29. Juli 2010
Spröde und rissige Haut, strapazierte Nägel, Feuchtigkeitsverlust... Unsere Hände sind besonders anspruchsvoll und können bei entsprechender Beanspruchung schnell nach einer Extraportion Pflege verlangen. Kein Problem mit einer Handmaske, die nach einer gewissen Einwirkzeit Feuchtigkeit schenkt und spröde Hautstellen wieder regeneriert. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einigen Zutaten aus dem Haushalt Ihre eigene Handmaske zaubern können.
Eine Handmaske ist immer dann sinnvoll, wenn Haut und Nägel in diesem sensiblen Bereich besonders strapaziert sind. Bei Haut, die generell zu Trockenheit neigt, kann eine regelmäßige Handmaske beispielsweise einmal wöchentlich sinnvoll sein. Ansonsten reicht die Zusatzpflege bei Bedarf - beispielsweise nach einem Tag Gartenarbeit, an dem die Hände ordentlich beansprucht wurden. Weil die selbstgemachte Handmaske unter Anderem aus Lebensmitteln besteht, sollte sie immer frisch angerührt werden. Mit unseren Basiszutaten können Sie sich ganz nach Wunsch Ihre Lieblingsmaske mixen.
Als erste wichtige Grundlage für die Maske sollten Sie ein hochwertiges Öl wählen. Die Fettsäuren des Öls sorgen für eine Extraportion Feuchtigkeit und können bis in tiefe Hautschichten eindringen, wo sie das Gewebe nähren und eine langfristig pflegende Wirkung entfalten. Aus dem eigenen Küchenschrank eignet sich beispielsweise Olivenöl auf Grund seiner einzigartigen Zusammensetzung besonders gut. Eine sehr gute Wahl, aber deutlich kostspieliger, ist außerdem Sesamöl. Auch in der Apotheke gibt es gute Öle als Grundlage für die Handmaske - beispielsweise Jojobaöl. Als zweite Zutat können Sie nach Wunsch noch Milchprodukte wie Quark oder Joghurt (naturrein) zur Maske geben. Beide Zutaten sind für ihre kühlende, regenerierende Wirkung bekannt und geben der Handmaske eine tolle Konsistenz. Je nachdem, ob die Maske eher fest oder flüssig sein soll, können Sie nach Wunsch noch einen Spritzer Zitronensaft oder Wasser hinzugeben. Wichtig ist, dass alle Bestandteile sehr gut miteinander vermischt werden. Zum Schluss kommen die Extras, die einer Handmaske den letzten Schliff geben können: Ein Tropfen Honig beispielsweise ist voller wertvoller Enzyme und somit perfekt geeignet für eine reichhaltige Maske. Für einen zusätzlichen Peelingeffekt bei einer Kurzmaske können außerdem Weizenkeime, Haferflocken oder andere grob gemahlene Getreidesorten hinzugegeben werden. Zum Schluss entscheiden Sie sich noch, ob Sie die Maske nur für einige Minuten einwirken lassen oder gleich über Nacht - was insbesondere bei starker Beanspruchung zu empfehlen ist. Hier helfen übergestreifte Baumwollhandschuhe, das Bett sauber zu halten und die Maske besonders tief einwirken zu lassen.
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