Hamam

Türkisches Schwitzbad mit diversen Anwendungen, das entspannend und regenerierend wirkt

Das Hamam ist ein türkisches Schwitzbad mit verschiedenen Anwendungen. Der Gast wird dabei eingeseift, mit einem Handschuh, meist aus hartem Ziegenhaar, massiert und schließlich mit kaltem bis lauwarmen Wasser übergossen.

Mann mit kariertem Handtuch massiert Mann in Hamam mit viel Schaum
hamam © fotoman_65 - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Hamam

Hamam kommt aus dem arabischen und umschreibt die orientalische Bäderkultur. In Deutschland hat sich das Hamam etabliert, besitzt aber mehr einen Erlebnischarakter und wurde den europäischen Bedürfnissen angepasst, bietet jedoch alle Vorzüge eines Dampfbades.

Wirkung und Bestandteile

In der Regel handelt es sich um schön gestaltete Räume, deren blau-weiß-türkis gekachelte Wände mit goldenen Ornamenten, oft auch einem Springbrunnen, in ein Märchen von tausendundeiner Nacht entführen.

Der Wohlfühlfaktor ist groß und der Besuch eines Hamams dient der Entspannung und der Regeneration. Massagen und Körperpeelings werden angeboten, oft werden Früchteplatten gereicht und den typisch orientalischen Tee mit frischer Nana-Minze.

Die Schwitzkur bei moderaten Temperaturen dient dem allgemeinen Wohlbefinden und wirkt sich günstig auf den Gesamtorganismus aus, spezielle Becken sorgen für Abkühlung. Die Körperreinigung steht im Vordergrund und unterschiedliche Anwendungen werden angeboten, dazu zählen:

Obwohl das Hamam zu den sanften Methoden gehört, sollten etwaige Kontraindikationen vor dem Besuch mit einem Arzt abgeklärt werden. Ruheräume sind dem Hamam meistens angegliedert.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Hamam

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