15. März 2010
Zu einem entspannenden Bad gehören viel Schaum, ein gutes Glas Wein und natürlich ein Waschhandschuh! Es gibt viele Gründe, dem kleinen Stoffläppchen einen festen Platz im Badezimmer einzuräumen. Manche davon liegen auf der Hand, während andere wiederum erst bei näherer Betrachtung ins Auge fallen.
Viele Menschen verzichten beim Duschen und Baden gänzlich auf einen Waschhandschuh. Sie reiben sich stattdessen einfach mit der bloßen Hand ab. Gegen dieses Verfahren ist in erster Linie auch nichts einzuwenden. Wer nur den üblichen Schmutz des Alltags loswerden möchte, wird mit dieser Methode bestimmt Erfolg haben.
Allerdings gibt es auch Tage, an denen man sich endlich einmal die lästige Gartenarbeit vornehmen möchte oder mit dem Hund durch den Wald tobt. Dann kann es ganz schnell passieren, dass sich doch einmal der ein oder andere Dreckspritzer auf die Haut verirrt. Wer diesen übersieht und nicht wirklich kräftig mit der Hand darüber wischt, wird höchstwahrscheinlich recht schmutzig aus der Dusche steigen.
Wenn Schlamm und Schmutz auf die Haut kommen, laufen sie nämlich in die feinsten Fältchen der Haut und setzten sich dort fest. In Verbindung mit dem natürlichen Hauttalk entstehen so ziemlich hartnäckige Verschmutzungen. Fährt man nun mit der bloßen Hand über die Stelle, so wird nur der oberflächliche Schmutz abgetragen, während die Verunreinigungen in den Tiefen weiterhin bestehen bleiben.
Ein Waschhandschuh hat dagegen eine raue Oberfläche, weshalb die Stofffasern auch bis in die tiefen Hautfältchen dringen und dort den Schmutz entfernen können.
Waschhandschuhe haben jedoch nicht nur einen hygienischen Effekt, sie tragen auch dazu bei, dass die Haut prall und rosig bleibt. Durch die markante Struktur der Handschuhe wird das Gewebe beim Waschen sanft massiert. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und als Folge dessen werden Schlacken abtransportiert. Gleichzeitig tragen die Fasern auch abgestorbene Hautschüppchen ab. Ein Waschhandschuh hat also sozusagen einen integrierten Peelingeffekt.
Auch zur schnellen Erfrischung ist der Waschhandschuh bestens geeignet. So kann man ihn beispielsweise im Sommer in kaltes Wasser tauchen und anschließend auf Stirn oder Handgelenke legen. Benötigt man bei Prellungen und Verstauchungen schnelle Kühlung, helfen ein paar Eiswürfel, die direkt in den Waschhandschuh gegeben werden. So stößt das harte Eis nicht direkt auf die Verletzung und die Stelle wird trotzdem ausreichend gekühlt.
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