Brustwarzenpiercing

Das Nippelpiercing oder Brustpiercing lässt sich horizontal, vertikal oder diagonal stechen

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  • von Paradisi-Redaktion
Durchtrainierter nackter Oberkörper eines Mannes
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Ein Brustwarzenpiercing wird durch die Brustwarze oder den Warzenvorhof gestochen. Die Brustwarze schwillt üblicherweise nach dem Piercen etwas an und wächst leicht. Die gesamte Heilungszeit kann bei einem Brustpiercing bis zu 12 Monate dauern.

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Das Brustwarzenpiercing ist besonders bei jungen Frauen beliebt, es gehört zu den so genannten Intimpiercings. Mit diesem Piercing schmücken sich Stars wie Britney Spears, Sarah Connor oder Christina Aguilera. Wie der Name auch aussagt, wird das Piercing durch die Brustwarze beziehungsweise den Warzenhof an der Brust gestochen. Der Stich erfolgt entweder senkrecht oder waagerecht.

In diesem Bereich der Brust gibt es weder Blut- noch Nervenbahnen, sodass es nicht so gefährlich ist. Doch aufgrund der sehr sensiblen Stelle an der Brust einer Frau bewirkt ein Brustwarzenpiercing ein gesteigertes Lustempfinden, wenn es berührt wird. Während der Wundheilzeit, die etwa zwei bis drei Monate dauert, sollte an dem Piercing nicht "gespielt" werden. Am weitesten verbreitet bei den Piercings ist der Barbell und der Ring, wobei der Barbell im Vergleich zum Ring ein kleineres Risiko zum Verletzen hat.

Doch nicht nur Frauen lassen sich mit Brustwarzenpiercings "verschönern", auch immer mehr Männer haben dazu den Mut. Wer Angst vor den Schmerzen hat, der sollte sich nicht piercen lassen, denn die persönliche Schmerzgrenze muss schon etwas erhöht sein, um den Schmerz, der mit dieser Art Piercing verbunden ist, auszuhalten. Das Brustwarzenpiercing gehört zu den Piercings, die schwieriger abheilen als andere Piercings. Darum muss besonders darauf geachtet werden, dass sich der Einstichkanal nicht entzündet.

Frauen, die sich die Frage stellen, ob ein Piercing und Stillen vereinbar sind, können beruhigt sein, das Stillen ist auch nach einem Piercing möglich, allerdings sollte der Schmuck beim Stillvorgang abgelegt werden, damit jegliche Verletzungsgefahr für das Baby ausgeschlossen werden kann. Beim Piercen der Brustwarze können zwar einige Milchkanäle durchstochen werden, da die weibliche Brustwarze aber zahlreiche Milchkanäle enthält, ist auch danach ein Stillen problemlos möglich.

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Grundinformationen zum Brustwarzenpiercing

Die richtige Nachsorge beim Brustwarzenpiercing

Die richtige Nachsorge beim Brustwarzenpiercing

Nach dem Piercen ist es wichtig, die Wunde zu sauber zu halten und regelmäßig zu desinfizieren. Auf diese Weise können Entzündungen vermieden werden.

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