24. Oktober 2008
Von Andreas Hadel
Nachdem immer mehr Menschen der Erkenntnis folgen, dass eine gute körperliche Verfassung weit mehr bietet, als gutes Aussehen, wächst die Fitness- und Wellness-Industrie stetig weiter. Wenn Sie ihre eigene Begeisterung für einen gesunden Lebensstil auf andere übertragen können, ruft vielleicht einer der vielen Jobs in der Szene ihren Namen.

Fachwissen gepaart mit einer extrovertierten Persönlichkeit im gesunden Maße, ist in der Regel die erfolgsversprechende Kombination, die einen soliden Aufstieg in der Fitness-Industrie ermöglicht.
Organisierte Freizeitaktivitäten machen einen großen Teil des gesellschaftlichen Lebens aus. Wer sich für dieses Arbeitsgebiet interessiert, kann auf gute Jobchancen hoffen. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Scouts oder Personal Trainer, die Touristen regionale Aktivitäten wie Skifahren, Bergsteigen, Surfen oder Cross Biking näher bringen. Naturgemäß sind solche Anstellungen meist auf die Urlaubszeiten beschränkt, aber es gibt auch zahlreiche Vollzeitstellen, die ein geregeltes Einkommen ermöglichen.
Menschen, die sich damit ihren Lebensunterhalt verdienen, müssen in vielerlei Hinsicht belastbar sein. Denn neben dem eigentlichen Trainieren und Führen der Schützlinge müssen sie die Freizeitaktivitäten organisieren, planen und letztendlich auch eigenverantwortlich durchführen.
Arbeitet man in einer größeren Freizeitanlage sind meistens gute Aufstiegschancen gegeben. Wer sich als Scout oder Trainer einen guten Ruf erarbeitet hat, wird nicht selten auf eine Management-Position gehoben und muss mehrere Freizeitangebote der Anlage koordinieren und überwachen. Dass er dabei ein Team von Scouts und Trainern leiten muss, liegt auf der Hand. Solche Freizeit-Supervisor wirken in der Regel als Verbindungsglied zwischen den Arbeitern an der Front und dem Direktor, der sich in erster Linie um die finanziellen Aspekte der Freizeitanlage kümmern muss und nur in groben Zügen das Geschehen an der Basis verfolgen kann.
Je nachdem welchen Weg Sie einschlagen möchten, unterscheidet sich auch die Ausbildung. Je mehr Management-Aufgaben Sie bewältigen wollen, um so eher ist eine Qualifizierung mit wirtschaftlichen Schwerpunkt nötig. Ob es dabei gleich ein Sportmanagementstudium sein muss, ist individuell von den potentiellen Arbeitgebern abhängig.
Für die direkte Arbeit mit den Schützlingen reicht in vielen Fällen eine Trainerlizenz für die spezielle Sportart aus. Ein sportwissenschaftliches Studium bereitet Sie jedoch deutlich tiefgehender und vielseitiger auf eine Karriere im Sportbereich vor. Mit einem Universitätsabschluss in der Tasche eröffnen sich Ihnen zahlreiche Jobmöglichkeiten, die von die eines Trainers bis hin zur Arbeit in einer Reha-Klinik reichen. Eine Bandbreite, die nur schwer mit Zertifikaten und Lehrgängen erzielt werden kann.
Unabhängig für welchen Ausbildungsweg Sie sich entscheiden, sollten Sie sich aus Respekt, Verantwortung und Fürsorge ihrer Schützlinge gegenüber, immer auf den letzten Stand der Entwicklung halten. Regelmäßige Messebesuche sind ebenso wichtig, wie der rege Austausch mit Kollegen und das Inanspruchnehmen von Fortbildungsmaßnahmen.
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