Tauchcomputer

Ein wasserdichtes Gerät, das am Arm oder Körper getragen wird und zur Tauchausrüstung gehört

Der Taucher wird durch den digitalen Tauchcomputer bei der Planung und Durchführung von Tauchgängen unterstützt. Über ein Display werden während des Tauchgangs die Tauchtiefe, Tauchzeit, Tauchrestzeit und notwendigen Dekompressionsstops angezeigt.

Taucher vor dunkler Höhle unter Wasser mit Taschenlampe, Foto aus Höhle geschossen
Taucher am Höhleneingang © Frank Waßerführer - www.fotolia.de

Funktion

Der Tauchcomputer ist ein elektronisches Gerät, das den Taucher dabei unterstützt, die Tauchgänge zu planen und durchzuführen. Mit einem solchen Computer werden während des Tauchgangs die Tauchtiefe und -zeit gemessen und damit ein Profil erstellt. Man kann hiermit den ungefähren Zeitpunkt errechnen, an dem die Stickstoffsättigung im Körper kritisch wird.

Eine hundertprozentige Sicherheit bietet der Tauchcomputer jedoch nicht, da er nicht individuell auf den einzelnen Taucher abgestimmt ist. Daher sollte auf jedem Fall immer mit Sicherheitsreserven getaucht werden.

Aufbau und Merkmale

An der Oberseite des Tauchcomputers befindet sich ein Sensor für den Wasserdruck, ein Mikroprozessor und ein Display. Er besteht aus einem druckfesten Gehäuse. Für eine bessere Bedienung sind die Tauchcomputer oft mit elektrischen Berührungssensoren ausgestattet. Sie können wie eine Armbanduhr getragen werden.

Anzeigen

Der Computer ist beleuchtet und zeigt

  • die Tauchzeit
  • die aktuelle Tauchtiefe und
  • die Wassertemperatur

an. Außerdem verfügt er über einen Kompass. Er

  • gibt Warnung bei zu schnellem Aufstieg und
  • zeigt Dekompressionsstops und Dekompressionszeit an.

Des Weiteren

  • gibt er Warnung, wenn die Zeit oder die Tiefe des Dekompressionsstops nicht eingehalten werden.

Verschiedene Modelle

Luftintegrierte Tauchcomputer beziehen auch den Druck, der in der Druckluftflasche ist, mit in die Berechnung ein. Tauchcomputer für Technisches Tauchen ermöglichen die Verwendung unterschiedlicher Atemgasgemische während eines Tauchgangs und liefern dem Taucher somit eine Echtzeitüberwachung des Sauerstoffgehaltes in dem Atemgas.

Mit vielen Tauchcomputern hat man schon die Möglichkeit, die Daten von mehreren Tauchgängen im Nachhinein noch abzurufen. Ganz moderne Modelle können bereits an den Computer angeschlossen werden, um zum Beispiel eine graphische Darstellung des Tauchprofils zu erstellen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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