Freiluftbaden im Badezuber - Anleitung zum Bau eines Badefasses

Wassertropfen auf dunklem Holz, in Mitte ein größerer Wasserfleck in Sternform

Das Holz der Fichte oder Lärche, mindestens 40mm stark, bietet sich für den Bau eines Badefasses an

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  • von Paradisi-Redaktion

Badefässer sind tief in der nordischen Tradition verankert. Sie werden in jeder Jahreszeit begeistert genutzt.

Viele Menschen kennen die schwedische und finnische Tradition der Badetonnen, die

Trend gegen die Sommerhitze: Kühles Bad im Müllcontainer

Deutschland schwitzt und leidet zur Zeit unter den hohen Sommertemperaturen. Was das angeht, sind uns die Amerikaner bereits einen Schritt voraus und haben einen neuen Trend für sich entdeckt, um der Sommerhitze erfolgreich zu entfliehen: Plantschen im eiskalten Wasser in Müllcontainern mitten in der Stadt!

Insbesondere unter den trendbewussten New Yorkern hat sich diese Idee erfolgreich durchgesetzt und so nutzen sie jede freie Minute, um ein Bad im kühlen Nass zu genießen. Und obwohl die Container pünktlich zum Winteranbruch wieder abgebaut werden, lockt auch der nächste Sommer bestimmt wieder mit heißen Temperaturen!

aufgebaut sind. Die Holzfässer mit Heizung sorgen im Winter für ein warmes Freiluftbad und im Sommer für erfrischende Abkühlung. Auch in Deutschland wächst das Interesse für die Badefässer, die von mehreren Herstellern angeboten werden. Da fertig montierte Badefässer aber noch sehr teuer sind, bauen begeisterte Hobbyhandwerker die Badetonnen gerne selbst.

Ideale Holzarten

Der Handel bietet auch günstigere Bausätze inklusive Heizung zur Selbstmontage an. Wer ein Badefass bauen möchte, muss sich im Vorfeld für die Holz- und Ofenart sowie die Größe des Fasses entscheiden. Empfehlenswert ist Lärchen- oder Fichtenholz in einer Stärke von mindestens 40 mm. Diese Nadelhölzer sind

  • langlebig
  • pflegeleicht und
  • haben gute Quelleigenschaften bei Wasseraufnahme.

Das ist wichtig, wenn ein Badefass ohne Kunststoffinnenwand gebaut wird. Das Holz nimmt in diesem Fall Wasser auf und verdichtet das Fass, indem es aufquillt.

Innen- und Außenofen

Ein Badefass kann mit Innen- oder Außenofen bestückt werden. Der Innenofen nimmt viel Platz weg, heizt aber das Wasser schneller auf als der Außenofen. Wenn Kinder im Haushalt sind, sollte immer ein Außenofen verwendet werden. Es werden spezielle wassergeschützte Öfen mit Leistungen von 25 – 29 KW Leistung für Badetonnen angeboten.

Untergrund bedenken

Der Untergrund für das Badefass sollte eben und stabil sein. Eine Drainage ermöglicht die Luftzirkulation unter dem Fass. Der Abfluss des Fasses muss frei sein.

Zusammenbauen im eigenen Garten

  1. Zuerst wird der Boden des Fasses zusammenfügt. Die Fässer haben meist einen Durchmesser von 1,90 m und 2,50 m.
  2. Am Boden wird danach die Holzwand befestigt. Die Bretter können durch Nut und Feder leicht verbunden werden.
  3. Um die fertige Wand werden zwei Fassringe aus Metall zur Stabilisierung gelegt und befestigt.
  4. Die Montage des Holzofens wird am besten von einem Fachmann ausgeführt.
  5. Im Inneren des Badefasses wird ein rund 30 cm Höhe eine umlaufende Sitzbank befestigt, an der Außenwand eine Einstiegsleiter.

Das Fass wird zu 4/5 befüllt. Der Wasserwechsel erfolgt nach Bedarf. Bei Innenöfen ist darauf zu achten, dass diese immer mit Wasser bedeckt sind und erst dann geheizt wird.

Reinigung und Pflege

Die Außenwände der Badetonne benötigen regelmäßige Pflege mit Holzschutzmittel oder Holzöl. Die Innenwände werden nicht behandelt. Zur Reinigung ist Seifenlauge ausreichend. Eine Abdeckung schützt das Wasser im Badefass vor Verschmutzung.

Grundinformationen und Hinweise zum Baden

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  • Bildnachweis: Donna in una spa di montagna © vision images - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Cute baby having bath in white tub © NiDerLander - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Bagno termale © vision images - www.fotolia.de

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