Netzstrümpfe

Grob- oder feinmaschige Damenstrümpfe als Reizwäsche oder zur Vorbeugung einer Thrombose

Netzstrümpfe sind fein- oder grobmaschige Strümpfe, die optisch einer Strumpfhose ähneln, aber ausschließlich Füße und Beine, jedoch nicht das Gesäß bedecken. Vor allem halterlose Grobnetzstrümpfe mit weiten Maschen sind eine beliebte Reizwäsche.

Aufregend, erotisch, vielleicht ein wenig verrucht - Netzstrümmpfe sind nichts für einen gemütlichen Video-Abend auf der Couch oder eine After-Work-Party mit Kollegen.

Eigenschaften

Das typische Merkmal dieser Beinbekleidung ist die mehr oder weniger engmaschige Netzstruktur. Im Gegensatz zu den gängigen Strümpfen und Strumpfhosen, die durch die enge Fadenführung sehr glatt und dicht wirken, wird bei Netzstrümpfen der Maschenverlauf so angelegt, dass zwischen den Gewebesträngen ebenmäßige, relativ große "Lücken" entstehen. Daraus ergibt sich die markante Optik, die üblicherweise ovale oder rautenförmige, selten auch runde "Luftmaschen" aufweist. Deren Durchmesser variiert zwischen wenigen Millimetern und bis zu 3 Zentimetern.

Farbauswahl und Kombination

Passend zum verführerischen Charakter der Netzstrümpfe gibt es sie überwiegend in dunklen Farben, da durch den Kontrast zur helleren Haut das Design erst richtig zur Geltung kommt - bei hellen Farben fällt die Netzoptik einfach nicht auf, der Effekt verpufft. Je enger das Netz gewebt ist, umso eleganter wirkt der Strumpf am Bein. Übertrieben Grobmaschiges erscheint - kombiniert mit einem zu aufreizenden Outfit - schnell aufdringlich und billig.

Grundsätzlich sollte die restliche Bekleidung in Schnitt und Farbe eher zurückhaltend gewählt werden - Netzstrümpfe erheben ausschließlich die Beine zum alleinigen Blickfang. Hautnahe Kleider mit tiefem Ausschnitt schlagen hier jeden Betrachter in die Flucht, der sich ansonsten vielleicht gern von der Trägerin hätte umgarnen lassen, um sich mit vollem Vorsatz in ihrem "Netz" zu verfangen.

Netzstrümpfe gibt es halterlos, mit Strumpfhaltern oder als Strumpfhose, und so kokett sie das Damenbein auch erscheinen lassen; das Ankleiden ist nichts für Anfängerinnen. Es erfordert schon einiges an Geschick, sich beim Hineinschlüpfen nicht mit den Zehen zu verheddern, aber das Ergebnis kann sich unbedingt sehen lassen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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