5. Oktober 2009
Im Sommer ist es oft unentbehrlich, vor allem wenn man sich draußen aufhält. Um richtig gegen Stechmücken, Zecken und andere Plagegeister wirken zu können, muss ein Insektenschutzmittel jedoch regelmäßig aufgetragen werden.
Die meisten Menschen gehen davon aus, dass sie den ganzen Tag geschützt sind, wenn sie am Morgen bevor sie in die Natur aufbrechen ein Insektenschutzmittel auftragen. Leider ist diese Annahme aus mehreren Gründen falsch. Zunächst einmal werden auch Produkte, die dem Schutz vor Insekten dienen, durch mechanische Beanspruchung wieder von der Haut abgerieben. Wer sich also bewegt, reduziert schrittweise seinen Schutz vor Insekten und anderen Blutsaugern. Aber auch beim Schwitzen verleiht das Insektenschutzmittel an Wirksamkeit. Und auch wenn man schwimmen geht, reduziert sich der Schutz.
Vor allem bei Produkten zum Schutz vor Insekten, die auf natürlichen Inhaltsstoffen basieren reduziert sich der Schutz durch ein "vergehen" der Inhaltsstoffe. Meistens werden in solche Insektenschutzmittel natürliche, ätherische Öle eingearbeitet. Die Duftmoleküle haften zwar gut auf der menschlichen Haut, jedoch nicht in unbegrenzter Dauer. So wie wir es von dem Duft unseres Parfüms kennen, verfliegt auch der Duft eines Schutzmittels vor Insekten. Hier sei nebenbei bemerkt, dass man ein Insektenschutzmittel nie auf parfümierte Haut auftragen sollte. Denn es kann zusammen mit den Inhaltsstoffen des Parfüms, vor allem dem Alkohol, reagieren. So kann es zu Hautirritationen in Form von Rötungen und Ausschlägen können. Aber auch zu fototoxischen Reaktionen, bei welchen sich große Hautareale verfärben können.
Um den ganzen Tag über geschützt zu sein, sollte man sich also regelmäßig mit dem Insektenschutzmittel eincremen. In der Regel genügt es dies alle zwei bis drei Stunden zu tun. Bei extremen Belastungen wie etwa einem Bad muss aber öfter nachbehandelt werden. Nicht zu unterschätzen bei dem Thema Insektenschutz ist die Kleidung. Es empfiehlt sich vor allem bei Spaziergängen in Wald und Flur, lange Kleidung zu tragen, auch wenn es draußen warm ist. Denn Hautareale, die durch Kleidung bedeckt sind, dienen den Blutsaugern nicht als Nahrungsquelle. Vor allem um sich vor den gefährlichen Zecken zu schützen, die neben Hirnhautentzündung auch die Borreliose übertragen können, sollte man die Hose in die Socken stecken. Denn Zecken lieben es dunkel und kriechen auch unter der Kleidung solange bis sie eine geeignete Stelle gefunden haben an welcher sie sich festbeißen können.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
18.05.12 | |
![]() | INSEKTENSCHUTZMITTEL |
15.04.12 | |
![]() | INSEKTENSCHUTZMITTEL |
16.03.12 | |
![]() | INSEKTENSCHUTZMITTEL |
05.03.12 | |
![]() | INSEKTENSCHUTZMITTEL |
25.02.12 | |
![]() | INSEKTENSCHUTZMITTEL |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Insektenschutzmittel Forum

