28. September 2010
Beinahe jeder von uns hat beim Waschen schon einmal Weichspüler verwendet. Dieses Produkt hat mehrere positive Effekte auf die Wäsche: Zum einen macht es Kleidung, Handtücher und Ähnliches angenehm weich, schlechte Gerüche werden neutralisiert und elektrostatischer Aufladung wird wirkungsvoll vorgebeugt. Die Wäsche duftet herrlich und ist wunderbar weich auf der Haut.
Weichspüler macht die Wäsche also weicher, während sie gleichzeitig angenehm duftet. Doch wie sollte man Weichspüler einsetzen? Macht es Sinn, wenn man doppelt so viel zur Wäsche gibt, wie eigentlich nötig? Wir klären Sie über die wichtigsten Fakten auf.
Weichspüler enthält kationische Tenside, die es ihm ermöglichen, sich mit negativ geladenen Fasern zu verbinden. Dies klingt erst einmal kompliziert, heißt aber nichts anderes, als dass der so genannten "Trockenstarre" der Wäsche entgegengewirkt wird und sich die Wäsche angenehm weich anfühlt.
Weichspüler enthält spezielle Duftstoffe, die häufig auf die jeweilige Jahreszeit abgestimmt sind. Zur Weihnachtszeit gibt es beispielsweise vermehrt Weichspüler mit Apfel-Zimt- oder Vanille-Duft, während im Frühling besonders erfrischende Düfte, wie Aloe Vera oder Kirschblüte beliebt sind.
Weichspüler kommt immer erst im letzten Spülgang zum Einsatz und wird in ein Extra-Fach der Waschmaschine gegeben. Sie sollten sich genau an die Dosierung auf der Rückseite der Verpackung halten, denn so leisten Sie einen wertvollen Beitrag für die Umwelt. Wer den Weichspüler höher dosiert, als nötig, trägt automatisch dazu bei, dass mehr Chemikalien ins Abwasser gelangen.
Wir empfehlen Ihnen die Maximaldosierung nur für Handtücher und Ähnliches zu verwenden. Für Textilien, die weniger Feuchtigkeit aufnehmen, reicht eine niedrigere Dosierung vollkommen, um die Wäsche weich zu machen und mit einem angenehmen Duft zu versehen.
Weichspüler sollte nicht für Funktionskleidung verwendet werden, da diese atmungsaktiv, wind- und wasserdicht ist und es auch bleiben soll. Der Weichspüler würde den einzelnen Membranen der Funktionskleidung eher schaden und die positiven Eigenschaften dieser Kleidung zerstören.
Haben Sie schon bemerkt, dass sich Wäsche, die mit Weichspüler behandelt wurde, leichter bügeln lässt? Auch dies ist ein positiver Nebeneffekt, da die Wäsche weniger zerknittert wird.
Wer Weichspüler laut Dosieranleitung verwendet, kann eigentlich nichts falsch machen und kann sich täglich über weiche, herrlich duftende Wäsche freuen.
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