Unterschiedliche Anwendungsgebiete, Geschichte und Ablauf des Tecaldariums

Junge Frau im Badeanzug entspannt in Sauna

Unterschiedliche Klimazonen im Tecaldarium zur Stabilisierung des Kreislaufs

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  • von Paradisi-Redaktion

Wer sich nach der Art der alten Römer entspannen und Stress abbauen möchte, sollte ein Tecaldarium aufsuchen. Dabei können auch andere Klimaformen gewählt werden. Als Tecaldarium wird ein römisches Schwitzbad bezeichnet. Im Unterschied zur herkömmlichen Sauna wird es bekleidet durchgeführt.

Ziel und Zweck eines Tecaldariums ist vor allem die Stabilisierung des Kreislaufs. Darüber hinaus werden aber auch die Abwehrkräfte gestärkt und die Durchblutung gefördert.

Geschichte des Tecaldariums

Ein Tecaldarium ist ein klassisches römisches Schwitzbad, das schon in der Antike zur Anwendung kam und den damaligen Thermen ähnelte. Die Bezeichnung Tecaldarium wird aus zwei anderen Begriffen kombiniert. Dazu gehören das Tepidarium, das als Regenerationsraum diente sowie das Caldarium, das als Heißdampfbad fungierte.

Das Tecaldarium ist also eine Mischung aus Regenerationsraum und Dampfbad im römischen Stil.

Das Tecaldarium ist eine Mischung aus Regenarationsraum und Dampfbad im römischen Stil
Das Tecaldarium ist eine Mischung aus Regenarationsraum und Dampfbad im römischen Stil

Raumtemperatur und Zielgruppe

Im Unterschied zur klassischen finnischen Sauna sind die Raumtemperaturen in einem Tecaldarium deutlich geringer und erreichen nur etwa 39 Grad Celsius, wobei das Tecaldarium mit Strahlungswärme arbeitet. Aus diesem Grund eignet sich diese Saunaform ausgezeichnet für Menschen, die in einer klassischen Sauna Probleme mit dem Kreislauf aufgrund der dort vorherrschenden hohen Temperaturen haben.

Auch für Kinder und Senioren ist ein Besuch im Tecaldarium sehr empfehlenswert.

Ein weiterer Unterschied zur gewöhnlichen Sauna ist der Umstand, dass das Tecaldarium bekleidet betreten werden kann.

Wirkungsweisen

Zu den positiven Effekten in einem Tecaldarium gehören:

  • die Stabilisierung von Herz und Kreislauf
  • die Stärkung des Immunsystems
  • die Förderung der Durchblutung
  • die Entschlackung des Gewebes
  • die Lockerung verspannter Muskeln

Ebenso können Menschen, die Stress abbauen wollen, von einem Tecaldarium-Besuch profitieren, da die Anwendung auch Balsam für die Seele ist.

Ablauf in einem Tecaldarium

Im Unterschied zur klassischen Sauna wird das Tecaldarium leicht bekleidet, also in Badesachen, betreten. Sowohl der Boden als auch die Wände und die Sitzflächen aus Keramik oder Naturstein sind beheizt, wobei die Temperaturen durchschnittlich angenehme 39 Grad Celsius erreichen.

Aufgrund dieser milden Temperaturen kann man sich zwischen 40 und 60 Minuten im Tecaldarium aufhalten. Oftmals findet man im Tecaldarium auch

die das erholsame Ambiente betonen und zudem eine positive Wirkung auf die Psyche haben.

Klimaformen

In einem Tecaldarium können auch verschiedene Klimaformen gewählt werden. Wählt man die heilsame Wirkung des Tepidariums, steigen die Temperaturen auf 40–50 Grad Celsius an. Entscheidet man sich hingegen für die Anwendung eines Caldariums, kann die Raumtemperatur auf bis zu 60 Grad Celsius steigen.

Damit die Wirkung des Tecaldariums nachhaltig ausfällt, sollte man sich mehrmals in den Wärmeraum begeben, sich aber zwischendurch gut ausruhen. Nach Beendigung der Wärmesitzung folgt eine kalte Dusche.

Um eine länger anhaltende Wirkung zu erzielen, ist es ratsam, das Tecaldarium zwei- bis dreimal in der Woche zu nutzen.

Grundinformationen zum Tecaldarium

  • Unterschiedliche Anwendungsgebiete, Geschichte und Ablauf des Tecaldariums

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: jeune femme dans un sauna © auremar - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Interior of a Turkish steam bath © rilueda - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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