7. Dezember 2009
Als Tecaldarium wird ein römisches Schwitzbad bezeichnet. Im Unterschied zur herkömmlichen Sauna wird es bekleidet durchgeführt.
Ziel und Zweck eines Tecaldariums ist vor allem die Stabilisierung des Kreislaufs. Darüber hinaus werden aber auch die Abwehrkräfte gestärkt und die Durchblutung gefördert.
Ein Tecaldarium ist ein klassisches römisches Schwitzbad, das schon in der Antike zur Anwendung kam und den damaligen Thermen ähnelte. Die Bezeichnung Tecaldarium wird aus zwei anderen Begriffen kombiniert. Dazu gehören das Tepidarium, das als Regenerationsraum diente sowie das Caldarium, das als Heißdampfbad fungierte. Das Tecaldarium ist also eine Mischung aus Regenerationsraum und Dampfbad im römischen Stil. Im Unterschied zur klassischen finnischen Sauna sind die Raumtemperaturen in einem Tecaldarium deutlich geringer und erreichen nur etwa 39 Grad Celsius, wobei das Tecaldarium mit Strahlungswärme arbeitet. Aus diesem Grund eignet sich diese Saunaform ausgezeichnet für Menschen, die in einer klassischen Sauna Probleme mit dem Kreislauf, aufgrund der dortigen hohen Temperaturen, haben. Auch für Kinder und Senioren ist ein Besuch im Tecaldarium sehr empfehlenswert. Ein weiterer Unterschied zur gewöhnlichen Sauna ist der Umstand, dass das Tecaldarium bekleidet betreten werden kann.
Zu den positiven Effekten in einem Tecaldarium gehören die Stabilisierung von Herz und Kreislauf, die Stärkung des Immunsystems und die Förderung der Durchblutung. Darüber hinaus werden auch Schlacken aus dem Gewebe abgebaut sowie die Muskulatur gelockert, was sich wiederum positiv auf Verspannungen auswirkt. Ebenso können Menschen, die Stress abbauen wollen, von einem Tecaldarium-Besuch profitieren, da die Anwendung auch Balsam für die Seele ist.
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