intervalltraining sollte nicht ohne Plan und nach Lust und Laune durchgeführt werden. Effektiv kann es nur sein, wenn es insgesamt in den Trainingsplan des Sportlers passt und an den richtigen Stellen integriert ist. So bietet sich Intervalltraining zum Beispiel in der langfristigen Wettkampfvorbereitung an, niemals jedoch in den regenerativen Pasen kurz vor oder kurz nach dem Wettkampf.
Egal ob das Intervalltraining auf der Bahn, im Schwimmbecken oder auf der Straße stattfindet, mögliche Hindernisse müssen so gut als möglich beseitigt oder zumindest einkalkuliert werden. Dazu gehören auch Reservierungen, wenn notwendig.
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