17. Februar 2010
Von Andreas Hadel
Die Begeisterung hart an der eigenen Fitness zu arbeiten kann schnell in Ernüchterung umschlagen, wenn am Ende des Monats ein viel zu kleiner Betrag übrig bleibt, um den begehrten gesunden Lebensstil aufrecht zu erhalten. Doch die Kosten für eine Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio sind in vielen Fällen alles andere als in Stein gemeisselt.
Die meisten Fitness-Studios bieten ein Schnupperpaket an, wo Sie zum reduzierten Preis für vier Wochen im Studio trainieren können. Manchmal gibt es sogar ein bis zwei Freiwochen, in denen Sie gar nichts bezahlen müssen. Gerade in größeren Ortschaften, wo es mehrere Fitness-Studios gibt, kann man so fast bis zu drei Monate zum absoluten Minipreis zu seiner täglichen Trainingseinheit kommen. So lässt sich die Phase eines finanziellen Engpasses gut überbrücken, ohne das dabei die Gesundheit und körperliche Fitness auf der Strecke bleibt. Solche Schnupperangebote sollten Sie aber auch dann wahrnehmen, wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Studio sind oder sich zum ersten Mal in einem Fitness-Center anmelden wollen. Nur so können Sie herausfinden, ob Ihnen die Atmosphäre, die Auswahl an Maschinen und Hanteln gefällt und ob die angebotenen Kurse in Ihren täglichen Zeitplan passen. Denn nichts ist teurer, als eine Mitgliedschaft, die man auf Grund zeitlich begrenzter Möglichkeiten nur eingeschränkt benutzen kann.
Gerade in den ersten drei Monaten des Jahres sind viele Fitness-Studios bereit, über ihre Preise zu verhandeln. In gewisser Hinsicht versetzt Sie das in eine äußerst gute Ausgangsposition. Schließlich wollen sich die Studios den psychologischen Vorteil der noch nahen Neujahrsvorsätze zu Nutze machen, und neue Kunden für 12 Monate an sich binden. Mit groß angepriesenen Lockangeboten, die eigentlich doch nur minimale Preissenkungen sind, müssen Sie sich jedenfalls nicht zufrieden geben. Vergleichen Sie die Mitgliedsbeiträge verschiedener Fitness-Clubs und gehen Sie dann zu den von Ihnen favorisiertem Studio. Wenn es etwas teurer als einige Mitbewerber in der unmittelbaren Umgebung ist, stehen die Chancen nicht schlecht, dass Sie mit etwas Verhandlungsgeschick einen Sonderrabatt bekommen. Dabei haben gerade Paare und Elternteile mit Kindern im Teenager-Alter besonders gute Karten, da sie sich gemeinsam mit dem Ehepartner oder den Kindern anmelden könnten und so dem Fitness-Studio-Inhaber mehr Spielraum geben. Die Erfahrung hat gezeigt, dass selbst bei größeren Studio-Ketten individuelle Mitgliedsbeiträge möglich sind.
Es gibt bestimmte Sportkurse und -programme an deren Kosten sich fast alle Krankenversicherungen beteiligen. Diese Kurse müssen dabei zertifiziert sein und zielen vor allem aber nicht ausschließlich auf vorbeugende Therapie ab. Rückenschule, Bewegungsgymnastik und ähnliche Kurse sind einige Beispiele. Zum Teil werden aber auch Mitgliedsbeiträge für Fitness-Studios anteilig übernommen, sofern diese therapeutische Kurse anbieten. Fragen Sie bei Ihrer Krankenversicherung nach, welche Einrichtungen und Kurse von ihr unterstützt werden.
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