Flacher Bauch durch eine verbesserte Körperhaltung

Seitenansicht Frau auf Bürostuhl macht Hohlkreuz, Rückenschmerzen

Verbessern Sie Ihre Körperhaltung, um einen flacheren Bauch zu bekommen

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  • von Paradisi-Redaktion

Sind Sie nicht der Typ, der ins Fitnessstudio an die Trainingsgeräte geht oder regelmäßig zu Hause Crunches macht, um einen flachen Bauch zu bekommen? Dann gibt es für Sie andere Möglichkeiten, um dem Wunsch nach einem flachen Bauch näher kommen zu können. Wir zeigen, wie man durch eine verbesserte Körperhaltung zu einem flacheren Bauch kommen kann. Informieren Sie sich hier.

Eigene Verantwortung für den Bauch entwickeln

Es gibt keinen Grund, der dafür verantwortlich ist, dass Sie noch immer mit einem Bierbauch durch den Tag gehen. Sollte es den Grund bis vor wenigen Minuten für Sie noch gegeben haben, so ist es spätestens in diesem Moment an der Zeit keinen Grund mehr zuzulassen. Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihr Handeln - und was Ihren Bauch betrifft das Nichthandeln.

Werden Sie sich bewusst, dass niemand anderes außer Ihnen für Ihren Bauch zuständig und verantwortlich ist. Seien Sie nun auch derjenige, der sich um Ihren Bauch adäquat kümmert. Kein Bauch ist dafür vorgesehen, überschüssiges Fett anzusetzen.

Es kann immer wieder schnell passieren, dass man zu viel Bauchfett ansetzt. Durch das leichte Abwandeln von alltäglichen Bewegungen können Sie Ihren Bauch unterstützen gefordert zu werden, überschüssiges Fett zu verbrennen und somit flacher zu werden.

Auf die Körperhaltung achten

Nehmen Sie zum Beispiel die Sitzhaltung, wenn Sie in einer sitzenden Tätigkeit arbeiten oder Fernsehen sehen. Meist ist man so sehr mit seinen Gedanken unterwegs, dass die Körperhaltung darunter leidet. Vor allem, wenn Sie in dieser Position mehrere Stunden verbringen.

Sobald Sie sich in einer lümmelnden Position befinden, wird er Magen gedehnt, da das Bauchfett aufgrund der gedrückten Position nach außen gedrückt wird. Sie werden in absehbarer Zeit Hunger bekommen und etwas essen müssen.

Wenn Sie sich gerade hinsetzen, dann können Sie verhindern, dass Ihr Unterkörper unter passive Anspannung gesetzt wird. Durch eine gerade Sitzhaltung sorgen Sie dafür, dass Ihre Wirbelsäule entlastet wird, dass Ihr Magen locker ist und, wenn Sie anfangen weniger und gesünder zu essen, auch die Möglichkeit hat, sich zu verkleinern. Auf diese Weise arbeiten Sie zusätzlich an einer gesunden Körperhaltung.

Achten Sie darauf, dass Sie

  • den Kopf hoch
  • die Schultern zurück und
  • Ihren Rücken gerade

tragen. Auf diese Weise fühlen Sie sich sofort besser und mit Ihrem aktuellen Bauch wohler.

Planking als statische Übung
Planking als statische Übung
Mit besonderer Körperhaltung zum flacheren Bauch

Die folgende Übung lässt sich ebenso in die Reihe "Flacherer Bauch durch verbesserte Körperhaltung" legen, auch wenn man sich dafür schon deutlich anstrengen muss.

Es handelt sich um eine statische Übung, bei der der Körper in die "Brettposition" gesetzt wird. 21 Tage lang soll sie durchgeführt werden; dabei wird die Zeit kontinuierlich verlängert.

Für diese Übung geht man in den so genannten Plank, auch bekannt als Unteramstütz. Man liegt stützt sich auf die Unterarme; dabei sind die Ellbogen 90 Grad gebeugt. Der Rücken ist gerade und mit den Zehen stützt man sich vom Boden ab. Nun wird der Bauch eingezogen.

In dieser Position bleibt man

  • an Tag 1 für 30 Sekunden
  • an Tag 2 für 30 Sekunden
  • an Tag 3 für 45 Sekunden
  • an Tag 4 für 45 eskunden
  • an Tag 5 für 1 Minute
  • an Tag 6 für 1 Minute und 15 Sekunden
  • an Tag 7 für 1 Minute und 30 Sekunden
  • an Tag 8 für 1 Minute und 45 Sekunden
  • an Tag 9 für 2 Minuten
  • an Tag 10 für 2 Minuten und 15 Sekunden
  • an Tag 11 für 2 Minuten und 30 Sekunden
  • an Tag 12 für 2 Minuten und 45 Sekunden
  • an Tag 13 für 3 Minuten
  • an Tag 14 für 3 Minuten und 15 Sekunden
  • an Tag 15 für 3 Minuten und 30 Sekunden
  • an Tag 16 für 3 Minuten und 45 Sekunden
  • an Tag 17 für 4 Minuten
  • an Tag 18 für 4 Minuten und 15 Sekunden
  • an Tag 19 für 4 Minuten und 30 Sekunden
  • an Tag 20 für 4 Minuten und 45 Sekunden
  • an Tag 21 für 5 Minuten.
Die Vorzüge eines flachen Bauchs auf die Körperhaltung

Andersherum kann sich ein flacherer Bauch mit kräftigen Muskeln ebenso positiv auf die Körperhaltung auswirken. Eine Fehlhaltung kann dadurch vermieden werden, und demzufolge auch Schäden oder Verletzungen.

Besonders der Rücken profitiert auch von kräftigen Bauchmuskeln. Je mehr Kraft diese aufweisen, desto besser. Rückenschmerzen können gelindert und etwaige Verletzungen vermieden werden.

Bauchmuskeltraining schon bei Kindern gegen Rückenschmerzen

Laut einer britischen Studie leiden ein Drittel aller Jungendlichen an Rückenschmerzen, die von einer schwachen Bauchmuskulatur hervorgerufen werden. In den letzten 20 Jahren ist die Anzahl der betroffenen Kinder stark gestiegen.

Deshalb rät die "Ärzte Zeitung" schon frühzeitig diesem Problem durch viel Sport und gezielte Übungen, zum Beispiel Crunches oder Rumpfbeugen, vorzubeugen. Weiterhin stellte man fest, dass viele Kinder durch zu wenig Sport sehr unbeweglich in der Hüfte sind.

Kraft aus der Mitte – Bauch und Rücken immer zusammen trainieren

Junge Frau macht Sit-ups auf Trainingsmatte
Girl doing situps on an excercise mat © imageit - www.fotolia.de

Gut trainierte Bauchmuskeln erkennt man nicht nur im Schwimmbad oder am Strand. Wer eine kräftige Rumpfmuskulatur besitzt, bewegt sich auch im Alltag schwungvoller und hat eine bessere Körperspannung. Das merkt man beim Bücken und Heben ebenso wie beim Treppensteigen oder Radfahren. Ein straffer Bauch allein reicht allerdings nicht – auch der Rücken muss stark sein.

Damit sich keine Fehlhaltungen einschleichen, sollte das Bauchtraining deshalb immer mit Übungen für den Rücken ergänzt werden. Konkret heißt das: nach Sit-Ups und Crunches auf den Bauch drehen, Arme und Beine mehrmals für rund dreißig Sekunden anheben.

Weniger Schwung, mehr Kraft

Die meisten Sportler trainieren mit zu viel Schwung. Wer seine Körpermitte kräftigen möchte, sollte jede Bewegung ruhig und konzentriert ausführen. Ideal: Mit angewinkelten Beinen auf den Rücken legen, die Lendenwirbelsäule fest am Boden, die Ellenbogen abwechselnd zum gegenüberliegenden Knie führen. Alternative: mit geradem Rücken hinsetzen, mit den Händen in die Kniekehlen greifen, die Schienbeine parallel zum Boden anheben und für mehrere Sekunden halten.

Kräftige Bauchmuskeln lassen den Körper schlanker erscheinen. Abnehmen kann man durch Sit-ups und Co. aber nur, wenn das Training mehr Energie verbraucht als mit der Nahrung zugeführt werden. Durch den aktiveren Stoffwechsel im Bauchgewebe schwinden die Fettpölsterchen allerdings schneller als Hüfte oder Po.

Mehr Bewegung

Ein zu starker Bauch kann nicht nur ein Anzeichen von mangelnder Bewegung und schlechter Ernährung sein, sondern auch für eine schlechte Verteilung des Körperfettes sprechen. Konzentrieren Sie sich daher nicht nur auf Bauchübungen, sondern darauf, sich grundsätzlich mehr zu bewegen.

Greifen Sie auf Gerichte zurück, die Lebensmittel beinhalten, die die körpereigene Fettverbrennung unterstützen. Verändern Sie jede Möglichkeit, bei der Sie zusätzliche Bewegungen gewinnen können:

Während Sie am Schreibtisch sitzen, sollten Sie sich einen Rhythmus aneignen, so dass Sie zum Beispiel alle 60 Minuten

  • aufstehen
  • sich strecken
  • auf der Stelle laufen oder hopsen und
  • Ihren Körper einmal in lockere Bewegung bringen.

Beachten Sie dabei auch hier Ihre gerade Körperhaltung und korrigieren Sie zwischen den Bewegungsphasen immer wieder Ihre sitzende Körperhaltung.

Mit dem steigenden Bewusstsein für Ihren Körper und Ihre Haltung werden Sie wie von selbst weniger und gesünder essen. Sie werden bemerken, dass der Körper bereits nach zwei Wochen die Bewegung wie von selbst auslöst.

Der schwerste Schritt ist mit der Bewegung wieder anzufangen, wenn man längere Zeit keine sportliche Bewegung gemacht hat und den Blick und das Gefühl für seinen Körper verloren hat. Beginnen Sie am besten gleich mit der Korrektur Ihrer Körperhaltung.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: business woman back pain © fred goldstein - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: strong woman © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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