21. Dezember 2009
Krempeljeans kennt wohl fast jeder noch aus den eigenen Kindertagen. Damals wurden neue Hosen gerne ein bisschen zu lang gekauft, weil man ja noch "hineinwachsen" würde. Bis es soweit war, wurde der überschüssige Stoff an den Hosenbeinen eben nach oben umgeschlagen. Wer hätte gedacht, dass solche Krempeljeans einmal ein populärer Modetrend werden würden?
Der Begriff Krempeljeans an sich ist etwas irreführend, da er suggeriert, man müsse sich das entsprechende Modell erst extra zulegen. Fakt ist jedoch, dass sich fast jede Jeans zur Krempeljeans umfunktionieren lässt, solange es sich nicht um eine Schlag- oder Marlenehose handelt.
Voraussetzung für das Krempeln sind also vergleichsweise schmale Hosenbeine.
Diese können nun ganz nach Belieben hoch gekrempelt werden. Ob man nur einmal umschlägt oder gar bis zu den Knien hinauf krempelt, bleibt ganz dem eigenen Geschmack und natürlich auch der Witterung überlassen.
Wichtig ist nur, dass das helle Innere der Jeans zu sehen ist und dass auf beiden Seiten gleichmäßig gekrempelt wurde. Wem das ständige Umschlagen zu lästig ist, der kann sich auch eine vorgefertigte Krempeljeans zulegen. Die Hosenbeine sind dann fest fixiert und können nicht mehr verrutschen. Allerdings kann man dann auch die Länge der Krempeljeans nicht mehr beliebig variieren.
Wer kniehohe, enge Stiefel im Schuhschrank hat, die man einfach nicht über die Hose ziehen kann, hat bereits das passende Accessoire für die neue Krempeljeans gefunden.
Man krempelt die Jeans einfach solange, bis man die engen Stiefel problemlos tragen kann. Diese Kombination wirkt nicht nur sehr sexy, sondern ist auch bei kälteren Temperaturen tragbar. Schließlich ist das ganze Bein bedeckt. Im Sommer kann man die Jeans ebenso weit umschlagen und dazu einfach legere Ballerinas oder Sandaletten tragen. Für den abendlichen Clubbesuch eignen sich Lackpumps. Selbst Sneakers lassen sich modisch zu den Krempeljeans vertreten, vorausgesetzt, sie sind sauber und wirken einigermaßen edel.
Krempelt man die Jeans jedoch nur einmal um, so dass sie etwa auf halber Höhe der Waden enden, so sollte man auf flache Schuhe lieber verzichten. Die Kombination würde zu sehr nach "Hochwasser" aussehen. Besser wären in diesem Fall hohe Wedges oder Stilettos. Geschlossene Schuhe mit hohem Absatz sollten ebenfalls eher gemieden werden.
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