15. März 2011
In der Handball-Bundesliga spielen die besten deutschen Vereine. In einem ausgeklügelten System treten die Mannschaften gegeneinander an, um den Deutschen Handballmeister zu ermitteln. Die Austragungen finden über die gesamte Saison hinweg statt, der Deutsche Handballmeister wird somit einmal pro Jahr ermittelt.
Neben der Ermittlung des Deutschen Handballmeisters dienen die Ligaspiele auch als Qualifikationsspiele für die Wettbewerbe der Europapokalsausscheidung. Es ist also für jeden Verein doppelt wichtig, hier präsent zu sein und die ganze Leistung abzurufen. Dazu besteht reichlich Gelegenheit, denn der Austragungsmodus sieht vor, dass alle Vereine gegeneinander antreten. Es findet jeweils ein Hin- und ein Rückspiel zweier Mannschaften gegeneinander statt. Im Unterschied zu einem K.O.-System, bei dem der Verlierer ausscheidet, sind hier also bis zum Ende der Austragungen alle Mannschaften im Spiel.
Siege, Unentschieden und Niederlagen jedes Vereins werden in einem Punktesystem erfasst. So entsteht bereits nach wenigen Spielrunden eine Hierarchie, die vom Tabellenführer geleitet wird. Eine Tendenz über die momentane Qualifikation des einzelnen Vereins ist anhand dieser Tabelle häufig bereits nach wenigen Spielen abzusehen. Die Entscheidungen über die Spitzenposition fallen jedoch oftmals auch erst in den letzten Spielen. Dies macht das Wettbewerbssystem der Handball-Bundesliga so besonders spannend.
Die letzten beiden Mannschaften in der Hierarchie der Tabelle steigen in die 2. Handball-Bundesliga ab, während die beiden in der 2. Handball-Bundesliga führenden Vereine die Chance des Aufstiegs haben. Dabei steigt der führende Verein auf jeden Fall auf, während die Zweit- und Drittplatzierten ihren Aufstieg in einem so genannten Relegationsspiel ausspielen müssen. Eine Stufe unter der zweiten Bundesliga finden sich verschiedene Regionalligen.
Für jeden Verein ist es ein großer Imagegewinn, wenn es ihm gelingt, in die Handball-Bundesliga aufzusteigen und sich dort zu behaupten. Von der Spielstärke seiner Mannschaftsmitglieder funktioniert der Verein auch dank ihrer Magnetfunktion. Ein Verein, der bereits in der Bundesliga angekommen ist, zieht weiterhin neue und hoch qualifizierte Spieler an, so dass sein Ansehen und seine Leistungsfähigkeit weiter steigen werden. So träumen bereits viele kleine Nachwuchshandballer davon, später einmal in der Bundesliga zu spielen und so zu einiger Berühmtheit zu gelangen. Eine Motivation, die auf gar keinen Fall unterschätzt werden darf.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
04.05.12 | |
![]() | HANDBALL-BUNDESLIGA |
13.12.10 | |
![]() | HANDBALL-BUNDESLIGA |
07.10.10 | |
![]() | HANDBALL-BUNDESLIGA |
28.03.10 | |
![]() | HANDBALL-BUNDESLIGA |
19.02.10 | |
![]() | HANDBALL-BUNDESLIGA |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Handball-Bundesliga Forum

