22. Oktober 2009
Als Heubad bezeichnet man eine Wellness-Anwendung. Das Bad im Heu gilt als bewährte Methode bei verschiedenen Befindlichkeitsstörungen.
Ziel und Zweck eines Heubades ist die Linderung von verschiedenen Beschwerden wie zum Beispiel einem Hexenschuss oder Rheuma. Zudem wirken die Stoffe des Heus auf schonende Weise entschlackend und entgiftend auf den menschlichen Organismus. Dabei wird der Körper in frischem, aufgedampftem Heu eingebettet. Neben dem körperlichen, entsteht auch ein seelisches Wohlbefinden.
Heubäder werden bereits seit Jahrhunderten angewandt und gelten als bewährte Methode, bei der man auf den heilsamen und wohltuenden Effekt des Alpenheus zurückgreift. Durch ein Heubad wird der Körper zum Schwitzen gebracht, wodurch der Organismus schonend entschlackt wird. Die aufsteigende Wärme hat eine anregende Wirkung auf den gesamten Organismus. Zudem wirkt ein Heubad auf ganz natürliche Weise und enthält keinerlei zusätzliche synthetische Stoffe. In zahlreichen Wellnessbetrieben werden Heubäder zur Entspannung und Entschlackung angeboten. In der Naturheilkunde wird ein Heubad oftmals mit anderen Anwendungen oder Heilfasten verbunden. Die Inhaltsstoffe des Heus wirken sowohl über die Atemwege als auch über die Haut. Ein Heubad ist vielfältig verwendbar und kann für verschiedene Heilprozesse genutzt werden. Zur Anwendung kommt es meistens bei einer Entschlackung oder zur Förderung der Durchblutung. Auch bei einigen Erkrankungen der Atemwege, einem Hexenschuss, Neuralgien, Arthrose, Erschöpfungszuständen oder Rheuma kann ein Heubad sehr wohltuend sein.
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