Unschönes Permanent Make-up mit einer Laserbehandlung entfernen

Laser: Gesichtspflege einer jungen Frau im Kosmetiksalon

Wer die Spuren eines Permanent Make-ups beseitigen möchte, vertraut meist auf die Macht des Rubinlasers

Wer sein Permanent Make-up wieder loswerden möchte, kann sich einer Laserbehandlung unterziehen. Meist erfolgt die Behandlung mit dem so genannten Rubinlaser.

Der Vorteil des Permanent Make-ups besteht darin, dass man nicht mehr stundenlang morgens im Bad stehen und sich schminken muss, da die Farbe dauerhaft in die Haut eingebracht wurde.

Betonen statt übertreiben: Permanent-Make-Up kann viele Vorteile für das Gesicht haben

Junge Frau bekommt Lippen verschönert in Kosmetikstudio
serie of a woman in a beauty-salon © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

Zugegeben, der Begriff "Permanent-Make-Up" lässt einen zunächst eher an unnatürlich betonte Lippen oder schief tätowierte Augenbrauen denken.

Ausgleich von kleinen Makeln

Doch einige wenige Gruselbeispiele wie etwa die viel zu hoch angesetzten Augenbrauen von Daniela Katzenberger, die sie später korrigieren ließ, sollten von einem nicht ablenken: Permanent-Make-Up hat viele Vorteile.

Gut und dezent gemacht kann es kleine Makel wie etwa eine wenig ausgeprägte Lippenlinie, sehr dünne Augenbrauen oder auch mangelnde Wimpernfülle im Handumdrehen ausgleichen. Anders als bei Tätowierungen wird die Farbe dabei nicht in die untersten Hautschichten eingebracht. Aus diesem Grund hält ein solcher Eingriff auch nicht ewig, sondern maximal fünf Jahre. Dann haben sich die Farbpigmente abgebaut.

Beratung druch Kosmetikerin

Wer sich ungerne schminkt, kleine Ungleichheiten bei den Proportionen von Mund oder Auge wegzaubern will oder einfach seine natürlichen Vorzüge betonen möchte, sollte sich bei einer Kosmetikerin beraten lassen, die viel Erfahrung mit dem Verfahren hat. Dann gibt es kein böses Erwachen vor dem Spiegel.

Der Nachteil dieser Methode besteht darin, dass das Abschminken nicht einfach mit Abschminkpads geschehen kann.

Nicht immer zeigt eine Laserbehandlung Erfolge

Hier hilft nur eine Laserbehandlung. Wie viele Sitzungen notwendig sind, bis das Permanent Make-up nicht mehr zu sehen ist, ist unterschiedlich. Dies ist auch abhängig davon, wie viele und welche Farben für das Make-up verwendet wurden.

Zudem ist es auch von entscheidender Bedeutung, wie großflächig das Permanent Make-up ursprünglich aufgetragen wurde und bis in welche Hautschichten die Farben vordringen. Zusätzlich reagiert auch jede Haut anders auf die Laserbehandlungen.

Bei dem einen werden die Farben nach einer Laserbehandlung besser vom Körper abgebaut, beim anderen schlechter.

Laserbehandlung als letzter Ausweg
Laserbehandlung als letzter Ausweg

Prinzip der Laserbehandlung

Ärzte und andere Therapeuten, die Permanent Make-up mit dem Laser entfernen, wenden meist den Rubinlaser an. Dieser Laser greift nur die farbigen Hautschichten an, die übrige Haut wird nicht behandelt und somit geschont.

Im Abstand von Bruchteilen von Sekunden gelangt der Laserstrahl auf die zu behandelnden Hautflächen und lässt die Hautschichten verdampfen. Die kleinen Hautteilchen, die durch den Laser zerstört wurden, werden vom Körper über das Blut und den Lymphkreislauf abgebaut.

Eine Sitzung ist in der Regel nicht ausreichend. Zwischen zwei Sitzungen müssen meist ein bis zwei Monate Pause eingeplant werden, damit der Körper die gelaserten Hautteilchen problemlos abbauen kann.

Schmerzen und Nachbehandlung

Wie schmerzhaft diese Laserbehandlung ist, wird unterschiedlich empfunden. Dies hängt auch davon ab, an welchen Stellen gelasert werden muss. Viele Ärzte oder entsprechend ausgebildete Therapeuten verabreichen vor der Behandlung auch eine örtliche Betäubung, so dass keine Schmerzen verspürt werden.

Nach der Behandlung ist die Hautstelle gerötet und fühlt sich an, als hätte man einen Sonnenbrand. Die Stelle sollte dann sofort gekühlt werden.

Da die Haut in den ersten Wochen nach der Laserbehandlung sehr empfindlich ist, muss sie gegen die Sonnenstrahlung geschützt werden. Dazu muss Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 50 verwendet werden.

Das sollten Sie beachten wenn Sie Permanent Make-up rückgängig machen wollen

Wenn ihr Make-Up gut gemacht wurde, sind die Chancen auch gut, dass es einfach entfernt werden kann

Permanent Make-up - Frau bekommt Augenbrauen tätowiert
Cosmetologist applying permanent make up on eyebrows © carol_anne - www.fotolia.de

Ein bekanntes Beispiel für Permanent Make-Up aus der Promi-Welt, bei dem etwas schief lief, sind die Augenbrauen von Daniela Katzenberger. Die hatte sich die "Katze", wie Fans die Blondine nennen, nämlich einst tätowieren lassen. Dumm gelaufen: Die Brauen gerieten deutlich zu hoch.

Als sie immer bekannter wurde, ließ sie das Problem per Laser beheben. Doch wie gut sind die Chancen für Normalsterbliche, Permanent Make-Up wieder los zu werden, auch wenn es vielleicht gar nicht so katastrophal aussieht, wie die Augenbrauen der Katze?

Entfernung des Permanent Make-Ups

Die Antwort: gut. Denn anders als bei einem Tattoo ist die Farbe von permanentem Make-Up nur unter der obersten Hautschicht eingespritzt. Nach maximal fünf Jahren ist die Farbe verschwunden. Wem das zu lange dauert, der sollte sich von einem Hautarzt beraten lassen.

Es gibt mittlerweile zahlreiche spezialisierte Hautärzte und seriöse Laserzentren mit - wichtig - zertifizierten Laserbeauftragten. Diese sollten sie zu einem intensiven Beratungsgespräch bitten, in dem sie sich unter anderem nach der Farbe und anderen Eigenheiten des Permanent Make-Ups befragen werden. Welche Methode dann verwendet werden kann, entscheidet der Spezialist.

Narbenbildung möglich

Wenn ihr Make-Up gut gemacht wurde, sind die Chancen auch gut, dass es einfach entfernt werden kann. Doch wenn schon beim Auftragen gepfuscht wurde, dann kann es sein, dass beim Entfernen Narben entstehen. Dieser Gefahr sollte man sich bewusst sein.

Grundinformationen zu Permanent Make-up

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Young woman getting skin cleaning at beauty salon (shallow dof) © Dmitrijs Dmitrijevs - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: massage © Hannes Eichinger - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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