7. Dezember 2009
Als Serailbad bezeichnet man ein orientalisches Dampfbad. Dabei kommt auch eine Körperpackung mit Heilschlamm zur Anwendung.
Ziel und Zweck eines Serailbads ist die wohltuende Entspannung von Körper und Geist durch eine Kombination aus Dampfbad und Körperpackungen. Diese Packungen können Heilschlamm, Heilerde, Kreide oder Algen enthalten, die zahlreiche positive Effekte auf den Körper haben. Auch ätherische Öle und Kräuter kommen zur Anwendung. Mit Temperaturen von ca. 55 Grad Celsius ist ein Serailbad darüber hinaus deutlich angenehmer und weitaus weniger belastend für den Kreislauf als eine klassische Sauna mit ihren hohen Temperaturen. Zudem ist die Luftfeuchtigkeit im Serailbad sehr hoch.
Das Serailbad stammt aus dem Orient, genauer gesagt aus der Türkei, wo es Bestandteil des Türkischen Bads ist. Als Serail wurde zur Zeit des Osmanischen Reiches, der Palast oder die Residenz des türkischen Sultans bezeichnet. Praktiziert wird diese orientalische Wellness-Anwendung traditionell in einem türkischen Hamam. Auch in Deutschland findet diese orientalische Dampfbad-Variante zunehmend Verbreitung.
Zu den positiven Auswirkungen eines Serailbads gehört in erster Linie die Entspannung von Körper, Geist und Seele. Aber auch gesundheitsfördernde Effekte wie die Stärkung der Abwehrkräfte, die Förderung der Durchblutung, die Entschlackung von schädlichen Giftstoffen sowie die Anregung von Herz und Kreislauf gehören zu den Annehmlichkeiten eines Serailbads. Darüber hinaus wird auch die Haut gründlich und wohltuend gereinigt und von alten Hautschuppen befreit, was sich in einem rosigen und zarten Hautbild widerspiegelt.
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