Heiraten mit Babybauch - Tipps zum Kauf des passenden Brautkleids

Verliebtes Paar liebkost sich unter weißen Blüten

Wir verraten Ihnen, wie Sie auch während der Schwangerschaft Ihr Traumkleid finden

Den Mann fürs Leben zu heiraten und sich gleichzeitig auf ein Kind zu freuen sind keine schlechten Voraussetzungen, um den schönsten Tag im Leben voller Glück zu genießen und zu feiern. Ein Baby an Bord kann die Auswahl des Brautkleides allerdings durchaus ein wenig erschweren, ganz egal, ob man den Babybauch kaschieren oder lieber stolz zeigen möchte.

Der richtige Zeitpunkt für den Kleiderkauf

Das richtige Brautkleid zu finden ist ohnehin schon eine Herausforderung und ein Babybauch macht die Aufgabe nicht leichter. Deswegen sollte man mit der Suche möglichst frühzeitig beginnen. Da sich der Körper nach dem Kauf allerdings ganz sicher noch verändern wird, sollte die letzte Anprobe möglichst kurzfristig vor dem Hochzeitstermin angesetzt werden, damit das Kleid perfekt angepasst werden kann.

Erste und letzte Anprobe
Da sich der Körper stetig verändert, sollte die letzte Anprobe spät erfolgen

Im Vorteil ist dann, wer bei der Anprobe den Babybauch bereits simuliert und ein Kleid ausgewählt hat, das noch einige Reserven für die eventuell nötigen Erweiterungen bietet.

Normales oder Schwangerschafts-Brautkleid?

Das Traumkleid einfach drei Konfektionsgrößen größer zu kaufen wäre allerdings keine gute Strategie, denn eine Schwangerschaft verändert die Proportionen:

  1. Weite wird vor allem in der Körpermitte benötigt,
  2. der Babybauch hebt zudem den vorderen Saum an.

Ein speziell für Schwangere entworfenes Kleid trägt diesen Veränderungen des Körpers Rechnung und erfordert wesentlich weniger Anpassungen durch die Schneiderin als ein normales Brautkleid.

Der Empire-Stil

Perfekt geeignet für Schwangere sind Kleider im Empire-Stil: Hier wird die Taillennaht direkt unter die Brust verschoben, der Rock fällt weich und fließend über die Körpermitte hinweg. Eine noch nicht allzu weit fortgeschrittene Schwangerschaft lässt sich mit dieser Schnittform bisweilen sogar komplett verbergen.

Wer in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft heiratet, sollte bei einem Empire-Kleid darauf achten, dass der Rock

  1. in Falten gelegt wurde und
  2. nach unten hin weit aufschwingen kann.

So bietet das Kleid auch einem etwas runderen Babybauch genügend Platz und der werdenden Mama ausreichend Bewegungsfreiheit.

Die Wickel-Optik

Ebenfalls sehr schmeichelhaft wirkt eine Wickel-Optik mit sich überkreuzenden Stoffbahnen über dem Bauch, die die Figur sanft umspielen. Allzu üppig sollte der Stoff allerdings nicht drapiert werden, sonst trägt er ungünstig auf. Auch hier ist es sehr vorteilhaft, wenn die Taille etwas weiter oben angesetzt wird.

Den Ausschnitt betonen

Dekolleté und Babybauch
In der heutigen Zeit wird der Babybauch auch im Hochzeitskleid stolz präsentiert

Während einer Schwangerschaft vermehrt sich nicht nur der Taillenumfang, sondern auch die Brüste werden üppiger. Was liegt da näher, als einen tiefen, dramatischen Ausschnitt zu wählen? Wird dieser durch Stickerei oder Perlen noch zusätzlich betont, ist er bestens geeignet, um den Blick vom Babybauch abzulenken.

Den Babybauch in Szene setzen

Die Zeiten, als Schwangere ohne Aufsehen und in aller Heimlichkeit heirateten, sind glücklicherweise vorbei: Wer möchte, darf den Babybauch ruhig herzeigen und mittels Stretch-Materialien in Szene setzen. Als zusätzlichen Vorteil bieten die entsprechenden Kleider

  • viel Bequemlichkeit und
  • Anpassungsfähigkeit

angesichts eines sich rundenden Babybauches.

Grundinformationen und Hinweise zu Brautkleidern

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Kissing couple © Alena Ozerova - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: White Paper Notes © Giraphics - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: White Paper Notes © Giraphics - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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