Jeder Golfer träumt davon, einmal beim Ryder Cup teilzunehmen, denn der Ryder Cup ist das Golfturnier schlechthin, das mit dem meisten Ruhm und dem größten Prestige verbunden ist. Mehr über die ganz besonderen Modalitäten des Ryder Cup erfahren Sie hier.
Der Ryder Cup findet nur alle 2 Jahre und an immer wieder wechselnden Orten statt. Das Besondere ist, dass hier zwei Mannschaften gegeneinander antreten. Die Mannschaften werden gebildet aus den besten Golfern der USA, die gegen die besten Golfer Europas antreten. So wird der Ryder Cup nicht nur zu einem Duell der Nationen, sondern sogar zum Duell der Kontinente.
Der Ryder Cup erhielt seinen Namen durch seinen Gründer Samuel Ryder, der erstmals im Jahr 1927 Pokal und Siegprämien stiftete. Ursprünglich wurde der Ryder Cup zwischen England und den USA ausgetragen. Mittlerweile wird auf Preisgelder verzichtet, denn der Ryder Cup gilt als rein prestigeträchtiger Wettbewerb. So ist er vielfach auch mit sehr großen Emotionen belegt, nicht selten kam es deshalb schon zum fast unsportlichen Streit zwischen den Teilnehmern. Zwischen 1939 und 1945 musste der Ryder Cup für die Dauer des Zweiten Weltkriegs ausgesetzt werden. Im Jahr 2001 wurde die Austragung aufgrund der Terroranschläge am 11. September um ein Jahr verschoben. Seither wird er in geraden Jahren jeweils im Oktober ausgetragen.
Für jedes Team gehen 12 Spieler an den Start. Sie werden unter anderem aus der aktuellen Weltrangliste benannt oder qualifizieren sich mit einer Wildcard. Auch der Teamcaptain kann einzelne Spieler nominieren. Der Wettbewerb wird über drei Tage eines Wochenendes, also Freitag, Samstag und Sonntag, ausgetragen. Es finden 28 so genannte "Matchplays" statt. Die Wettbewerbe führen über 18 Loch und werden als Mann-gegen-Mann-Partien ausgetragen. In den acht "Foursomes" schlagen zwei Spieler eines Teams immer abwechselnd den Ball. Bei den acht "Fourballs" spielen zwei Spieler jedes Teams parallel, wobei die Wertung des besseren Teams entscheidend ist. Anschließend werden noch 12 Einzelmatches ausgetragen. Jeder Sieger einer Partie erhält einen Punkt für die Wertung gut geschrieben, ein Unentschieden wird mit halben Punkten bewertet. Sieger ist die Mannschaft mit der höchsten Punktzahl.
Der Ryder Cup ist für Zuschauer sehr interessant und wird deshalb auch medial sehr stark vermarktet.
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