Zahnimplantate für Diabetiker - gute Blutzuckerwerte sind sehr wichtig

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  • von Paradisi-Redaktion
Zeichnung Zähne, Zahnimplantat

Wenn es darum geht, eine Zahnlücke zu schließen, haben Patienten verschiedene Möglichkeiten. Viele entscheiden sich für ein Implantat, welches aus einer künstlichen Zahnwurzel besteht und nach einigen Monaten mit dem Kieferknochen verwächst. Nach dieser Abheilphase, die bis zu einem halben Jahr dauern kann, wird darauf eine Brücke oder Krone gesetzt. Auch mehrere Zähne sind möglich, die dementsprechend den Einsatz mehrerer Implantate erforderlich machen.

Verschiedene Formen des Zahnersatzes

Generell lassen sich vier unterschiedliche Formen des Zahnersatzes nennen. Dies wäre zum einen die konventionelle Brücke, deren Befestigung an den beiden Nachbarzähnen erfolgt. Diese müssen zuvor beschliffen und überkront werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit der einfachen Prothese, die auf den Kieferkamm gesetzt wird. Unter Umständen muss man sie zusätzlich mit Haftcreme fixieren. Möglichkeit Nummer Drei ist die Implantatgetragene Krone und schließlich gibt es den Einsatz von Steg und Implantat. Das Implantat besteht hier aus vier Stegen, die im Unterkiefer fixiert werden.

Implantate bieten ihren Trägern einige Vorteile. So müssen die umgebenden Zähne nicht abgeschliffen werden und ebenso erwähnenswert ist die Tatsache, dass dieser Zahnersatz stabiler ist und oftmals eine kleinere Konstruktion möglich macht.

Hinweise für Diabetiker

Wem der Einsatz eines Zahnimplantats bevorsteht, muss wissen, dass dadurch eine besondere Mundhygiene erforderlich wird, so zum Beispiel durch zusätzliches Zähneputzen und eine spezielle Reinigung. Patienten mit Diabetes müssen zudem auf weitere Aspekte achten. So darf der Einsatz des Implantats nur erfolgen, wenn der Diabetiker keine Entzündung im Mund hat, denn ansonsten könnte dies die Heilung beeinflussen.

Des Weiteren müssen die Blutzuckerwerte stabil sein, denn zu hohe Werte stellen ebenfalls ein Entzündungsrisiko dar. Außerdem muss man die möglichen Folgeschäden, die durch die Zuckerkrankheit entstehen können, mit in die Entscheidung für oder gegen ein Implantat einfließen lassen. Ist die Durchblutung im Kiefer möglicherweise gestört - etwa durch Nieren- oder Netzhautschäden - sollte von einem Implantat abgesehen werden.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: implantologia © piumadaquila.com - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - News vom (zuletzt überarbeitet am )

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