Nachtcreme Artikel
Was ist der Unterschied zwischen Tages- und Nachtcremes?
Wodurch unterscheiden sich eigentlich Tages- und Nachtcremes? Und was muss bei ihrer Verwendung beachtet werden? Die Antwort auf diese und viele andere Fragen finden Sie im nächsten Artikel.
Hauptsächlich unterscheidet sich die Tages- von der Nachtcreme durch zwei Faktoren: die Zusammensetzung und die Anwendung. Eine Tagescreme ist meist von einer leichten Konsistenz, das heißt, sie enthält nicht allzu viele Öle. Das ist wichtig, damit die Haut den Tag über nicht glänzt. Möchte man nach der Tagescreme noch ein Make-up auftragen, ist ebenfalls die Konsistenz der Creme von entscheidender Bedeutung. Benutzt man vor dem Auftragen des Make-ups eine fettige Creme, hat die Grundierung und die dekorative Kosmetik keine richtige Haftung. Dadurch können Wimperntusche, Lidschatten, Make-up und Rouge leicht verwischen.
Bei der Nachtcreme ist genau das Gegenteil nötig. Denn in der Nacht beschäftigt sich der Körper damit, die Haut zu regenerieren und kleine Zellschäden zu reparieren. Dabei braucht der Körper Unterstützung, weswegen bei der Komposition einer Nachtcreme besonders, auf deren nährende Eigenschaften geachtet wird. Deswegen werden für Nachtcremes auch besonders wertvolle natürliche Öle verwendet. Diese sind reich an vielen Vitaminen, genau so wichtig ist aber auch die Versorgung der Haut mit Mineralien. Bei reiferer Haut kann es auch sinnvoll sein, das die verwendete Nachtcreme Kollagen enthält. Denn mit zunehmendem Alter verliert die Haut, die Fähigkeit dieses selbst herzustellen. Die Folge ist, dass die Spannkraft der Haut nachlässt, was zu den gefürchteten "Hängebäckchen" führen kann.
Auch die Anwendung der beiden Cremes unterscheidet sich grundlegend. Zwar werden sie beide nach einer Reinigung des Gesichtes aufgetragen, aber auf unterschiedliche Hautareale. In den meisten Fällen wird die Tagescreme nämlich nur im Gesicht aufgetragen. Die Nachtcreme dagegen wird auf das Gesicht, den Hals und das Dekolleté gegeben. Und auch die Menge, die verwendet wird, unterscheidet sich. Wo die Tagescreme dünn und sparsam aufgetragen wird, darf es von der Nachtcreme ruhig etwas mehr sein. Schließlich nimmt die Haut während der Nachtruhe Pflegestoffe, die aufgetragen wurden, viel leichter auf. Trägt man die Nachtcreme vor dem Schlafengehen auf, erwacht man am Morgen ist die Haut samtig weich und streichelzart. Und in den meisten Fällen kann die Tagescreme dann noch sparsamer dosiert werden.