Die häufigsten Fehler und Beschwerden beim Bauchtraining und wie man diese vermeiden kann

Frau macht Situps, Mann in rotem T-Shirt hält ihre Füße am Boden

Einen flachen Bauch wollen sowohl Mann als auch Frau haben, doch zwischen den Menschen und dem Traumbody steht das schmerzhafte und mühsame Bauchtraining. Bei diesem machen Anfänger oft drei Fehler, die zu unangenehmen Beschwerden führen können: einen falschen Bewegungsablauf, eine falsche Bewegungsgeschwindigkeit sowie eine falsche Ausgangsposition.

Die falsche Ausgangsposition - der sichere Weg zu Nackenschmerzen

Gerade Anfänger sind versucht, den Kopf leicht anzuheben. Die meisten Menschen machen die Situps oder Crunches ohnehin mit Händen unter dem Kopf, die diesen fast unmerklich in die Höhe tragen.

Die gesamte Körperhaltung ist dabei schräg und leicht verdreht, insbesondere der Nacken steht zudem unter immensem Druck und wird irgendwann damit beginnen, erst leicht und mit zunehmender Dauer extrem zu schmerzen.

Um diese Beschwerde zu vermeiden, hilft nur eins: Disziplin. Der Kopf muss in einer geraden Linie mit den Schultern stehen, andernfalls kommen die Schmerzen. Helfen kann es, die Hände nicht unter den Kopf zu schieben, um so den Reflex, Druck auf Nacken und Hals auszuüben, automatisch zu unterbinden.

Ein Tipp: Suchen Sie sich einen Punkt an der Decke, den sie ständig fixieren. So kann einer Fehlhaltung entgegengewirkt werden.

Der falsche Bewegungsablauf - auch Gegenspieler brauchen Zuneigung

Nach der falschen Ausgangsposition folgt oft ein falscher Bewegungsablauf. Fast immer ist der Körper dabei einfach verdreht. Schmerzen in der Seite, im Schulterbereich und im Bauch sind die fast sichere Folge. Lösen kann man dieses Problem, indem man beispielsweise unter Anleitung eines Trainers die eigenen Fehler analysiert und auf diese Weise korrigiert.

Allerdings gibt es auch noch eine zweite Schwierigkeit: Die meisten Menschen verzichten zusätzlich zu den falschen Bewegungsabläufen auch noch darauf, die Gegenspieler zu trainieren, was schon allgemein ein Fehler ist, sich aber hier als besonders problematisch auswirkt, weil dadurch die Schmerzen vergrößert werden. Für das richtige Gegenspielertraining hilft Fachlektüre oder wieder das Gespräch mit dem Fachmann.

Die falsche Bewegungsgeschwindigkeit - Zittern bedeutet Erfolg

In keiner Sparte des Krafttrainings muss man so große Schmerzen erdulden, wie wenn man seine Bauchmuskeln schulen möchte. Die zwangsläufige Folge ist, dass man dazu tendiert, die Übungen so schnell wie möglich durchzuführen, um die Schmerzen auf diese Weise möglichst zügig hinter sich zu lassen.

Das Training ist dann allerdings nicht effektiv. Im schlimmsten Fall zerrt man sich die Muskeln sogar, weil man glaubt, mehr Wiederholungen zu schaffen als empfohlen. Die richtige Bewegungsgeschwindigkeit erkennt man daran, dass die Bauchmuskeln leicht zu zittern anfangen. Dies ist in diesem Fall ein gutes Zeichen und zeigt den Erfolg des Trainings an.

Grundinformationen und Tipps zum Bauchtraining

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  • Bildnachweis: Abdominal exercise © iofoto - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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